"Kunst scheint mir vor allem ein Seelenzustand zu sein." (Marc Chagall)




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 Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? 
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Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
zur sache mit dem realismus und fotos muss ich auch noch meinen senf dazu geben... :rofl:

ich sehe nämlich schon auch die auswahl des fotos als kreativen akt. dabei, wenn man ein gutes auswählt, muss man schon ein auge für komposition, guten bildausschnitt und vieles mehr an den tag legen.
der nächste schritt, den aber auch viele irgendwie noch nicht schaffen, die sich dann mehr oder weniger sklavisch an die vorlage halten und auch unnötiges übernehmen: was genau übernehme ich nun von der vorlage und was lass ich weg?
auch ein kreativer akt.
noch mehr kreativ wird die sache natürlich dann, wenn man die vorlage nicht fotorealistisch, sondern verfremdet, mit anderen farben, oder halb abstrahiert, wiedergibt.
oder man etwas in das bild einbringt, wegen einer bestimmten aussage etwa, was auf der vorlage gar nicht da ist.

Nach oben 28.12.2012, 15:28 Nach unten

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Creatio ex nihilo

Hallo armando,

schön von Dir wieder zu lesen! Kunst ist Kunst. Manchmal fließt Kunst einfach aus den Händen, unmittelbar, ohne groß oder lang nachgedacht zu haben.

Vielleicht kommt Kunst doch ohne Kreativität aus oder Kreativität verhindert Kunst.

Nach oben 28.12.2012, 18:57 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
das ist das "Zweigeteilte", genau wie hier im Forum.
Die einen, die akribisch versuchen jedes Motiv genau nachzumalen- die anderen, die einfach aus sich heraus ein Bild gestalten.
Beides hat seinen Platz.
Ich bewundere oft das malerische Können von Fraktion eins.
Für mich persönlich muß ein Bild auch etwas transportieren und das hat sehr viel mit Gefühl zu tun.
Wenn beides zusammentrifft- malerisches Können und Ausdruck einer eigenen Sichtweise- ist das genial!
Grüße
Eva :winken:

Nach oben 28.12.2012, 20:30 Nach unten

Acrylmalerei

Beitrag  merkwürdiger Gedanke!
Hallo Halina

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 28.12.2012, 18:57 Halina hat geschrieben:
schön von Dir wieder zu lesen!

Danke, danke!

Zitat:
Kunst ist Kunst.

Hm, das wäre vielleicht noch etwas erklärungsbedürftig. Aber lesen wir weiter!

Zitat:
Manchmal fließt Kunst einfach aus den Händen, unmittelbar, ohne groß oder lang nachgedacht zu haben.

Dann spielt die eben Intuition, und das wäre für mich etwas vom Grössten.
Denn was die Intiution blockiert und damit die Kreatitität, das ist die mentale Kontrolle, die Gedanken an ein Ziel und eine Produktionssoll.

Und demenstsprechend ist mir völlig unverständlich, wie du auf diesen Gedanken kommst:
Zitat:
Vielleicht kommt Kunst doch ohne Kreativität aus oder Kreativität verhindert Kunst.

Wenn dieser Satz stimmen wollte, dann wäre die Kreativität gleichzusetzen mit einem planmässigen Vorgehen.

Das kann vorkommen, zum Beispiel in der Architektur, wo logischerweise der planende, berechnende Anteil an der Artbeit gross ist.
Aber hier haben wir ja mehr die Malerei und andere zweckfreie Künste in Fokus.
Je nach dem künstlerischen Temperament und der individuellen Prägung malt man mehr spontan oder mehr planmässig, mit mehr oder weniger gedanklichem Ballast wie Kompositionsregeln oder Farbharmonielehre.
Dass aber bedächtiges Vorgehen der Kreativität grundsätzlich im Wege stünde, kann ich nicht bestätigen.

Liebe Grüsse
armando

Nach oben 28.12.2012, 20:34 Nach unten

kritzelkram

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Das thema wird interessant...

Weiss nicht, ob sich intuition und persönliche kreativität nicht doch widersprechen...

Hab mal ein bischen material gesammelt

wiki:
...Intuition ist ein Teil kreativer Entwicklungen. Der die Entwicklung begleitende Intellekt führt nur noch aus oder prüft bewusst die Ergebnisse, die aus dem Unbewussten kommen.

Meese: zwei links aus kritzelmeister-beiträgen
Meese - documenta
meese - outsiderkunst

Osho: vermutlich grottich übersetzt, ohne quellenangabe

Dateianhang:
oshotext.jpg


Vergleicht man meeses und oshos aussagen wird man das gefühl nicht los: meese zitiert osho (vergleichbare ansätze gabs natürlich auch schon früher, sehr viel früher), einige punkte erscheinen fast wörtlich wiederholt: die überbewertung des egos, sich der kunst nicht in den weg stellen, später schreibt O. von der kreativität der bäume, die erwähnt meese auch...

Mein gedanke wäre, dass es zwei formen von kreativität gibt, eine allgemein-umfassende (rein-intuitiv, ohne kulturell-intellektuelle verabeitung) und die "ego-kreativität" (erlernt, entwickelt, systembezogen) sowie alle möglichen mischformen dazwischen.

Kreativität an sich existiert unabhängig von der kunst, kreativität ist (allumfassend) vorhanden , sonst wäre ja nichts entstanden und es könnte sich nichts entwickeln...

Möglicherweise gibt sich kunst offensichtlicher jenseits der "ego-kreativität" zu erkennen, zumindest allgemeiner und umfassender und dauerhafter und kontextunabhängig (bzw. aus einem unbewusst-kollektivem kontext heraus, über zeiten und kulturen und grenzen...)

Das individuum kann sich diese rein-intuitive kreativität nicht selbst zurechnen, es vermittelt nur... so wäre eine kunst ohne persönliche kreativität vorstellbar

Ziemlich eso... und meese sagt, eso ist ***zensiert***

:hmm: egal... :grins:

Nach oben 30.12.2012, 01:30 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Meese finde ich etwas verwirrend
Wie ich das verstehe ist Kunst nicht das, was der Mensch zur Kunst erklärt, sondern Kunst existiert durch sich selbst.
Allerdings bestreitet Meese auch die Allmacht eines Gottes- da spalten sich die zwei Aussagen.
Osho sagt, Künstler haben das erschaffen, was Gott durch sie hindurchgesungen hat.
Das hiesse ja, daß Gott auch die Kunst ist und nicht, daß Kunst rein durch sich selbst existiert.

Mir stellt sich die Frage, ob Krativität überhaupt erlernbar oder anerzogen ist?
Dazu wäre eine Definition von Krativität hilfreich.
Und da wirds schwierig.
Ich sehe Kreativität als die Fähigkeit, Dinge in einem neuen Kontext sehen zu können um sie dann neu anzuordnen, oder sie ihrem Sinn zu entheben und in einen neuen Sinnzusammenhang zu stellen.

So braucht ein Künstler diese Fähigkeit um überhaupt in der Lage zu sein etwas zu erschaffen,oder?
Woher nun die Kunst kommt, die er da produziert? :hmm:
Zumindest braucht Kunst dann das richtige Gefäß um hindurch zu fließen?

Das sind einfach ein paar Gedanken, die vielleicht etwas ungeordnet sind. :sterne:

Grüße
Eva :winken:

Nach oben 30.12.2012, 10:15 Nach unten

Aquarell, Öl, Pastellkreiden

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
julity, das widerspricht sich nicht. wenn das göttliche ja durch sich selbst existiert, ohne anfang, ohne ende, dann die kreativität auch und die durch sie entstandene kunst. die natur, die erde, das universum ist ein einziges kunstwerk....
ich krieg nur gerade schleifen im gehirn wegen der gedanken, die kunst oder kreativität zu erfassen suchen.
ich glaube, kreativität IST einfach. in allem und jedem. und wenn sich jemand dafür öffnet, kann er kunst schaffen. und kunst kann nicht bewertet werden, ist geschmackssache, gesellschaftliche strömung, wenn jemand zu etwas sagt *das ist kunst* kann es für jemand anderen müll sein.

*winke*

Nach oben 30.12.2012, 13:33 Nach unten

Acrylmalerei

Beitrag  Osho, Meese und eigene Gedanken ...
Hallo lieber Rommel

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 30.12.2012, 01:30 rommel hat geschrieben:
Das thema wird interessant...

Weiss nicht, ob sich intuition und persönliche kreativität nicht doch widersprechen...
Hab mal ein bischen material gesammelt


Oshos «Kreativität» liegt auch bei mir auf dem Arbeitstisch.
Im Moment lese ich aber «Point Zero» von Michele Cassou und hoffe, damit bald einmal besser mit Schaffenskrisen umgehen zu können.

Meese ist arg gewöhnungsbedürftig.
Dass die Natur und die Tiere kreativ seien, ist eine Definition, die ich nicht mag.
Nicht dass ich übersähe, wie die Evolution (oder ein Schöpfergott – ist mir egal) einen schöpferischen Prozess vorangetrieben haben, und es immer noch tun!
Aber den Begriff «Kreativität» möchte ich auf menschliche Kulturleistungen beziehen.

Der Begriff des «hohlen Bambus», also des Kanals, durch den eine übergeordnete kreative Kraft fliesst, ist mir sehr vertraut. Es ist das, was ich für mich persönlich anstrebe. (Ein Weg, dessen Ziel ich nicht erreicht habe.)

Zitat:
Mein gedanke wäre, dass es zwei formen von kreativität gibt, eine allgemein-umfassende (rein-intuitiv, ohne kulturell-intellektuelle verabeitung) und die "ego-kreativität" (erlernt, entwickelt, systembezogen) sowie alle möglichen mischformen dazwischen.

Dem kann ich mich anschliessen – unter diesem Vorbehalt:

Zitat:
Das individuum kann sich diese rein-intuitive kreativität nicht selbst zurechnen, es vermittelt nur... so wäre eine kunst ohne persönliche kreativität vorstellbar.

Ich meine, da sei es wie mit dem Channeling von Botschaften aus der geistigen Welt*: sie werden gefiltert und gefärbt durch die Individualität und die Erfahrungen des Mediums. Darum glaube ich, es sei sinnlos, das derart auseinander halten zu wollen.

*Wenn es diese ratgebenden Wesen denn überhaupt gibt – die Weisheit könnte auch aus dem eigenen System des Mediums stammen, quasi eine Ausstülpung des eigenen Bewusstseins, welche im Rahmen des Channelns «angezapft» wird.

Liebe Grüsse
armando

Nach oben 30.12.2012, 15:16 Nach unten

Aquarell, Öl, Pastellkreiden

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
armando, der hohle bambus trifft für alles zu, nicht nur für den menschen, ein baum zum beispiel ist jemand/etwas, das völlig durchdrungen ist von diesem *schöpferbewußtsein* - obwohl er nicht bewußt ist wie ein mensch (ob der mensch bewußt ist?). wahrscheinlich sind die natur und die tiere da viel besser drin als wir menschen, diesen göttlichen strom hindurchfließen zu lassen. nur können sie eben mangels intellektueller fähigkeiten keine kunst schaffen, wie der mensch sie definiert. elstern übrigens können durchaus kreativ sein, und sich mittel und wege einfallen lassen, um etwas zu bekommen oder etwas zu vermeiden... hab mal gelesen, sie sind intelligenter als schulkinder....

die schaffenskrisen sind wohl da, um uns ein stück weiter zu bringen. nachher gehts doch immer besser weiter als zuvor. wünsch ich dir jedenfalls.

Nach oben 30.12.2012, 22:47 Nach unten

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Nun ja... wer will schon wirklich ein hohles Bambusrohr sein? ;) Das sind doch alles Phrasen, die genau so hohl sind. Ist eine "göttliche Inspiration" wirklich noch zeitgemäß, wo doch die Existenz eines Gottes auf vielfältigste Weise angezweifelt wird?
Nein, der Begriff "Resonanz" ist mir da viel lieber. Ich sehe Künstler als Menschen an, die auf einem gewissem Gebiet hochsensibel und sehr ausdrucksstark sind. Sie nehmen manche Dinge viel intensiver wahr als andere Menschen, sie entwickeln eine Resonanz die alles zu verstärken scheint, und entwickeln daraus eine Ausdrucksform. Künstler sind nicht "befreit" vom Intellekt, sondern sie benutzen ihn ständig sehr intensiv, wie selbstverständlich.

Und "Schaffenskrisen" würde ich nicht als solche sehen, sondern eher als Inspirationsphase. Manchmal muss man neue Ideen tanken, und ganz andere Dinge tun als sonst. Dann kommt das Malbedürfnis wieder von ganz allein! :)

Nach oben 01.01.2013, 01:29 Nach unten

Acrylmalerei

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Hallo Björn

Nicht ganz einfach, den Faden aufzunehmen, wenn einer mit dem Zweihänder dreingefahren ist.

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 01.01.2013, 01:29 Beowulf hat geschrieben:
Nun ja... wer will schon wirklich ein hohles Bambusrohr sein? ;) Das sind doch alles Phrasen, die genau so hohl sind.

Einspruch: das ist eine andere Sicht der Dinge als die deine, aber deswegen noch keine hohle Phrase.

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 01.01.2013, 01:29 Beowulf hat geschrieben:
Ist eine göttliche Inspiration wirklich noch zeitgemäß, wo doch die Existenz eines Gottes auf vielfältigste Weise angezweifelt wird?

Nun ... es gibt verschiedene Konzepte und Denkmodelle bezüglich der Transzendenz oder einer geistigen Welt.
Da müsste man im Enzelnen betrachten, wie sich jemand die Quelle seiner Inspiration vorstellt. Ich habe aber genug damit zu tun, über meine eigene Denkweise klar zu werden und keinerlei Antrieb, über andere urteilen zu wollen.

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 01.01.2013, 01:29 Beowulf hat geschrieben:
Nein, der Begriff Resonanz ist mir da viel lieber.

Dazu kein Widerspruch – und den folgenden Sätzen kann ich mich sowieso anschliessen,

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 01.01.2013, 01:29 Beowulf hat geschrieben:
Und Schaffenskrisen würde ich nicht als solche sehen, sondern eher als Inspirationsphase. Manchmal muss man neue Ideen tanken, und ganz andere Dinge tun als sonst. Dann kommt das Malbedürfnis wieder von ganz allein! :)

Also bei mir ist es mit dem Bedürfnis allein noch nicht getan ...

Freundliche Grüsse
armando

Nach oben 06.01.2013, 10:15 Nach unten

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 06.01.2013, 10:15 armando hat geschrieben:
Einspruch: das ist eine andere Sicht der Dinge als die deine, aber deswegen noch keine hohle Phrase.

Nun... meiner Meinung nach trifft dies aber zu! ;) Osho nimmt hier ganz klar gewisse Wertungen vor (Künstler > Techniker, Schöpfer > Verfasser, viele Künstler sind egoistisch usw.), wohl um seine Weltanschauung zu rechtfertigen. Ich sehe daher keinen Grund dafür, seinen Äußerungen nicht auch gewisse Wertungen zu geben. Wer derart urteilt, muss auch selber ein Urteil vertragen können.

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 06.01.2013, 10:15 armando hat geschrieben:
Ich habe aber genug damit zu tun, über meine eigene Denkweise klar zu werden und keinerlei Antrieb, über andere urteilen zu wollen.

Siehe oben.

Beitrag: Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst? - 06.01.2013, 10:15 armando hat geschrieben:
Also bei mir ist es mit dem Bedürfnis allein noch nicht getan ...

Ich meine damit nicht irgendein diffuses "Malbedürfnis". Irgendwann kommt der Moment, da will man ein ganz bestimmtes Ereignis, oder eine ganz bestimmte Sache unbedingt malerisch umsetzen. Das können z.B. Impressionen von einem Urlaub sein, wichtige Erlebnisse... oder Bilder, die einem beim Lesen eines Buches ins Gedächtnis kommen.

Nach oben 06.01.2013, 19:40 Nach unten

Beitrag  Re: Wie wichtig ist Kreativität in der Kunst?
Eigentlich wollte ich auch mal was ganz Schlaues :wink: zum Thema schreiben, aber jetzt ist mir die Luft ausgegangen..
Da stolpern nicht nur die verschiedenen Definitionen von Kunst durcheinander, sondern auch über den Begriff "Kreativität" sind wir uns nicht einig. Die einen verstehen sie als Fähigkeit, die anderen als eine Art Kraft oder Energie. Dann folgt noch "Intuition" und "Instinkt", Ob auch "Inspiration" dabei war, habe ich nicht mehr auf dem Schirm....
Wenn ich Adrians Kunstdefinition zugrunde lege, kann ich zustimmen, daß Kunst nicht unbedingt Kreativität (egal wie definiert) braucht, sondern vor allem das was Beowulf Resonanzfähigkeit nennt und Ausdrucksstärke.
Ich definiere Kreativität ähnlich wie Traveller und andere als die Fähigkeit, etwas Neues zu erschaffen. Kreativität könnte dann in einer Hinsicht schon ein Hemmnis sein (nämlich für die Anerkennung als Künstler), weil nämlich erstmal keiner zu den neuen Werken Zugang findet. War ja auch oft so in der Kunstgeschichte, wie viele Werke wurden zunächst als Blasphemie , Pornografie , Schmiererei und was weiß ich noch alles beschimpft...Die gute Nachricht ist, daß sich das meistens im Laufe der Zeit gibt. Nicht nur , weil wir uns einfach dran gewöhnen, sondern weil Künstler eben immer auch Sensoren ihrer Zeit und Gesellschaft waren und dem Ausdruck gaben, was andere so (noch) nicht formulieren konnten.
Ich frage mich nur gerade, ob die Kunst in Umbruchzeiten vielleicht doch auch neue Ausdrucksformen braucht , oder ob die alten genügen? Ich bin also eigentlich keinen Schritt weiter! Hilfe, wo sind die Kunsthistoriker unter euch?
brushie

Nach oben 06.01.2013, 21:09 Nach unten
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