"Das Zeichen der großen Kunst ist Mühelosigkeit." (Alberto Moravia)




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 Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? 
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Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 15:13 Beowulf hat geschrieben:
Nun... was bedeutet "Lernen"?

Eine Grundsatzdiskussion bedarf es dazu auch nicht. Zum allgemeinen Begriff des Lernens mit all seinen Implikationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen
Für mich kurz: "Lernen bedeutet, seinen Willen durch Können oder Wissen abrufbar umzusetzen, so wie man es für sich benötigt oder beabsichtigt".

Zum Speziellen wie z.B. des Malens: Manche tun sich leicht aus Büchern zu lernen, indem sie Beschreibungen zur Vorgehensweise lesen, andere lernen schneller durch bebilderte Schrittanleitungen, andere wiederum machen zwar dasselbe, brauchen aber dafür den Dialog mit anderen. Manche analysieren Bilder anderer Künstler und lernen dadurch, andere lernen durch Abmalen am besten, andere wiederum lernen durch eigene Umsetzungen am effektivsten, andere lernen durch interessante Sichtweisen und Ideen anderer, und wiederum andere brauchen dazu einen Kurs, und wieder andere verkrümeln sich in die eigenen vier Wände und schalten jedwede äußeren Einflüsse ab, da diese ihnen nichts bringen, während andere geradezu auf soziale oder auditive Einflüsse angewiesen sind. Und so gibt es jede Menge Facetten mehr, völlig unabhängig davon um welchen konkreten Lern-Bereich es dabei geht.

Dass wir grundsätzlich hier alle mehr oder weniger visuelle Lerntypen sind, das habe ich oben schon geschrieben. :winken:

Nach oben 29.05.2013, 16:32 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 16:32 Adrian hat geschrieben:
Für mich kurz: "Lernen bedeutet, seinen Willen durch Können oder Wissen abrufbar umzusetzen, so wie man es für sich benötigt oder beabsichtigt".

So war die "Definition" von Lernen nicht von mir beabsichtigt. Ich finde, gerade bei Hobbys und/oder insbesondere der Kunst weichen wird deutlich vom typischen, schulischen Lernverhalten ab. Gerade Hobbykünstler richten sich vor allem nach dem Spaß, den sie beim Malen haben... ganz anders als in der Schule, wo einem das gelehrt wird, was andere für wissenswert halten. Und auch viele moderne Künstler richten sich prinzipiell gegen akademische Kunst (, wobei dieses Dagegensein oft schon karikative Züge annimmt).

Daher habe ich etwas Bauchschmerzen dabei, wenn Malerei in diese Kategorien gesteckt wird. Im Endeffekt wird ja doch alles miteinander verwurstet, weil doch alles irgendwie seinen Nutzen hat. Wer ein Buch mit DVD hat, der sollte sich auch die DVD angucken... schaden tuts bestimmt nicht. :)

Ich verstehe, dass du auf die Erkenntnisse der Hirnforschung abzielst, die vor allem auf das Auswendiglernen abzielen. Daher sieht man bei manchen TV-Shows wie "Wetten Dass" auch seltsam rumhampelnde Gedächtniskünstler, die sich auf diese Weise besser die Reihenfolge von Karten oder ähnlich weltbewegenden Dingen merken können. Aber wo bleibt da die Motivation?

Wer z.B. nur übers Malen liest, der vergisst dabei vielleicht den Spaß den er beim Malen hat und hört dann mit diesem Hobby einfach auf. Wer Kurse besucht, der hat vielleicht irgendwann das Gefühl immer nur alles "vorgekaut" zu bekommen, und bekommt zu Hause ohne Mallehrer nichts gescheites hin. Die Leidenschaft fehlt. Gewisse Umstände können einen sehr bequem machen. Vieles wird in der Schule auswendig gelernt... und nach dem Test schnell wieder vergessen. Und ich habe schon öfters mitbekommen, wie jemand in einem Malkurs mit einem super Künstler an der Seite ein tolles Bild gezaubert hat, zu Hause dann aber eigentlich wieder fast zu 100% auf dem Stand von vorher war... wenn nicht sogar noch schlimmer. ;)

Daher stehe ich "Lerntypen" etwas skeptisch gegenüber. Oft lässt man sich einfach nur schnell beeinflussen... ohne "richtig" zu verstehen was man eigentlich macht. So wie ein Affe, der Menschen etwas beobachtet hat, und sich eine nicht brennende Zigarette abwechselnd an den Mund steckt und wieder etwas weghält. Es sieht zwar so ziemlich aus aus wie Rauchen, ist es aber nicht.

Nach oben 29.05.2013, 18:07 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Ich finde eine Grundsatz Diskussion gar nicht so verehrt und ist doch auch eine berechtigte Frage, was man genau und unter lernen verstehen.
Schließlich geht es um Kunst, was es noch ein wenig Komplizierter ist in dem man mit auswendig lernen, gar nicht wirklich vorankommt.
Man muss sich da tiefer elementaren Dingen widmen, was zum Beispiel ist Kreativität sowie Ästhetik, und kann man diese Er lehren? Wenn ja, wie?

Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 16:32 Adrian hat geschrieben:

Zum Speziellen wie z.B. des Malens: Manche tun sich leicht aus Büchern zu lernen, indem sie Beschreibungen zur Vorgehensweise lesen, andere lernen schneller durch bebilderte Schrittanleitungen, andere wiederum machen zwar dasselbe, brauchen aber dafür den Dialog mit anderen. Manche analysieren Bilder anderer Künstler und lernen dadurch, andere lernen durch Abmalen am besten, andere wiederum lernen durch eigene Umsetzungen am effektivsten, andere lernen durch interessante Sichtweisen und Ideen anderer, und wiederum andere brauchen dazu einen Kurs, und wieder andere verkrümeln sich in die eigenen vier Wände und schalten jedwede äußeren Einflüsse ab, da diese ihnen nichts bringen, während andere geradezu auf soziale oder auditive Einflüsse angewiesen sind. Und so gibt es jede Menge Facetten mehr, völlig unabhängig davon um welchen konkreten Lern-Bereich es dabei geht.

Dass wir grundsätzlich hier alle mehr oder weniger visuelle Lerntypen sind, das habe ich oben schon geschrieben. :winken:


Die beschriebenen arten des Lernens, sind irgendwie von allem etwas, könnten aber auch alles falsch sein, sofern man nicht das Prinzip kennt, und weiß was ein gutes Bild ausmacht. So kann jemand über 100 Bücher über Techniken lesen, aber denn noch nicht die Logik oder das wesentliche von dem zu Verstehen. Genauso gut kann jemand auch 100 Visuelle Step by Steps lesen, ohne wirklich zu wissen warum derjenige so oder total anders Vorgeht? Auch wenn man versucht Bilder anderer Künstler zu studieren oder zu analysieren, muss man auch wissen was es zu analysieren gibt und wie man es macht. Wenn man versucht einen Rembrandt zu analysieren, kommt man vielleicht auf das Ergebnis, dass er die und die Farbe benutzte… das er hier und da Lasuren angewendet hat…. Aber weiß man auch warum er die Farben benutzt hat? auch wie man sie in eine Harmonie brachte und und und.
Das sind Strategische Prinzipen die einige Künstler verlogen, Ideen und Erfahrung wie auch wissen, was manchmal gar nicht ersichtlich ist in einem Bild(nicht direkt).
Ein Maler Sagte mal, man soll dem Betrachter nicht wissen lassen was man weiß, sondern sein Wissen dafür einsetzten soll um Bilder zu malen.

Daher wäre es zumindest wichtig zu wissen was man zu lernen hat, grade in der Kunst die so eine Magische Aurora hat. Es ist nicht wie Geschichte, in der man nur die Vergangenheit lernt, auch nicht Wie eine Sprache in der man Vokabeln lern. Kunst ist die Lehre der Faszination, da gilt nicht das wie, sondern das Was, auch dass man sich selbst versteht genauso wie die Wahrnehmung funktioniert.

Habt ihr euch schon mal selbst hinter fragt, was genau eure Faszination ausmacht?
Auch wie man mit Intuition umgeht, dabei meine ich nicht irgendwelche Seelenbilden die man so aus dem Bauch gepinselt, sondern eine Anhäufung von gezielten Übungen die zuerst Bewusst und dann irgendwann unbewusst ausführen kann.

Nächster Punkt wäre auch Talent, was dies genau ausmacht…

hach… ich könnte Stunden so weiter schreiben, aber das aller meiste, dieses Feeling bekommt man von keiner VHS beigebracht. Es ist was anderes was ich auch nicht so ganz verstehe. ..Aber man müsste die Nenner finden, die alle lern typen gemeinsam haben, denn Malen ist nichts was man so eben lernen kann, denn auch da kommen Erfahrungswerte hinzu, aber auch die Erfahrung allein macht es auch nicht.

Nach oben 29.05.2013, 18:28 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
@JohnD, Beowulf: Ich bin bezüglich dem Kunst- und Kreativbereich voll bei Euch: Da sind klassische "Lernmethoden" wirklich hinterfragbar und bestenfalls so vielschichtig, dass sich das im Ganzen nicht einfach auf allgemeine Lerntypen reduzieren lässt. Für den Kunstbereich bin ich mit meiner Sichtweise sogar noch viel krasser, weil ich der festen Überzeugung bin, dass man Kunst im wahrhaftigsten Sinne nicht erlernen kann, sondern nur zulassen kann, und damit erübrigt sich für mich auch die Frage nach dem Lerntypus.

Darum geht es hier jedoch in diesem Thema nicht. Bei der Frage um den grundsätzlichen Lerntypus geht es darum, welche Lernmethoden bei konkreten Lernabsichten einer umrissenen Aufgabenstellung für einen persönlich am praktikabelsten sind.

Beispiele: "Wie male ich realistische Wellen?", "Welche Perspektivenregeln muss ich praktisch wie anwenden, wenn ich Gegenstände realitätsnah malen möchte?", "Welche Farben nutze ich für Schatten und wie setze ich diese am besten ein?", "Wie male ich ein Portrait oder Akt möglichst so, dass man die Person hinterher darauf erkennt?", usw. Dabei geht es dann um die Vermittlung bzw. Aneignung von praktischem Wissen und handwerklichem Können - und dafür gibt es verschiedene Lern-Wege und -Methoden, die je nach Lerntyp entweder besser funktionieren oder eben weniger gut.

:winken:

Nach oben 29.05.2013, 19:24 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Dieses “wie male ich was“ ist verkehrt. Wer nur das eine oder andere malen kann, kann gar nicht malen. Auch da sind die Prinzip ganz klar, man muss alles malen können, was man sieht.
Es gibt ja zum Beispiel auch Bob Ross DVDs der das ganze nach Anleitung zeigt “wie male ich Berge“ dabei rutscht man aber ganz schnell das man nach Formeln handelt, Ergebnis: Alle malen wie Bob Ross, weil Laubbäume getupft werden und auch für den Himmel gibt es eine bestimmte Farbe…. Dabei lehrt er auch nicht die Grundprinzipe damit jeder selbst seinen eigenen Stil entwickeln kann.
Wenn es dir um das Realismus geht, muss man auch definieren welcher Realismus gemeint ist. Da gibt es so viele unterschiedlich Arten, und ganz grob gesagt ist auch Fotorealismus kein Realismus mehr im eigentlichen Sinne…

Fotorealisten haben das Ziel, das es eben wie ein Foto aussieht, und von 10 Fotorealisten hat man Ende 10 Bilder die von Stil nicht zu unterscheiden sind.
Wenn man aber 10 Realisten nimmt, hat man denn noch 10 Unterschiedliche Bilder von ein und demselben Motiv aber mit unterschiedlichen Einflüsse/Stile. Von mir aus kann es auch ein Portrait sein, aber auch die Umsetzung von einem Portrait erreicht man eben mit genauem Hinsehen, um die größtmögliche Ähnlichkeit zu bekommen(das ist klar Voraussetzung). Aber auch da muss man entscheiden was man reduziert, wie man das Drumherum ausstattet, wie man überhaupt ein Design macht. Selbst ein Portrait muss neben der Ähnlichkeit auch schön in Scene gesetzt werden, damit es ansprechend ist. Es ist ja auch nur ein Objekt im Licht, mit einem Fokus der jeweiligen Kanten die sich mal scharf stellen oder weich bis verloren sein können… Und dann noch die Töne und die Farben von Haut, da gibt es auch keine allgemeine Antwort wie man Haut malt, oder wie man sie noch schöner als in der Realität selbst malen kann.
Hier mal ein Beispiel mit all den Aspekten die meine http://www.cuded.com/wp-content/uploads ... 00_599.jpg

Das heißt wenn jemand dies erreichen möchte, langt keine Anleitungen wie man Wellen malt. Um Wellen malen zu können braucht man eben die Lehre von Licht und Schatten, von Farben und vieles mehr. Selbst die einfachsten Dinge kann man großartig und Kreativ gestalten. Und auch dafür gibt es verschiede Level, und da spielen auch die Lerntypen keine Rolle mehr. Wenn es so wäre, gäbe es viel mehr die wie Rembrandt malen könnten, wenn es nur vom Lerntyp abhinge.

Daher passt das überhaupt nicht in die Kunst, auch nicht wenn es um wissenswerte Dinge geht oder die Theorie.
Das einzige was zählt ist die Neugier… Künstler widmen ihr ganzes Leben ihrer Kunst, es ist eine Lebenseinstellung und ein langwieriger Prozess. Die Dinge lernt man eher nicht Methodisch, wie für eine Prüfung. Ich habe auch nie einen Künstler sagen gehört: „ich habe kein Zeit, ich muss für mein Künstlerisches Dasein, lernen.“
Es geschieht auf einer subtileren Art, man sucht sich die Informationen langsam und Stück für Stück zusammen, sei es mit einem Austausch mit Künstlern, oder ein Buch was man in der Bahn gelesen hat, und natürlich durchs malen selber.
Durch die Erfahrung die man gemacht hat… Man lernt durch Feedback und durch Inspiration. Es gibt für Künstler auch keine lerngruppen…. Lerntypen ist eher was, um Informationen in kürzester Zeit als Wissen ins Gedächtnis zu bekommen, ein Künstler muss es instinktiv abrufen können.
Wenn es um Klausuren geht, bildet man lerngruppen und das meiste ist wieder nach der Prüfung fast wieder vergessen, nur noch schemenhaft übrig. Ein Künstler muss es abrufen können, ohne viel nachdenken zu müssen, wie ein Rennfahrer der all seine Instrumente so intuitiv beherrscht, dass er nur noch die Rennstrecke im Auge hat, und selbst dort Taktisch und intuitiv Kurven schneidet um seine volle Aufmerksamkeit sich immer den nächst wichtigsten Dingen widmen zu können.

Ich denke das sind zwei verschiedene Ebenen. Man ist irgendwie rund um die Uhr Künstler, es ist ein Impuls den man nicht ablegen kann. Genauso wo wie in der Mathematik, die einen müssen sich Formeln einprägen, die anderen denken immer Mathematisch und zählen alles, und können den Prozess in ihrem Kopf nicht aufhalten. Sie lehren keine Formeln, weil sie das Prinzip verstehen, sie können sogar Formeln abwandeln.

Wie viele gibt es, die Shakespeare auswendig kennen oder die Bibel, aber nicht deren tiefere Bedeutung oder aussagen kennen, was sie eigentlich wollen?
Das eine ist, Dinge sich gut einprägen zu könne(das Gedächtnis), dann kommt der Intellekt in dem es darum geht, die Dinge auch wirklich zu verstehen und zu interpretieren weiß. Zum Schluss kommt die Intelligenz, die aus dem Wissen und dem Verständnis etwas Neues machen kann- um damit eigenständig zu hantieren wie ein Dirigent.
Daher sind es fließende Übergänge, von Theoretischen Wissen, dem Verständnis und dies mit Handwerklicher Geschicklichkeit wieder auf Papier zu geben.

Nach oben 29.05.2013, 23:13 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Interessante Sichtweise, JohnD! Bisher ging ich davon aus, dass man jeden Aspekt der Malerei in Teilprobleme zerlegen und diese jeweils auch erlernen kann, was ja letztendlich auch durch massenweise konkret-umrissener Buch-Themen, Kurse, Malreisen, Tutorials (!), Step-by-Steps und auch mittels speziellen Foren-Themen belegt ist. Dass es in der Malerei dann nicht darum geht, Wissen abzurufen oder klassischen Schul-Lernstoff zu pauken, leuchtet mir ein.

Nichtsdestotrotz ist es doch ebenso nicht bestreitbar, dass die Methoden, die jeder einzelne Maler für sich zu weiteren Entwicklung heranzieht, sich teilweise medial unterscheiden und jeweils bei jedem unterschiedliche Erfolge mitsich bringen. Das fängt schon damit an, dass einige Maler Hinweise zu möglichen Verbesserungsvorschlägen in Textform weniger gut aufnehmen als z.B. eine entsprechende Zeichnung oder Skizze dazu - und umgekehrt. Das kann man dann nicht nur auf Interesse oder Neugierde reduzieren, sondern hat fundamentale Typ-Ursachen.

Ich erinnere mich gerade an ein Beispiel, als ich früher Nachhilfeunterricht in Mathematik gab. Es ging um eine Textaufgabe, womit ja viele Schüler Probleme haben. Der Nachhilfeschüler las diese und hatte hinterher keine Ahnung, was da eigentlich drinsteht und was von ihm erwartet wurde. Er konnte es nicht in dieser Textform aufnehmen und umsetzen, und schaute mich fragend an (visuell). Ich las ihm darauf dieselbe Aufgabe nochmals vor, und er verstand den Inhalt plötzlich einwandfrei (auditiv-kommunikativ).

Diese Grundveranlagungen sind bei nahezu jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt, wenn es um die Verarbeitung externer Informationen geht. Und die gibt es bei der Malerei selbstverständlich genauso wie in anderen Bereichen auch.

Zu den Beispielen zum Realismus, BR, etc.: Das kann man abkürzen und vereinfachen indem man dem einfach die jeweilige persönliche Zielsetzung zugrundelegt - eine persönliche Vorstellung davon, was man wie malen möchte. Und dazu braucht man das Können, und das muss man lernen, und dazu gibt es unterschiedliche Wege.

Diese grundsätzlichen Lerntypen sagen nichts darüber aus, wie gut man dann etwas kann. Es gibt Menschen, die können über ihren schlechtesten Lernkanal bessere Ergebnisse erzielen als andere mit maximaler Lerntyp-Ausrichtung. Aber man muss sich und anderen nicht auch noch unnötig das Leben schwer machen :D :winken:

Nach oben 29.05.2013, 23:40 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 23:40 Adrian hat geschrieben:

Nichtsdestotrotz ist es doch ebenso nicht bestreitbar, dass die Methoden, die jeder einzelne Maler für sich zu weiteren Entwicklung heranzieht, sich teilweise medial unterscheiden und jeweils bei jedem unterschiedliche Erfolge mitsich bringen. Das fängt schon damit an, dass einige Maler Hinweise zu möglichen Verbesserungsvorschlägen in Textform weniger gut aufnehmen als z.B. eine entsprechende Zeichnung oder Skizze dazu - und umgekehrt. Das kann man dann nicht nur auf Interesse oder Neugierde reduzieren, sondern hat fundamentale Typ-Ursachen.


Da kann aber auch eine zweite Möglichkeit in Frage kommen: Liegt es wirklich am Empfänger oder an dem, der die Information sendet. Einige können auch etwas schlecht in Texte erklären, andere wieder etwas besser. Also, wenn jemand eine Kritik abgibt und der andere die geschriebene Worte nicht versteht, weil der Kritiker selbst vielleicht ein Visueller typ ist, lag es auch vielleicht eher am Kritiker als am Empfänger. So kann man in dem Empfänger hinein interpretieren das er der Visuelle Lerntyp ist, wobei der andere sich nur Visuell besser ausdrücken konnte.

Auch ist ein guter Künstler nicht auch gleich ein guter Lehrer. Ich habe zum Beispiel Ala Prima gelesen von Richard Schmid, und es ist eines der besten Bücher im Bereich Kunst. Eigentlich gibt es da keine richtigen Step by Steps oder Anleitungen „wie male ich was“ sondern er geht Thematisch auf die Grundprinzipen ein, so das ein Maler lern, eigene Fische zu angeln. Das Buch besteht aus viel Text, aber er kann es sehr gut beschreiben, so dass es verständlich ist. Und es gibt Dinge, die kann man auch nicht nur mit Bildern vermittelten… Steps in Visueller Form bringen meist gar nichts, weil da die wirklich Entscheidenden Informationen nicht erhalten sind, die wirklich den Aha Effekt auslösen. Und das obwohl Maler ja Visuell arbeiten...

Bob Ross hingehen lehrt nur eine Richtung, wie er es macht. Das ist so ein Punkt den ich schon oft erlebt habe in Foren. Da gibt es welche die seit 10 Jahren nach Bob Ross malen und an einem Punkt kommen, an dem sie mehr wollen.
Das niederschmetternde ist für so jemanden, das er wieder bei null anfangen muss und die Grundprinzipen erlernen muss, wie man mit Harmonien und so ein Kram in der Theorie umgeht, so dass man sie auch in der Praxis anwenden kann.

Daher meine ich auch viel mehr das Grundgerüstet, dass man dieses von Beginn an lernen sollte. Und klar sind oftmals Fragen einfacher gestellt, als das man sie ebenso beantworten kann. Also könnte man auf direkte Antworten wie man eine Welle malt zwar antworten, aber diese Antwort hält denn nicht lange an.
Daher ist es eben nicht so wichtig wie man lernt, sondern was man lernt (ist zumindest effizienter, wenn auch zu Beginn an etwas schwer).

Malreisen, Tutorials und so ein Kram werden eben überschätzt, und ich möchte auch so weit gehen zu behaupten, dass die besten Malbücher nicht mal in Deutsch existieren, bzw. was den richtigen Klassischen Realismus betrift. Es ist aber mit viel Mühe und allem erreichbar, aber es liegt viel mehr an den Informationen anstatt an der Thematik wie man lernt.
In Deutschland ist auch eine Cut was Realismus betrifft, der in der Kunstscene keinen Anschluss findet. Vieles Wissen und Methodische Theorien sind verloren gegangen, anders als wie in den USA, die in der Entwicklung anders sind.

Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 23:40 Adrian hat geschrieben:

Ich erinnere mich gerade an ein Beispiel, als ich früher Nachhilfeunterricht in Mathematik gab. Es ging um eine Textaufgabe, womit ja viele Schüler Probleme haben. Der Nachhilfeschüler las diese und hatte hinterher keine Ahnung, was da eigentlich drinsteht und was von ihm erwartet wurde. Er konnte es nicht in dieser Textform aufnehmen und umsetzen, und schaute mich fragend an (visuell). Ich las ihm darauf dieselbe Aufgabe nochmals vor, und er verstand den Inhalt plötzlich einwandfrei (auditiv-kommunikativ).


Auch hier kann es umgekehrt sein… Ich hatte früher auch Probleme als Kind/jugendlicher richtig zu lesen, weil lesen auch nicht einfach ist, obwohl wir es heute nutzten als ob es selbstverständlich sei wie atmen. Das ist das Prinzip was ich meinte mit dem Rennfahrer und der Steuerung. Manchmal ist man noch zu sehr auf Kupplung, Lenkung etc. konzentrier, das es schwerer fällt die Konzentration auf der Straße und dessen Umfeld zu haben. Beim Lesen ist es auch so, wenn man nicht so geübt ist, ist es schwerer sich auf den Text zu konzentrieren. Denn, als du vorgelesen hast, hatte er “vielleicht“ die anstrengt nicht mehr selbst zu lesen und konnte so die Konzentration auf den Text lenken.
Unser Gehör ist eben das erste was sich bei uns mit entwickelt, und lesen ist eine Angewohnheit die viel später Folgt und so ganz normal ist, wenn man anfangs noch so Schwierigkeiten hat Texte richtig zu verstehen, was sich aber später wieder legt.

Und Kommunikative Typen lernen in dem sie darüber diskutieren…

Man sagt ja auch, dass Chinesen sehr Musikalisch sind, sehr gut Töne hören können und diese besser einordnen können. Das liegt aber an ihrer Sprache…. Ihre Sprache ähnelt der Musik, da die Tonhöhe und Lage schon eine Veränderung in der Bedeutung mit sich bringen können. Somit haben sie es einfacher ein Instrument gut zu erlernen, aber auch das wäre nur eine gute Voraussetzung, kein Muss dass sie besserere Melodien spielen können oder super Musiker werden, weil auch da noch mehrere Faktoren mit ins Spiel kommen.
Aber im Grunde bleibt es Plus minus Null, denn es existiert ja schon eine Weile das Wissen, dass es diese Lerntypen gibt, aber gibt es damit nun auch schlauere oder bessere Schüler, als zu einer Zeit in der man es nicht wusste?
Fakt ist, dass man daraus auch kein richtiges potential schöpfen kann, es ist eigentlich gleichbleibend wie zu einer Zeit in der man noch nichts von diesen Lerntypen wusste. Auch brachte es noch keine super Künstler hervor oder so, weil die Subztanz wichtig ist und bleibt.

Nach oben 30.05.2013, 02:08 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 29.05.2013, 23:40 Adrian hat geschrieben:
Er konnte es nicht in dieser Textform aufnehmen und umsetzen, und schaute mich fragend an (visuell). Ich las ihm darauf dieselbe Aufgabe nochmals vor, und er verstand den Inhalt plötzlich einwandfrei (auditiv-kommunikativ).

Das klingt zuerst recht einfach und einleuchtend. Aber du musst zugeben, dass das Ergebnis wohl ein anderes gewesen wäre, wenn eine sonore Computerstimme den Text heruntergeleiert hätte. Schon allein das Vorlesen bedeutet eine Art der Verarbeitung, durch Betonung, Pausen... kurz: Emphase.
Und wer schon als junges Kind selber Bücher liest, der wird wohl kaum Probleme mit Textaufgaben haben, da er diese Emphase zum Text selber bilden kann. Liest du jedoch jemandem aus deinem Nachhilfeunterricht den Text vor, dann wird er vielleicht diese eine spezielle Aufgabe lösen können... aber bei der nächsten Klassenarbeit, bei der du nicht dabei sein kannst um ihm alles vorzulesen, wird er vor dem gleichen Problem stehen... da er nichts gelernt hat. Er hat nicht gelernt selber den Text zu strukturieren. Und so kann man im Nachhilfeunterricht auch durch geschicktes Fragestellen die Struktur vorwegnehmen, z.B. "Welche Zahl musst du jetzt mit 100% gleichsetzen?" bei der Prozentrechnung, um mal bei der Mathematik zu bleiben. Dabei ist das ganze weniger ein Problem der Mathematik, sondern eher eines, welches man vorher im Deutschunterricht hätte klären müssen.
Wenn also ein Kind Textaufgaben nicht versteht, dann wohl deshalb, weil es bezüglich des Lesens einfach ungeübt ist. Und so führen die "Lerntypen" letztendlich dazu, dass das Kind nie derart Wissen anhäufen kann wie andere... denn viel Wissen ist nur in Schriftform erhältlich, und es wird nie immer jemand da sein können, der alles vorkaut. Auch ist Schrift wichtig um eigene Gedanken vor dem Vergessen bewahren zu können, um sie sich selber wieder irgendwann ins Gedächtnis zu rufen oder sie eventuell an andere weitergeben zu können. Und so führen vielleicht viele gutmeinende Lehrer ihre Schüler zwangsläufig in die Sackgasse. Sie werden durch die Schule geschleift, haben nur wenig gelernt und sind sehr unselbstständig.

Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 30.05.2013, 02:08 JohnD hat geschrieben:
Aber im Grunde bleibt es Plus minus Null, denn es existiert ja schon eine Weile das Wissen, dass es diese Lerntypen gibt, aber gibt es damit nun auch schlauere oder bessere Schüler, als zu einer Zeit in der man es nicht wusste?

"Lerntypen" verschleiern, dass in der Schule meist nur ein geringer Anteil der Intelligenz eines Menschen angesprochen wird. Sehr starker Fokus wird auf die analytische Intelligenz gelegt, ebenso auf Gedächtnisleistungen. Man verwechselt Lerntypen mit "Türen", die je nach Mensch zwar unterschiedlich sind, aber allesamt zur "Intelligenz" führen sollen... so wie Adrians Beispiel, bei dem Vorlesen auf einmal die Schüler befähigen soll, besser mathematische Aufgaben lösen zu können. Aber ich bin vom Gegenteil überzeugt: Wer zu doof zum Rechnen ist, der wird auch durch Vorlesen, Vorsingen oder Vortanzen nicht dazu zu bewegen sein, die Aufgabe selbstständig zu lösen, zumal er in der Klausur die Aufgabe ganz allein lesen und verarbeiten muss.
Ich sehe das Problem weniger in einer fehlenden individuellen "Ansprechweise", sondern in der fehlenden individuellen Förderung. Jemand, der kein Mathe kann, kann ja trotzdem ein hervorragender Singer, Tänzer, Maler, Tischler oder sonstwas werden. Und: In der Schule werden Kinder nicht nur durch vorhandene "Türen" angesprochen, sondern das ganze Gehirn wird in seiner Entwicklung stark beeinflusst. Man hat also Einfluss darauf, wie stark sich unterschiedliche Gehirnbereiche entwickeln, und wie stark sich diese miteinander vernetzen. Also anstatt andere Intelligenzbereiche halbherzig für Lerntypen zu missbrauchen, müsste der Schulstoff viel breiter gefächert werden, damit die Kinder auf viele unterschiedliche Weisen angesprochen werden können... und Schule vielleicht sogar mal Spaß macht. :)
Und das Lesen muss viel stärker gefördert werden. Es kann mir keiner erzählen, dass jemand, der Dinge durch Lesen versteht, diese durch Vorlesen, Vormachen, Diskussionen oder durch bildliche Darstellungen nicht verstehen würde.

Nach oben 30.05.2013, 13:17 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Ja, sehe ich auch irgend so. Lerntypen sind überschätzte, und vor alldem stellt sich auch bei mir die die Frage wie so was in einem Studium laufen soll, dort ist man angewiesen sowohl Vorlesungen zu folgen, wie auch Texten. Ich glaube kaum dass die Bücher als Hörspielbücher zur Verfügung stehen werden.
Einfaches lesen lernen und viel lesen wird viele Problematiken lösen können, und das sollte einheitlich sein damit die Schüler nach der Schule dafür vorbereit sind.
Nichts desto trotz soll man nicht das jeweilige Potenzial der Schüler vernachlässigen, denn nicht jeder wird gut in Mathe sein, und das ist auch gut so.
Wir können keine Elite von Menschen Ausbilden die nun alles können müssen, wichtig ist es nur gezielt die Talente der jeweiligen Bereiche zu erkennen und zu fördern. Nur leider werden Lehrer dafür weniger ausgebildet, die bekommen im Studium ebenso das Wissen vermittelt was sie eben anderen eintrichtern soll.
Und die meisten haben denn auch keine Lust zu unterreichten und das geht auf Kosten der Schüler.

Aber ich denke schon, dass wir eine jeweilige Stärke der Sinnesorange haben, aber dass es Komplexer ist als es auf Lerntypen zu beschränken. Ich habe zum Beispiel auch ein gutes Gedächtnis was Düfte betritt, wenn ich bestimmte Düfte rieche, schießen in mir in Sekunden schnelle Erinnerung in den Kopf, sogar oftmals verbunden mit einer starken Euphorie und es werden Emotionen wach, die ich evtl. Schon lange verdrängt haben in Verbindung mit bestimmten Erinnerungen.
Aber dies kann auch bei Musik der Fall sein, und ich denke wir werden alle über die Sinnesorgane beeinflusst. Ich denke vieles ist auch von der Evolution so gemacht, das wir beeinflussbar sind darüber.

Übrigens habe ich eine Doku gefunden, die sich auch in ähnlicher Form damit beschäftig, sie nennt sich geplante Genies, und ich finde es schon recht plausibel auch in Verbindung mit unserer Intuition und wie wir diese gezielt trainieren könnten. http://www.youtube.com/watch?v=zYPqWi9qNig

Nach oben 30.05.2013, 14:51 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Interessanter Link! :) Hier mal ein Video von Precht, was sich mehr mit den Problemen in den Schulen beschäftigt, und dem Thema Lernen allgemein: "Lernen macht dumm": http://www.youtube.com/watch?v=rCIXNW4Zl7Y

Nach oben 30.05.2013, 20:06 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Ein guter Link, ist ja auch von Prinzip her so wie ich es in etwa beschrieb, dass sie Leute wie auf dem Laufband ausgebildet werden mit nur jeweils einem Ziel. Anstatt wirklich in der breite zu gehen und die Menschen nach dem zu bewerten was sie wirklich können und nicht was sie können müssen.
Dies bezüglich sehe ich auch in der Zukunft schwarz, und dies hat noch viel weiter reichende Auswirkungen auf uns. Denn das nächste was kommt ist auch der immer mehr belastende Druck der Entsteht. In den Schulen ist dies ja auch üblich, dass wenn man evtl. nicht richtig mitkommt mit dem Lernen, man immer mehr in diesem Treibsand versinkt. Und jemand der da eh schon drin steckt, wird auch garantiert nicht mehr von allein raus kommen. Entweder man passt sich an, oder man wird bestraft.
Die Selektieren nur noch….

Nun aber das schlimmste: Unsere Welt und unser System baut auch immer mehr darauf auf. Es folgt Überwachungen am Arbeitsplatz, Arbeitgeber kann sich immer mehr vertrauliche Informationen über Arbeitnehmer einholen. Wir werden immer Transparenter, dass es schon nicht mehr zählt was man wirklich kann, sondern was man können muss. Die Menschen werden immer strenger bewertet weil man immer mehr Informationen von uns preisgegeben gibt und erfasst werden. Diese Art der Selektion wird so immer ziel orientierter.

Manchmal denke ich, dass alles so geplant ist. Wir sollen nicht schlauer werden oder etwas hinterfragen in dem wir Kreativ und Analytisch denken, wir sollen funktionieren, wenig Krank werden und sehr Fleißig sein. Kluge Menschen sind nämlich gefährlich und könnten dieses System hinter schauen. Die Menschen der Zukunft werden mehr für Wirtschaftliche Dinge ausgebildet, sie sollen klug genug sein um die Arbeit auszuführen, aber nicht merken dass sie Tag für Tag unterwandert werden.
Daher werden bestimmte Methoden auch nicht geändert und es wird nur der als Klug bezeichnet werden, der eben nur bestimmte Menge an Information aufnimmt und auswendig lernt, wie ein Computer.
Neugier ist so was wie ein Sandkorn in einem Getriebe geworden, es schadet nur. Dabei ist es das Wichtigste.

Daher sind Lernmethoden in der Kunst auch Fraglich, weil die heutigen Ziele der Kunst auch Fraglich geworden sind, in dem das Können bestraft wird und das nicht Können belohnt wird. Selbst ein Kunststudium ist das Absurdeste was es gibt, man lernt eben Esoterisches Zeug, wie man die Kunst bestmöglich verschleiert, wie man einfach Provoziert und sich was mit Worthülsen schön redet.
Für wen? Damit am Ende Kunst mehr zu einem Spekulation Objekt wird, und Geld dies bestimmt wohin die Richtungen laufen.

Nach oben 31.05.2013, 13:33 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
@Beowulf, JohnD: Danke für die interessanten Ausflüge, Links und Querverweise, die dieses Thema zwar informell bereichern, aber mit dem eigentlichen Thema überhaupt nichts zu tun haben.

:offtopic:

Nochmals: Wenn jemand etwas lernen möchte (völlig unabhängig davon ob das künstlerisch hochwertig ist, handwerklich herausfordern, envoge ist, sinnvoll ist, modern ist, oder welche sonstigen Bewertungsmuster man noch anwenden möchte), dann steht ihm dafür eine Auswahl an verschiedenen Möglichkeiten zur Verfügung.

Von mir aus schon wieder das Beispiel Bob Ross: Wenn jemand Bäume und Berge wie BR malen möchte, dann kann er sich dazu die TV-Sendungen ansehen, Bücher kaufen, DVD-Workshops nutzen, Kurse besuchen, sich mit Malerkollegen treffen, offiziell-zertifizierte BR-Lehrer aufsuchen, selbst analysieren und ausprobieren, allgemeinere Nass-in-Nass-Kurse besuchen, und so weiter und so fort. Unabhängig von den jeweils qualitativen Unterschieden innerhalb einer jeweiligen Sparte, hat jeder Mensch einen Bereich, der ihm besonders gut liegt, und das nennt man Lerntyp.

Jetzt gibt es aber Leute, die stets ihre eigene Lernerfahrung anderen aufzwängen wollen: "Du musst dieses Buch hier lesen, das ist das beste", oder "Du musst diesen Workshop bei dem und dem machen", und so weiter. Und es gibt Leute, die das dann einfach machen und sich dann oftmals wundern, dass sie trotz Spaß und hoher Qualität ihrem Lern-Ziel nicht oder nur schleppend näher kommen, nicht wegen den Inhalten, sondern weil ihnen diese jeweilige Art der Informationsvermittlung nur wenig bringt. Und viele merken das selbst gar nicht.

Um diese beiden Charaktertypen geht es hier in diesem Thema: Die einen, die stets meinen dass ihre persönlichen Erfahrungen auf alle anderen Menschen genauso übertragbar seien, sowie um diejenigen, die bisher noch kein ausreichendes Gespür dafür entwickelt haben, welche Lernformen ihnen persönlich am meisten bringen.

Das ist alles, und um nichts anderes geht es hier. Andere Inhalte zum Schulsystem, über den Kunstmarkt, über Können und Nicht-Können in der Kunst etc. dürfen gerne mit eigenen Themen (soweit nicht schon vorhanden) behandelt werden.

:winken:

Nach oben 31.05.2013, 14:08 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Step by Step Anleitungen kann man nicht einem Visuellen Typen zuschreiben, weil eben grade Malerei zu 90% im Kopf abspielt, sie sind somit eher ineffizient, weil diese Information Visuell so niemals übertragbar sein werden.
Es ist in etwa wie jemanden beim Kochen zuzuschauen… Sicher kann man sich da ein paar Kniffe abschauen, aber letzten Endes führt dies nur dazu, dieses Rezept nach kochen zu können. Was dabei fehlt sind Informationen nach welchen Kriterien man Kocht, um selbst Kochen zu können um Rezepte zu entwickeln.

Es ist somit nicht Lerntyp abhängig, sondern es hängt davon ab wie Interessant das Visuelle sein kann, oder wie langweilig. Verkauft einer es als Spannend, so ist es nur eine Projektion auf denjenigen, das er auch ein Visueller Lerntyp sein.
Somit kann es sich nur zu einseitig auswirken.

Um etwas wirklich zu lernen, braucht man alle Visuellen Sinne, weil alle Sinne mit unterschiedlichen Informationen behaftet sind, die sich gegenseitig ergänzen. Die Wahrnehmung basiert auf total unterschiedlichen Ebenen. Ein Musiker muss sein Ton hören, er muss sehen was er macht, was ja auch Visuell erfolgt um die Theoretischen Dinge zu erlernen, und er muss fühlen, um den Takt zu halten. Und er muss kinästhetisch gut sei, wie auch ein Gefühl für Motorik zu haben.
Wir können auch unsere Sinne stärken, wenn man Zum Beispiel erblindet, wäre ein Visueller lern Typ ja total unbrauchbar und wäre nicht mehr fahrig zu lernen. Nein, dann verändert sich nur die Balance, er könnte zwar nichts mehr ausführen was Visuell ist, wie Autofahren oder so, aber er kann denn lehren.

Hier noch mal ein Link http://www.gedaechtnistraining.biz/Lern ... ntypen.htm

Nach oben 31.05.2013, 15:15 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Danke für den Link. Die Deinige und die dortige Kritik an den rein starren, undynamischen Lerntypen kann ich nachvollziehen und finde ich in Ordnung, weil Inhalte neben dem ursächlichen Wahrnehmungskanal auch immer weitere Kanäle sekundär ansprechen können. Soweit bin ich voll bei Dir (und bei dem Link). Daraus jedoch zu schlussfolgern, lediglich die Qualität der Inhalte sei ausschlaggebend, um bei gleichen Wissens-Voraussetzungen und gleichem Spaß bei zwei ansonsten unterschiedlichen Menschen ("Lerntypen") damit die bestmöglichen Lernvoraussetzungen zu bieten, halte ich für illusorisch - das widerspricht meiner persönlichen Erfahrung komplett. Das ist dann das andere Extrem der "Gleichmacherei", nur umgekehrt.

Man kann durchaus darüber diskutieren, ab wann die Qualität der Inhaltsvermittlung eine grundsätzliche Lerntyp-Einschränkung amortisiert, und ab wann schlechtere Inhalte trotz geeignetem Lerntyp nichts bringen. Das denke ich ist durchaus fließend.

Die im Link aufgeführten "Gedanken" halte ich daher für extrem oberflächlich und kurzssichtig. Als ein Beispiel:

"Was nützt es einem Lernenden zu wissen, welchem Lerntyp er entspricht, wenn er sich auf jeden Fall mit schriftlichen Texten auseinander setzen muss oder wenn er in einer 'Vor-Lesung' sitzt?"

Wie in meinem Nachhilfebeispiel zu Textaufgaben konnte der Schüler die Inhalte leserlich nicht erfassen. Erst nach audio-kommunikativem Vorlesen hatte er es verstanden. Doch der eigentliche Witz dabei: Folgende Aufgaben verstand er durch eigenes Lesen nun besser! Er hat durch seinen "Audio-Kanal" gelernt, welche Muster er beim "Visuellen-Kanal" zur Erfassung anwenden muss. Können kann er das nun auch textlich, gelernt hat er das jedoch durch Zuhören! Genau aus diesem Grund gibt es an Unis Vorlesungen UND Bücher. Sonst könnte man sich nämlich eines davon sparen. Entsprechende Lerntypen können das! :winken:

Nach oben 31.05.2013, 15:43 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Hmmm... ich möchte gerne folgendes zitieren:

"Wenn Sie meine memoNews schon länger lesen, dann werden Sie wohl auch schon 'zwischen den Zeilen' gelesen haben, dass ich persönlich den Wert von 'Lerntypen-Analysen' nicht sehr hoch einschätze, ...
weil solche Analysen eine großes Maß an Unfehlbarkeit ausstrahlen, obwohl sie offensichtlich nur 'handgestrickt' sind. Nach meiner Kenntnis gibt es bislang keine seriösen Untersuchungen über die Reliabilität (Wiederholbarkeit der Ergebnisse) und über die Validität. (Werden ~gültige~ Aussagen gemacht, die das Verfahren zu erbringen vorgibt?)."


Ich denke man sollte dem Autor anhand dieser Aussage messen, und nicht an einem der vorher aufgezählten Gedanken, die ja nur einen Teilaspekt darstellen und zum selber Nachdenken anregen sollen.

Auch sind Buch- oder Kursempfehlungen unabhängig vom Lerntyp generell sinnvoll. Wo kämen wir denn dahin, wenn wir jedem, der ein Buch für sehr lesenswert hält, unterstellen würden, er würde anderen seinen Lerntyp aufzwingen wollen?

Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 31.05.2013, 15:43 Adrian hat geschrieben:
Doch der eigentliche Witz dabei: Folgende Aufgaben verstand er durch eigenes Lesen nun besser! Er hat durch seinen "Audio-Kanal" gelernt, welche Muster er beim "Visuellen-Kanal" zur Erfassung anwenden muss.

Du hast ihm im Endeffekt einfach etwas Lesen beigebracht. Es gibt Menschen die noch nie freiwillig ein Buch gelesen haben, sich auch nicht für Zeitungen / Zeitschriften interessieren, und daher Zusammenhänge in Texten nur äußerst schwer erfassen können. Du bist da wohl anscheinend auch etwas in deiner eigenen Welt gefangen: Für dich ist Lesen so selbstverständlich, dass es gar nicht sein "kann", dass jemand wegen mangelnder Leseübung eine Matheaufgabe nicht lösen kann. Nein, es muss ja "unbedingt" ein anderer Lerntyp sein, der erst durch Hören einen Sachverhalt kapieren kann.
Meine Meinung: Drück dem Mann ein paar dicke Bücher in die Hand, und er wird mit der Zeit Texte viel, viel besser verstehen können... auch jene, die ihm nicht vorher erklärt worden sind.

Klar, jemand der im Lesen keine Übung hat, der lässt sich lieber Vorlesen. Das liegt in der Natur der Sache. Aber mal ehrlich: Menschen, die sich ihr Leben Lang erfolgreich vor Büchern gedrückt haben, lassen sich doch nicht von einer völlig unverbindlichen Buchempfehlung beeindrucken, oder?

Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 31.05.2013, 15:43 Adrian hat geschrieben:
Genau aus diesem Grund gibt es an Unis Vorlesungen UND Bücher. Sonst könnte man sich nämlich eines davon sparen. Entsprechende Lerntypen können das! :winken:

Jein. ;) Vorlesung und Buch ergänzen sich, auch von den Inhalten her. Sie sind nicht deckungsgleich, daher nutzen Studenten in der Regel beides. Bücher haben den Vorteil, dass sie jederzeit verfügbar und sehr ausführlich sind. Auch ist Papier sehr geduldig. Man kann sich ja alles mehrmals durchlesen, wenn man nicht so geübt ist.
Der Professor hingegen kann persönliche Anmerkungen machen, Dinge aus anderen Blickwinkeln beleuchten, auf direkte Fragen eingehen und anschauliche Übungsaufgaben machen.

Daher eine Bitte von mir: Nicht kategorisieren, sondern ergänzen! Wenn jemand ein Buch vorschlägt, einfach noch einen guten Malkurs oben drauflegen! :) Beides kombiniert ergibt sicher einen höheren Lernerfolg.

Nach oben 31.05.2013, 17:44 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Beitrag: Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...? - 31.05.2013, 15:43 Adrian hat geschrieben:


Wie in meinem Nachhilfebeispiel zu Textaufgaben konnte der Schüler die Inhalte leserlich nicht erfassen. Erst nach audio-kommunikativem Vorlesen hatte er es verstanden. Doch der eigentliche Witz dabei: Folgende Aufgaben verstand er durch eigenes Lesen nun besser! Er hat durch seinen "Audio-Kanal" gelernt, welche Muster er beim "Visuellen-Kanal" zur Erfassung anwenden muss. Können kann er das nun auch textlich, gelernt hat er das jedoch durch Zuhören! Genau aus diesem Grund gibt es an Unis Vorlesungen UND Bücher. Sonst könnte man sich nämlich eines davon sparen. Entsprechende Lerntypen können das! :winken:



Er konnte es evtl. Leserlich nicht erfassen, weil er leserlich noch nicht so geübt war, da kann man ja nicht draus schließen dass er ein anderer Typ sei von der Wahrnehmung her. Lesen ist doch eine Eigenschaft, die nicht von der Evolution her so entstanden ist, sondern die wir erlernen müssen. Unter Visuellem Verständnis ist doch auch was anderes gemeint, es gibt auch Dinge bei denen man sagt “das muss ich sehen, um es zu verstehen“ Auch Bilder werden als Beispiel gezeigt, um es verständlicher zu machen, lesen gehört da nicht mit rein. Lesen kann man auch als Blindenschrift erlernen, was wäre derjenige dann, wenn er es übers lesen besser versteht?
Lesen kann man auch als eine Innerliche Stimme betrachten, sofern das lesen ausgeprägt ist. Unter Visueller Wahrnehmung und dessen Verständnis, ist somit etwas anderes gemeint… Das eine kann nicht das andere ersetzten. Richtig Visuelle wäre es gewesen, wenn man ihm als Beispiel einen richtigen Kuchen vorgesetzt hätte, um das Prinzip von Prozentrechnen zu erklären.

Nach oben 31.05.2013, 18:55 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
@Beowulf & JohnD: Bezüglich des Nachhilfeschülers sind das alles schöne Theorien, ich kann euch allerdings versichern dass das in diesem Fall weder auf textliche Leseschwierigkeiten noch auf inhaltliche Verständnisschwierigkeiten zurückzuführen war, sondern auf eine bisher "nicht begriffene" (d.h. nicht erlernte) Erfassung der für eine solche Aufgabe relevanten Inhalte und deren Verbindungen.

Dann auch nochmals vielen Dank für die kontroversen Sichtweisen! Ich denke wir sind bereits an einen Punkt angelangt, wo sich nun jeder Leser anhand der hiesigen Inhalte eine eigene Meinung bilden und das für sich auch praktisch-sensibilisiert einfach mal ausprobieren kann.

Als Gegenpol zu obigen "Kritiken" einer zu starren Lerntyp-Handhabung kann ich folgenden Link empfehlen, der das ganze Spektrum differenziert darlegt:
:arrow: http://www.studis-online.de/Studieren/L ... ntypen.php

Wer das Thema mit neuen Sichtweisen und eigenen Erfahrungen ergänzen möchte, ist natürlich weiterhin dazu eingeladen.

Nach oben 31.05.2013, 19:11 Nach unten

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Nun, wenn man als Gegenargument sagst, dass alles andere eine schöne Theorie sei und deine Erfahrung der Beweis. So muss man auch sagen, dass deine Annahme wie auch die Interpretation mit der du jemanden als Lerntyp einstufst, ebenso nur eine Theorie ist.

Wenn man Wissenschaftlich so was erforschen möchte, kann man Vermutungen und Ideen nur einschließen und ausschließen. Momentan ist es so, dass es mir nicht ganz schlüssig ist, wie ein und derselbe Text, den man leserlich genauso begreifen könnte wie auch als ob er vorgelesen wird, zu einem anderen Verständnis führt.
Also muss man da ganz logisch vorgehen und überlegen woran es noch liegen könnte. Manche Sachen sind eben nicht so ersichtlich, und es gibt noch viele andere Möglichkeiten/Faktoren. Vielleicht hatte er es auch verstanden, wenn du nicht vorgelesen hättest, und er braucht nur eine Zeit bis dieser Aha Effekt vielleicht von allein kam. Vielleicht aber auch, hätte er es beim dritten Mal lesen genauso gut verstanden, nur dass du es zufällig warst, der es in dem Moment vorgelesen hat…

Nach oben 31.05.2013, 19:49 Nach unten

Buntstifte!!!!

Beitrag  Re: Welcher Lerntyp bin ich? Kurse vs. Bücher vs. Video vs. Audio...?
Oh ich bin gerade über dieses etwas eingestaubte Thema gestolpert :lol: Ich finde es ganz interessant mal darüber nachzudenken. Aber so 100%ig irgendwo einordnen kann ich mich irgendwie nicht. Am ehesten bin ich ein visueller Typ und am wenigsten ein kommunikativer Typ, wobei in schriftlicher Form findet das ja hier oder auf anderen Plattformen statt.
Ich habe viel gelernt durch lesen, fragen stellen, probieren, Tipps und Ratschläge umsetzen und Videos schauen. Tutorials sind da schon recht hilfreich :-)

Nach oben 22.08.2016, 19:37 Nach unten
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