"Im Entwurf zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst." (Marie von Ebner-Eschenbach)




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 Seinen «eigenen Stil» finden ...? 
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Eitempera

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Beitrag: Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 26.08.2010, 17:14 Adrian hat geschrieben:
Seinen Stil findet man nicht durch das Befolgen oder Nichtbefolgen von Regeln, obgleich einem die Kenntnis von Regeln die Suche erleichtert


Hervorragend Adrian!

Da schicke ich bekräftigend die Worte von Dalei Lama hinterher:
Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst!

Nach oben 26.08.2010, 18:25 Nach unten

Acryl, Pastellkreide, Aquarell

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Beitrag: Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 26.08.2010, 20:00 rainier hat geschrieben:
Beitrag: Kunst und Regeln - 26.08.2010, 16:32 zugast hat geschrieben:
:
Und eine kleine Gefahrenquelle tritt auf: Wer keine Ahnung von Technik hat, wird zu dem Standpunkt neigen, dass Technik unwichtig ist. Dem versierten Techniker wird das nicht über die Lippen kommen, der weiß nämlich wie wichtig Technik ist. Der Analphabet wird zur Selbstberuhigung dazu neigen, Lesen und Schreiben für unwichtig zu halten, der Germanist oder Autor wird wissen, wie wichtig so etwas ist.
zugast


Genau so ist es. Beherrsche die Technik und mache was Du willst.
Male Deine Bilder weil Du malen musst, die Technik gibt Dir die Möglichkeit Dich auszudrücken.


So lange wie Du malst, wirst Du Dein Können hinterfragen. Auch Deine Handschrift hat sich in
Deinem Leben ständig verändert, so ändert sich auch Dein Mal-Stil. Finde einen guten kunstkritiker und er wird Deine Malstil verherrlichen!
Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit (Paul Klee)

Nach oben 27.08.2010, 07:13 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Was ich damit eigentlich sagen will ist natürlich ist Technik wichtig aber es gibt verschiedene Sichtweisen die man auch in betracht ziehen sollte.Was mich erschüttert ist das zum Beispiel
nur 1Prozent der Hochschulabgänger Erfolg haben,da ist für mich auch der Ansatzpunkt
ein Umdenken in Richtlinienziehen.Sie beherschen Technik Stil was ist es eigentlich was wirklich
fehlt?co :winken: co

Nach oben 27.08.2010, 07:27 Nach unten

Acrylmalerei

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Beitrag: Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 27.08.2010, 07:27 coco coconing hat geschrieben:
...nur 1 Prozent der Hochschulabgänger Erfolg haben...
Sie beherschen Technik Stil was ist es eigentlich was wirklich fehlt?


Hallo coco

Was meinst du genau:
• Abgänger von KUNSThochschulen?
• Erfolg auf dem Kunstmarkt?

"Stil: was ist es eigentlich, was wirklich fehlt?" Seh ich richtig – darauf wolltest du hinaus?

Und du implizierst bewusst: "Hätten diese Erfolglosen Stil, dann hätten Sie auch Erfolg."?

armando

Nach oben 27.08.2010, 09:54 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Der eigene Stil und Erfolg sind zweierlei Dinge, das gehört nicht unbedingt zusammen.

Nach oben 27.08.2010, 10:34 Nach unten

Acrylmalerei

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Beitrag: Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 27.08.2010, 10:34 rainier hat geschrieben:
Der eigene Stil und Erfolg sind zweierlei Dinge, das gehört nicht unbedingt zusammen.

Das denke ich mir auch ... drum habe ich bei coco nachgefragt.

armando

Nach oben 27.08.2010, 10:38 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Hallo Armando,ein ganz klares nein,meine ich nicht natürlich haben sie alles was sie brauchen sonst gibt es ja keinen Abschluss(auch die die nicht abgeschlossen haben meine ich nicht)
mir ist generell die Denkweise was man alles braucht um Kunst zu machen nicht so klar.
Hallo rainier auch du hast recht Erfolg hat damit auch nichts zu tun,aber jetzt kommt für mich der Punkt,wenn man als Hochschule oder Kunstaka weiss das nur 1 Prozent erfolg haben
könnte man sich ein anderes Konzept einfallen lassen,ich Hoffe das ich mich jetzt unmissverständlich ausgedrückt habe.
co :winken: co

Nach oben 27.08.2010, 12:02 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Ich habe gerade noch mal das eigentliche Thema gelesen :rofl:


Beitrag: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 02.06.2010, 20:25 armando hat geschrieben:
Freunde!

1. Was ist das genau, ein eigener Stil?
– Es muss ja mehr sein als eine «Masche», mit der man gewohnheitsmässig Motive aussucht, Bildthemen bearbeitet, Bildelemente anordnet, Farben auswählt und kombiniert, Striche führt, Gesichtsausdrücke prägt, Stilleben arrangiert – aber was ist es denn?
– Beispiel: Picasso hat sich stetig weiter entwickelt ... und hat trotzdem irgendwie seinen eigenen Stil.
– Woran erkennt man im Einzelfall den «eigenen Stil», wo ist die Grenze zur Stillosigkeit?
Du entwickelst Deine eigene Handschrift im Lauf der Zeit, du übst und übst und übst und veränderst Dich. Wenn meine Bilder als von mir erkannt werden, dann habe ich einen eigenen Stil .

2. Warum MUSS man seinen eigenen Stil finden und pflegen?
– Bleibt man auf ewig Schüler und Epigone seiner Lehrer und Vorbilder?hoffentlich nicht ! Ich kann einem Kind laufen beibringen, aber laufen muss es schon selbst
– Sind Bilder, die Einflüsse von Vorbildern zeigen, in jedem Fall schlechter und weniger wertvoll? Weshalb sollte das so sein ? Ich verleugne doch auch nicht mein Elternhaus
– Was, wenn ein Schüler seinen Meister überflügelt, aber dennoch bleibt der Einfluss sichtbar? So sollte es doch sein

3. Wie fördert man die Entwicklung eines eigenen Stils?
– Nur ja nicht in verschiedene Richtungen experimentieren, damit eine gemeinsame Bildsprache in allen Werken deutlich sichtbar wird?
experimentiere, mache was Dich reizt, Dir gefällt, Dich interessiert. Nimm diese Erfahrungen, mische sie und schau was rauskommt
– Sich stilistische Eigenheiten (oder gar Frechheiten) zulegen …zulegen klingt nach Vorsatz, das geht nicht. Die ergeben sich im Verlauf der Zeit, quasi Deine Handschrift, Dein Stil
– … und eifersüchtig wachen, dass niemand sie kopiert?lass sie kopieren, ist doch ein starkes Kompliment
Das kann es ja wohl nicht sein – aber wie dann?

4. Wie pflegt man den «eigenen Stil», ohne dass das einen einschränkt?
– Das ist meine Sorge, die ich mit diesem ominösen Begriff verbinde: dass ich mich auf gewisse Ausdrucksmittel und Themen festlegen soll und eine Weiterentwicklung nur noch in engen Grenzen verstanden und akzeptiert würde.
Beispiel: Derzeit liegt mein Schwerpunkt auf einer abstrakten Bildsprache. Wie, wenn sich mein Interesse wandelt und ich wieder Vögel und Schmetterlinge oder vielleicht einmal Portaits und Akte malen will?
– Ich kann es nicht als Fehler sehen, wenn ich parallel verschiedene (Bild)sprachen spreche und will frei bleiben, phasenweise die eine zu bevorzugen, oder auch projektbezogen die passende auszuwählen.
– Einen «eigenen Stil», der mich solcherart einschränken würde, will ich ihn NIE finden!
ich sag doch, mach was "Du" willst. Weil, egal was Du machst zerreißen sich anschließend die " Fachleute " das Maul. Die einen finden`s klasse, die anderen mittelmässig und die Dritten bescheiden. Mach es so, dass Du damit zufrieden bist.
so und jetzt Schluß. Ich diskutiere solche Themen zwar leidenschaftlich gerne, aber nicht in Textform, sondern lieber persönlich.

Danke, dass du dich tapfer durch den ganzen Text gelesen hast!
Jetzt bin ich gespannt auf dein Echo.
armando

Nach oben 27.08.2010, 17:55 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Einige themenfremde Beiträge wurden zur separaten Diskussion abgetrennt: Kunst und Regeln

Nach oben 27.08.2010, 22:22 Nach unten

Mischtechniken

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Hallo, ich las eben Schnabelkerfes Frage zu "Der eigene Stil" und machte mir ein paar
Gedanken zu meinem eigenen Stil. Da der Thread geschlossen wurde, poste ich sie mal hier rein...

"Ist es wichtig einen eigenen Malstil zu haben?"

Ich mach mir da eigentlich wenig bis keine Gedanken - eigener Stil - ja oder nein.
Positiv oder negativ - wer will das bewerten.

Nur mal hier und jetzt:
Ich weiß, jeder hat seinen eigenen Stil - ob bewusst oder unbewusst.

Ich würde den Malstil auch nicht so isoliert betrachten. Für mich ist er Ausdruck und ein Teilbereich
des gesamten Lebensstils. Und den habe ich zeitlebens auf meine höchst eigenwillige Art geführt.
Es waren auch ne Menge Stilbrüche dabei.

Ich bin eine "individualistische Chaotin". Das erkennt man an meinem Zimmer, meiner Kleidung und nicht zuletzt
(naja, hin und wieder :mhh: ) an meinen Malereien.

In mir schlummert zwar der Wunsch nach einem fast leeren Zimmer nach Feng Shui - und nach dem Malen von ruhigen,
minimalistischen Bildern.
Aber ob das jemals mein Stil sein wird - wohl eher eine Sehnsucht...

Stil hin oder her - vergiss es - ich fühl mich wohl, so wie ich bin. Und das ist mein eigener Stil.

stilvolle Grüße
camkar

Nach oben 14.10.2010, 04:56 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Beitrag: Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...? - 03.06.2010, 19:53 Eva Zeller-Albert hat geschrieben:
Ihr Lieben,

vieles, was hier geschrieben wurde, ist mir zu theoretisch, oder villeicht kapier ich's einfach nicht. Ich male, wie ich denke und fühle, habe mir über die Jahre vieles angeeignet, probiert, verworfen, experimentiert. Ich weiß nicht, ob ich einen "eigenen Stil" habe, aber ich bekomme oft gesagt, dass man meine Bilder als meine erkennt. Für mich ist das ok. Ich liebe das Malen, es ist ein großer Teil meines Lebens und nur darum geht es mir. Einige Künstler, wie Dali oder Magritte, haben mich beeinflusst, und trotzdem male ich die Dinge so, wie ich es fühle und empfinde. Vielleicht wird so nie ein bekannter oder großer Küstler aus mir, aber für mich ist das ok. Ich bleib mir einfach selber treu :grins:

Liebe Grüße, Eva


Dieser Gedanke trifft vielleicht den Nagel auf den Kopf: Wenn ich Male wie ich fühle, und wie es mir gefällt - dann ist dies mein eigener Stil!

:winken:

Nach oben 19.10.2011, 17:27 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Den eigenen Stil findet man nicht, den hat man, wie man eine eigene Handschrift hat, auch wenn diese sich im Laufe des Lebens ein wenig verändern kann (besonders in der Zeit zwischen Kindheit und Erwachsenwerden - da ändert sich auch beim malerischen Ausdruck am meisten). Auch wenn man das Medium, die Ausdrucksweise, das Thema, usw. wechselt, der persönliche "Fingerabdruck" bleibt. Als ich in der Schule Altgriechisch gelernt habe, hatte ich trotz der fremden Buchstaben meine eigene erkennbare Handschrift. Und das würde auch in jeder anderen Schrift so sein.
Aber natürlich kann man, je nach Talent und Übung, fremde Handschriften fälschen, wie es eben auch beim Malen und Zeichnen möglich ist.

Christl

Nach oben 28.10.2011, 10:40 Nach unten

Beitrag  Re: Seinen «eigenen Stil» finden ...?
Hallo zusammen

Ich hoffe mich steinigt jetzt niemand aber ich finde das man einfach seinen Stil immer automatisch zur Gelltung bringt, zwar kann man bestimmte techniken übernehmen aber es ist immer der eigene Stil, die eigene Interpretation die eigenen Gefühle die man bei dem Motiv empfindet dabei, das kann man nie wegmachen.

Ich für mich mag voralem die Abstrakte oder Ungenaue Kunst gerne, weil ich damit meine Seelenzustände am besten ausdrücken kann.

Lg Seelenfarben

Nach oben 05.11.2011, 22:44 Nach unten
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