"Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit." (Friedrich von Schiller)




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 Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerei 
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PC

Beitrag  Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerei
Angeregt durch Akt-Bilder von eddieshu, zuletzt Mahogany Hall Stomp , steht die Frage im Raum, ob es bei Akt-Malerei spezielle Kriterien gibt, die als frauenfeindlich oder obszön wahrgenommen werden.

Ich freue mich auf Meinungen, sachdienliche Hinweise und eine spannende Diskussion :winken:

Nach oben 13.09.2010, 11:48 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Hallo Zusammen,

ich persönlich finde bereits beide Begriffe sehr problematisch, weil sie eigentlich immer eine persönliche Bewertung/Abwertuung enthalten.
Ich hab keine Schwierigkeiten, wenn jemand sagt, dass ein Bild auf ihn pesönlich so wirkt., d.h. jemand seine persönliche Betroffenheit zum Ausdruck bringt. Alles andere halte ich allerdings für vermessen.

Ich täte mich sehr schwer damit zu verstehen, wenn aufgrund persönlicher Befindlichkeiten die Möglichkeit, Aktbilder zu zeigen, eingeschränkt würde.

Liebe Grüße,

Michaela

Nach oben 13.09.2010, 12:00 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Lieber Adrian!

Da es hier um die Wahr-Nehmung geht, ist das natürlich subjektiv.

Darum kann ich nur beschreiben, was ich als obszön in der Aktmalerei empfinde...

Das angeführte Bild: Da gibt es für mich keine erotische Aussage, sondern einfach nur die platte (und immer wiederkehrende) Darstellung einer nackten Frau, die sich zur Verfügung stellt. Mit einer Doppeldeutigkeit, die sichtbar ist und zwar nicht versteckt, sondern ganz offen - das macht in meinen Augen ein Bild "billig" (Entschuldige den Ausdruck - ich habe lange nach einem passenden Wort gesucht, aber dieses drückt mein Empfinden am ehesten aus).

Erotik in der Malerei finde ich sehr schön, wenn sie gekonnt eingesetzt ist und nicht als sexueller Knaller präsentiert wird. Aber das ist, wie gesagt, sicher Geschmacksache und persönliches Empfinden.

Liebe Grüße
Astrid

Nach oben 13.09.2010, 12:13 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Ich finde solche Bilder sagen viel über Persönlichkeit aus.

Für mich erotisch ist dann wenn-in diesem Fall eine Frau-wird nicht alles gezeigt,aber trotzdem wirkt erotisch.Es muss man nicht alles sehen um erotisch zu finden-das ist Akt-Kunst,für mich...

Ich finde schade dass so wenige Männer Akt gibt-Warum?

Nach oben 13.09.2010, 12:15 Nach unten

mein mann

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
wir hatten schon einmal eine ähnliche diskussion, als es um beiträge zum missbauch, oder zur darstellung von "psychisch bedenklichen" szenen ging.

ich glaube, dass bei aller kunst, die verantwortung im auge des betrachters liegt.
es KANN einfach keine zensur beim ausdruck geben.
wenn jeder akt auf geschlechtsteile verzichten müsste, jedes frauenmodell höschen tragen oder in ein tuch gehüllt werde müsste, würde das einer zensur im bösesten sinn entsprechen.
und wie man gesehen hat, ist der eindruck beim betrachter derart unterschiedlich, dass es keine "wahrheit" gibt.

man muss sich nicht alles ansehen. ich sehe mir auch keine gewaltverherrlichenden filme an, z.b.
aber sie deshalb verbieten zu wollen, oder ihren kunstanspruch - oder sogar ihre berevhtigung! - zu untergraben, fände ich noch wesentlich riskanter!

sexualität ist ein weites feld und nur ganz wenige menschen schaffen es, ihr wirklich offen und natürlich gegenüber zu stehen.
ästhetik bei akten zu fordern kommt für mich einer forderung nach einer romantischen darstellungswelt gleich.
nacktheit und sexualität hat mit romantik aber nichts zu tun. und erotik ist ebenfalls ein faktum, das bei nacktheit und sexualität nicht unbedingt auftreten muss.


natürlich sehe ich die verantwortung, was HIER gezeigt wird, bei den admins. das ist wieder eine ganz andere baustelle ...
aber zwischen maler und betrachter kann es nur eine verantwortung des betrachters für sich selbst geben.

was ich in jedem fall schlecht finde ist, wenn über die person des malers dann reflektiert wird. man kann seine persönliche meinung zum ausdruck bringen, das ist klar - wobei ich diese schulterschlusskommentare dann ebenfalls nicht wirklich gut finde, wie jede lobbybildung! - aber in den maler etwas hineinzuinterpretieren, da sind wir alle viel zu große psychologische laien dafür und übersteigt es mmn die befugnisse der intimitätswahrung in größerem ausmaß, als das jede darstellung eines geschlechts könnte.
genauso gut könnte man in die kritiker ihre vielleicht gestörten sexuellen konditionierungen hineininterpretieren, oder in die blümchenmaler eine "heileweltpsychose", was diesen genauso wenig recht wäre.

Nach oben 13.09.2010, 12:29 Nach unten

Mixed

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Beitrag: Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie - 13.09.2010, 12:15 Rosie hat geschrieben:
Ich finde solche Bilder sagen viel über Persönlichkeit aus.

.......

Ich finde schade dass so wenige Männer Akt gibt-Warum?


Hier juckt mich eine Antwort. Aber ich schreibe besser nichts.

Nach oben 13.09.2010, 12:35 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Jeder soll tun und lassen, was er/sie will. Ich mag weiterhin Eddie, nur seine ganz zu offenen Bilder halt nicht. Das ist Geschmacksache.

Nach oben 13.09.2010, 12:43 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Als erstes muss ich mal aufstehen und lintschi applaudieren :beifall:

Ganz furchtbar finde ich den in der heutigen Zeit geprägten Ausdruck "Frauenfeindlichkeit".

Was kann mir bitte als Frau feindlich sein ?

Wenn ein Mann seinen Blick nicht aus meinem Auschnitt nehmen kann und dabei vergisst was er sagen wollte ?
Nicht feindlich.. denn Frau hat ihr Ziel erreicht (sonst hätte sie nicht so einen Ausschnitt!) :grins:

Wenn ein Mann der Frau hinterherpfiffelt, weil sie tolle lange Beine hat und diese auch durch den Mini zur Schau trägt?
Auch nicht feindlich, weil Frau hat ihr Ziel erreicht, denn sonst hätte sie einen langen Rock oder Hose an !

WIESO wird heute (wo wir doch so offen und modern sein wollen) aus allem eine Frauenfeindlichkeit gemacht ? :shock:

Nun auch noch in der Kunst. Da waren sie ja um die Jahrhundertwende und früher lockerer.
Da galt ein Akt als Kunst. Da durften nicht nur nackige Frauen gezeigt werden (ohne Tücher) , sondern auch Männer!
Aber das geht heute ja gar nicht... ist ja anrüchig und obzön :roll:

Wieso kann an einem Körper was obzön sein ?
Das sind Körperteile wie jedes andere auch..
und selbst wenn sie mit gespreizten Beinen da liegen würde, wäre es doch nicht obzön.. man verhüllt doch auch nicht die Nase beim Portrait.

Und die nächste Steigerung wäre eine Akt-Szene mit einem Paar....
Jeder liebt es Sex zu machen, aber wenn man aus der fast schönsten Sache der Welt ein Bild macht, dann ist es obzön.


Das alles ist für mich weder frauenfeindlich, noch obzön (allerdings sollte man den Jugendschutz nicht vergessen)

Frauenfeindlich ist was anderes, z.B. Gewalt gegen Frauen, oder Frauen abzuwerten in ihrer Leistung u.ä.,
aber das hat weder was mit Nacktheit, Schönheit oder Erotik zu tun.

Und was jemand nicht schön findet, muss er ja nicht anschauen !

Nach oben 13.09.2010, 12:49 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Zitat:
.......

Ich finde schade dass so wenige Männer Akt gibt-Warum?


Hier juckt mich eine Antwort. Aber ich schreibe besser nichts.



Hallo Assi,ich denke mal,weil wir Frauen viel schöner sind? :oops: :rofl:

Nach oben 13.09.2010, 12:53 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Hallo!

Danke Adrian, für die Diskussionsrunde!

Beitrag: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerei - 13.09.2010, 11:48 Adrian hat geschrieben:
Angeregt durch Akt-Bilder von eddieshu, zuletzt Mahogany Hall Stomp , steht die Frage im Raum, ob es bei Akt-Malerie spezielle Kriterien gibt, die als frauenfeindlich oder obszön wahrgenommen werden.


Es kommt hier ganz stark auf das "Wie" etwas (in diesem Fall ein weiblicher Körper) dargestellt wurde. Ich seziere mal das Bild: Ein halb liegender weiblicher, sehr schlanker, nackter Körper, dessen Schambereich kindlich wirkt (da haarlos!) in offener Beinstellung (sich anbietend) auf einem Bett.

Und ja, ich fühle mich als Frau schon bei der Betrachtung schlecht!
Da es ganz klar auf sexueller Basis und nicht nur subtil sondern sehr offen dargestellt wird, hat das meiner Meinung nach in einem öffentlichen Forum nichts verloren.
Wie würde man auf die Darstellung eines Mannes mit erigiertem Penis hier reagieren!!!!

Ich finde den menschlichen Körper in seiner Vielfalt wunderbar und zeichne selbst Akte, nur finde ich, sollte man in seiner Darstellungsweise soviel Fingerspitzengefühl haben, um einen Menschen in seiner Würde nicht blosszustellen, auch wenn man ihn oder sie nackt zeichnet.

Nach oben 13.09.2010, 12:57 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Also ich finde man sollte das mit obszön und Frauenfeindlich nicht so aufpushen den der Mensch der nackt gemalt wurde war ja damit einferstanden (Ich male wenn akt dann nie von Fotos darum diese Aussage) Und wenn er oder sie damit einverstanden war sehe ich keine obszönität oder Frauenfeindlichkeit.

Ach und wenn ich aus meiner Fantasie male ( Meist Manga) Dann dürfte sich erst recht keiner dran stören da diese Personen und oder Figuren ja gar nicht exsistieren. Deshlb sehe ich das als keinerlei Problem an.

Jugendschutz in einem Forum oder ähnlichen ist ja klar aber seien wir mal ehrlich jeder über 18 hat schonmal einen anderen nackt gesehn daran ist rein gar nichts verwerflich. ^^

Nach oben 13.09.2010, 13:14 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Beitrag: Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie - 13.09.2010, 12:29 lintschi hat geschrieben:


sexualität ist ein weites feld und nur ganz wenige menschen schaffen es, ihr wirklich offen und natürlich gegenüber zu stehen.


Liebe Lintschi!

Zu postulieren, diejenigen, die dieses Bild als angenehm empfinden, wären die "guten" - mit einer "offenen und natürlichen Einstellung" - das finde ich nun doch bedenklich.

Es sei den Usern hier bitte gestattet, (und das nun OHNE in die Schublade des "nicht offenen und nicht natürlichen Umgangs mit der Sexualität" gesteckt zu werden), dass manche Bild-Aussagen als platt oder eben sexistisch empfunden werden. Alles andere wäre nämlich auch Zensur. :wink:

Liebe Grüße
Astrila

Nach oben 13.09.2010, 13:25 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Hi zusammen,

als einziger Mann, - im Moment, melde ich mich hier mal dazwischen,
wie aus meinem u. den allgem. Männer Münder gesprochen,
bestätige ich was nach meiner Meinung @ Jeannie -
u. andere, div. Punkte an andere Stellen, hier beschrieben worden ist


:respekt2: :applaus:

Nach oben 13.09.2010, 13:35 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Hallo liebe Kritzelmeister,es geht ja eigentlich nur um das Bild.Was mich eigentlich wundert ist das es nicht ganz gestimmt hat mit den Proportionen,was ich viel wichtiger finde.
Ich Denke es sollte auch eine Provokation sein,man kann es ja auch einfach übersehen,wie so manch anderes auch.co :winken: co

Nach oben 13.09.2010, 13:43 Nach unten

Pastellkreide, Öl, Stifte

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Erst mal danke, Adrian, dass du einen separaten Thread aufgemacht hast.

Also:

Ich glaube, dieses Forum mag ich deshalb so sehr, weil ich hier viele verschiedene Techniken sehe, das gleiche Thema aber unterschiedlich gemalt, und ganz unterschiedliche Themen, abstrakt, gegenständlich, präzise oder bewusst vereinfacht, es ist eine unglaubliche Vielfalt, von der ich lerne und profitiere, und das schätze ich sehr.

Ebenso schätze ich, dass ich hier auch Kommentare bekomme und geben kann, die Verbesserungen aufzeigen, oder einfach vorbehaltlos gut finden.

Da ich ein sehr emotionaler Mensch bin, mag ich auch Kommentare, in denen ich schreiben oder lesen kann, wenn und wie mich oder andere ein Bild emotional berührt.

Das ist für mich keine Kritik oder Bewertung der Person des Künstlers oder meiner Person, es ist einfach ein Vermitteln, was das Bild an Emotionen auslöst oder auslösen kann.

Auslöser dieses Themas war eine Art der Darstellung, die mich unangenehm berührt. Das hat für mich erst mal gar nichts mit der Person, die das Bild gemacht hat zu tun. Dabei geht es einzig um die Art der Darstellung.

Natürlich empfindet andere das vielleicht unterschiedlich, es soll ja auch keine allgemeingültige Wertung sein, sondern nur meine Meinung.

Ich persönlich mag Akte, die nicht alles und jedes Detail zeigen - unabhängig davon, ob es sich um einen Männer- einen Frauen- oder einen Paarakt handelt. Und wenn das dann "Heile-Welt-Darstellung" wäre, dann könnte ich damit gut leben.

Ich gebe Lintschi insofern recht, das ich auch denke, man sollte diese Darstellungen nicht "verbieten", auch wenn man sie für "obszön" oder "sehr freizügig" hält, aber ich persönlich mag sie halt nicht mehr anschauen, geschweige denn kommentieren.

Das geht mir übrigens bei gewaltverherrlichenden oder bei Kriegsbildern ähnlich - die empfinde ich (geschlechtsneutral) als menschenverachtend.

Da gab es auch schon technisch hervorragend gemachte Bilder oder Plastiken hier im Forum, die mich aber emotional ganz unangenehm berührten, oder gar abstießen.

Ich empfinde Darstellungen als frauenfeindlich (oder auch männerfeindlich), wenn die Frau (oder der Mann) - aus meiner Sicht - reduziert wird auf Geschlechtsorgane - und mir das Drum herum nur als Füllmaterial vorkommt.

Ich will allerdings nicht ausschließen, dass ich dieses Bild nicht so extrem gesehen hätte, wenn es jemand anderer, der nicht (gefühlt) ständig solche Bilder zeigt, gemalt und hier präsentiert hätte.

Klar liegt das Empfinden beim Betrachter, vielleicht auch aufgrund von Erfahrungen und Erlebnissen, die jeder einzelne gemacht hat, und vielleicht reagieren manche, so wie ich, dann empfindlicher, als andere.

Aber gut, ich muss es mir ja nicht anschauen, und ich werde Bilder, die das in mir auslösen, auch nicht mehr kommentieren.

Liebe Grüße, Eva

Nach oben 13.09.2010, 13:44 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Ich finde wirklich, das ist Betrachtungssache. Wenn einem so etwas nicht gefällt, dann soll man es auch nicht anschauen. Das trifft besonders zu, wenn man weiß, dass ein bestimmter Zeichner nur eine Art von Bildern zeichnet. Und wenn einem schon das erste, zweite und dritte Bild nicht gefällt, warum dann das vierte Bild anschauen, nur um wieder die gleiche Meinung preiszugeben. Man kann dem doch auch ganz einfach aus dem Weg gehen.

Und was sexistisch ist, und was nicht, das muss nunmal jeder selbst entscheiden. Und die bloße Darstellung einer nackten Frau ist das nicht. Wenn ich lange genug eine Banane anstarre, kann ich die auch als anzüglich und obszön bezeichnen, wenn ich nur etwas reininterpretiere.

Außerdem wissen wir doch alle, wie wir nackt aussehen, also muss man sich darüber auch nicht aufregen.
Einige denken es eben, andere zeichnen es, ist doch egal, solange es nicht die pure Absicht ist, jmd bloßzustellen.

Nach oben 13.09.2010, 13:47 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
DANN MÜSSTEN DERART BILDER DEMENTSPRECHEND BEZICHNET WERDEN, DAMIT MAN SIE NICHT ANSCHAUEN MUSS. DENN VIELLEICHT IST DER TITEL INTERESSANT, UND MAN MÖCHTE EIN BILD WEGEN DES TEXTES ANSCHAUEN, UND DANN KOMMT SOWAS.. JA GENAU SOWAS.. ICH BIN SAUER UND WÜTEND, WAS WURDE BEIM MISSBAUCH THEMA FÜR EIN TRARA GEMACHT HIER SOLL MAN DAS ANSEHEN MÜSSEN, GEZWUNGENERMASSEN, WEIL EINEM DER TITEL ANSPRICHT. aUSSERDEM HABEN WIR HIER NUN MAL AUCH JUGENDLICHE UND SOLCHE DIE NOCH NICHT MAL PUPERTIEREND SIND, WARUM HIER NICHT EIN SEPARATES THEMA UNTER VERSCHLUSS, ODER JEDENFALLS DEMENTSPRECHEND BEZEICHNET DAMIT MAN NICHT UNGEWOLLT SOWAS ANSCHAUEN MUSS. DENN ES IST 100% ENTWÜRDIGEND. FRAUENFEINDLICH UND HAT AUCH NICHTS MEHR MIT KUNST ZU TUN.
AUF WIKIPEDIA UNTER AKT KUNST HAB ICH KEIN EINZIGES SOLCHES BILD GESEHEN. UND BEI DEN FRÜHEREN MEISTERN WURDE AUCH KEIN AKT AUF DIE ART GEMALEN. DENN ES IST DEVINITF PORNOGRAFISCHER HERKUNFT.

DIE DAME HAT SICH FREIWILLIG SO GEZEIGT. FRAGE WIEVIEL GELD HAT SIE DAFÜR BEKOMMEN? ZWEITE FRAGE HAT SIE UNTER MEHREN MENSCHEN SO POSIERT? HÄTTE SIE DAS GETAN WENN DU DAS GEWOLLT HÄTTEST.

AUSSERDEM WIE GEHT MISSBRAUCH WO MAN KINDER SCHÜTZEN MÖCHTE UND MAN UNSERE MITMENSCHEN DARAUF AUFMERKSAM MACHEN MÖCHTE AUF, MIT IN DERART OBSZÖNER GESTELLTEN FRAUENBILDER..

JA MAN MAG JETZT DENKEN, DAS MUSSTE JA KOMMEN, WAR JA KLAR, VON JEMAND DER VERGEWALTIGT UND MISSBRAUCHT WURDE. NUR UM DAS GEHT ES MIR NICHT, ICH WAR LANGE AUCH IN DER SM SZENE. UND HIER MÖCHTE ICH AUCH FRAUEN SCHÜTZEN DIE MISSBRAUCHT WURDEN, UND DURCH SOLCHE BILDER IN DIESE SM SZENE (ICH SAG MAL GANZ BEWUSST9 GETRIEBEN WERDEN.

FRANZISKA

Nach oben 13.09.2010, 14:24 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Ich finde das wird jetzt zu persönlich.

Man muss ja nicht immer von der eigenen Meinung und Erfahrung ausgehen. Es gibt eben Menschen, die finden das gut und würden das machen. Es ist nicht alles gezwungen. Außerdem ist es immernoch ein BILD.

Nach oben 13.09.2010, 14:50 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
Mir ist hier eigentlich noch nie im Forum aufgefallen, das ein derartiger Widerstand gegen normale Akte aufgetreten wäre.
Fazit: es geht somit um nicht-normale Akte.
Dann stellt sich die Frage: Wieso sind sie nicht normal?
Gut - die Beantwortung liegt beim Betrachter selbst - stimmt. Also kann ich auch nur für mich sprechen.
Für mich ist die extrem vordergründige Zuschaustellung weiblicher oder männlicher Sexualorgane in übertriebener, unnatürlicher Form keine Feindlichkeit, sondern deutliche Verachtung.

Meine Empfindungen bei solchen Bildern muß ein Künstler ertragen können. Ich muß sie ihm aber auch mitteilen dürfen, zumal er diese Darstellung öffentlich freigegeben hat.
Und wer meint, das durch Betrachtung vieler Bilder eines Künstlers nicht auch eine Einstellung zum Maler selbst stattfindet????
Gerade bei provokanten Werken werkelt er doch selbst an seiner Schublade. Gewollt, unabsichtig wohl kaum.
Die oft zitierte Frage: " Was will uns der Maler/in damit ( auch über sich ) sagen.."???

Da steht eigentlich nicht mehr das eigentliche Handwerk zur Diskussion. Da ist - für mich - die Provokation vordergründig - und das finde ich abstoßend.

In der Kunst muß alles erlaubt sein. Ich muß es mir nicht ansehen, Kinder sehen auf Schulhöfen meist schlimmere Videos - hier wären dann die Eltern in Erklärungsnot und die Frage über das Warum von obszönen Entstellungen bei Akten muß gestattet bleiben.

LG
Monika :winken:

Nach oben 13.09.2010, 15:26 Nach unten

Beitrag  Re: Frauenfeindlichkeit und Obszönität in der Aktmalerie
als erstes mal meine meinung zum Bild, um das es hier geht. Es gefällt mir nicht, ich finde die eindeutige Darstellung unnötig. Stellt euch doch mal bitte die fragliche Stelle abgedeckt vor, dann bleibt ein langweiliges plattes 0815 bild übrig, über das wahrscheinlich niemand ein wort verloren hätte.
Ich habe den Eindruck dass der einzige Grund dafür, der war zu provozieren, und das ist ja auch gelungen.
Allerdings glaube ich nicht dass der Maler frauenfeindlich ist oder Frauenfeindlichkeit ausdrücken wollte, denn wenn ich keine Frauen mag dann mal ich auch keine, oder liege ich da falsch.

xlisix hat geschrieben:
Wie würde man auf die Darstellung eines Mannes mit erigiertem Penis hier reagieren!!!!


Die Darstellung eines eregierten Penis fällt laut Gesetz unter Pornografie und ist damit verboten.


lg Erwin.

Nach oben 13.09.2010, 15:51 Nach unten
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