"Ein Bild wird erst durch den Betrachter fertig." (Otto Ludwig)




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 Monet im Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal, 11.10.09-28.02.2010 
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Acryl

Beitrag  Monet im Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal, 11.10.09-28.02.2010
Monet
im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal
vom 11.10.2009 - 28.02.2010


Als Monet sich 1890 in Giverny nördlich von Paris niederließ und dort seinen Garten mit dem berühmten Seerosenteich anlegte, eröffnete er der Kunst damit ganz neue Möglichkeiten. Aus den Spiegelungen im Teich gestaltete Monet Bilder, in welchen das Oben und Unten nicht mehr eindeutig zu bestimmen ist. Welche Pflanzen, Blumen und Blüten befinden sich tatsächlich in dem Teich, welche spiegeln sich nur darin, fragt sich der erstaunte Betrachter dieser Bilder. Dimensionen und Perspektive geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen großen Gemälden nicht mehr festzustellen. Monet hat damit alle Dimensionen der Malerei gesprengt. Es ist ihm gelungen, die Malerei aus der Gegenständlichkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Fenster zu einer völlig neuen Kunst, zur Abstraktion, zum Absoluten aufzustoßen. Darin liegt Monets bedeutendste künstlerische Leistung, und deshalb sollen in unserer Ausstellung die berühmten Seerosenbilder eine besondere Stellung einnehmen. Wir zeigen aber nicht nur die grandiosen späten Seerosenbilder, sondern Werke aus allen Schaffensphasen Monets.

In der Hinführung vom Frühwerk über die Zeit, in welcher er sich an die Meister von Barbizon anlehnte, dann die hohe Zeit der impressionistischen Bilder, wird das alle Maßstäbe sprengende Spätwerk umso klarer erkennbar hervortreten. Wir beginnen daher mit den seltenen Karikaturen, die Monet in seiner Schulzeit anfertigte, zeigen sodann den Einfluss, den der Marinemaler Eugène Boudin auf Monet hatte sowie Werke, die seine akademische Ausbildung widerspiegeln.

1873 malte Monet das Bild „Impression – Soleil levant (Sonnenaufgang), das dem Impressionismus seinen Namen gab. Die Bilder aus dieser Zeit stellen einen ersten Höhepunkt unserer Ausstellung dar. Wir wollen sie verbinden mit Werken der impressionistischen Freunde Monets, mit Gemälden von Degas, Renoir, Pissarro, Sisley, Cézanne und anderen.

1889 und 1892 begann Monet mit zwei für die Geschichte der Kunst ganz neuen Projekten: Er malte die Bildserien der Heuschober und der Fassade der Kathedrale von
Rouen, wobei es ihm auf die Darstellung der jeweiligen besonderen Lichtstimmung ankam. Das Arbeiten in
Bildserien war bis dahin nicht üblich. Monet führte damit mit Bravour eine neue Methode in die Kunst ein. Auch aus diesen Serien zeigen wir in unserer Ausstellung einige Beispiele.

Es ist uns gelungen, eine größere Werkgruppe Monets, vor allem der „Nympheas, aus dem Musée Marmottan- Monet, Paris, als Leihgabe zu erhalten. Diese enge Kooperation mit dem Musée Marmottan-Monet macht unsere Ausstellung überhaupt erst möglich. Die großformatigen Seerosenbilder aus unserem Partnermuseum bilden den Abschluss und Höhepunkt der Ausstellung.

Nach verschiedenen Ausstellungen, die Teilaspekte zum Werk Monets zeigten, etwa „die Felder oder auch Bilder seiner Geliebten und Frau Camille, bieten wir in dieser groß angelegten Ausstellung unserem Publikum einen neuen umfassenden Blick auf dieses Malergenie. Begleitet wird diese große Ausstellung von einem Katalog, in welchem Experten die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse in allgemein verständlicher Form vortragen und anhand der prächtigen Abbildungen erläutern.

Zur Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem ZDF ein Film, der das Leben und Wirken Monets an den Originalschauplätzen und in den Bildern lebendig werden lässt.

http://www.monet-ausstellung.de/

Nach oben 29.03.2009, 14:49 Nach unten

Beitrag  Claude Monet im Von der Heydt-Museum, Wuppertal 11.10.09 - 28.02.10
http://www.monet-ausstellung.de/

Als sich Claude Monet, der bedeutendste impressionistische Künstler 1890 in Giverny niederließ und dort seinen Garten mit dem berühmten Seerosenteich anlegte, eröffnete er mit seinen Bildern, die in diesem Garten und am Teich entstanden, der Kunst ganz neue Möglichkeiten. Aus den Spiegelungen der Umgebung im Teich entstanden plötzlich Bilder, in welchen das Oben und Unten nicht mehr eindeutig zu bestimmen sind – welche Pflanzen, Blumen und Blüten befinden sich tatsächlich in dem Teich, welche spiegeln sich nur darin, fragt sich der erstaunte Betrachter dieser Bilder. Zugleich erfährt er eine ungewöhnliche Entgrenzung: Dimensionen und Perspektive geraten aus dem Gleichgewicht, eine getreue Maßstäblichkeit ist in diesen Bildern nicht mehr festzustellen. Sind die Seerosen besonders groß oder ist ihnen der Maler so nahe gerückt, dass sie im Vergleich zu ihrer Umgebung so riesig wirken und in welchem Verhältnis stehen sie zu der scheinbaren Unendlichkeit der Wasserfläche des (in Wirklichkeit recht kleinen) Teiches? Indem Monet anhand des Sujets dieses Teiches alle Dimensionen der Malerei gesprengt hat, ist es ihm gelungen, die Malerei aus der abbildhaften Eindeutigkeit des 19. Jahrhunderts zu befreien und die Türen zur Abstraktion, zum Absoluten und zu einer völlig neuen Kunst, die sich im 20. Jahrhundert entwickeln sollten, aufzustoßen. Darin liegt seine bedeutendste künstlerische Leistung, und deshalb soll in unserer Ausstellung das Spätwerk eine besondere Stellung einnehmen.

2001 zeigte die Hypo-Kunsthalle München "Claude Monet und die Moderne", 2005 zeigte die Kunsthalle Bremen "Monet und Camille" und 2006 die Staatsgalerie Stuttgart Monets "Felder im Frühling". Aber das Gesamtwerk Claude Monets, des bedeutendsten unter den Impressionisten, ist in Deutschland wohl noch nie gezeigt worden. Wenn wir jetzt im Von der Heydt-Museum Monets Werk zeigen wollen, dann nicht nur das grandiose, überbordende Spätwerk, sondern, um unserem Publikum diese herausragende Leistung des Spätwerks besonders deutlich vor Augen zu führen, den "ganzen" Monet. In der Hinführung vom beachtlichen Frühwerk über die Zeit, in welcher er sich an die Meister von Barbizon anlehnte, dann die hohe Zeit der impressionistischen Bilder, wird für das Publikum das alle Maßstäbe sprengende Spätwerk umso klarer erkennbar hervortreten. Mit der stolzen Zahl von rund 100 Bildern will die Ausstellung ihren Besuchern die Möglichkeit bieten, über bekannte Teilaspekte hinaus das Oeuvre dieses großen Meisters der Moderne auszuloten und durch die Wahrnehmung der verschiedensten Verbindungen und geheimen Beziehungen zwischen den Bildern neu zu erfahren.

Maßgeblich unterstützt wird das Museum dabei von dem Musée Marmottan-Monet, Paris, dem Wildenstein Institut, Paris, und von renommierten Experten zum Thema Impressionismus und Monet.

Nach oben 05.09.2009, 10:59 Nach unten

Fotografie

Beitrag  Monet-Schau in Wuppertal 11.10.2009 - 28.02.2010
Die Monet-Schau - mit ca. 100 Werken des Künstlers - läuft vom 11. Oktober bis 28. Februar 2010.
Täglich von 11-18 Uhr, Donnerstags von 11-20 Uhr geöffnet.
Adresse: Von der Heydt-Museum, Turmhof 8 In Wuppertal-Elberfeld.
Eintritt 12€, ermäßigt 10€, Familienkarte 20€, katalog 25€, DVD 15€.

Museumshotline: 02 02 - 563 26 26

http://www.monet-ausstellung.de

Nach oben 10.10.2009, 14:35 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Monet im Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal, 11.10.09-28.02.2010
Zwei Jahre wurde das Großereignis vorbereitet, jetzt ist dem Wuppertaler Von der-Heydt-Museum etwas gelungen, was nicht viele für möglich gehalten haben: Eine Schau, die das Gesamtwerk des großen französischen Impressionisten Claude Monet zeigt.



Gudrun1201 berichtet am Montag :wink:


Vorbericht zur Ausstellung in unserer Video-Rubrik:
Monet-Ausstellung (Vorbericht) Wuppertal 2009

Nach oben 04.12.2009, 00:51 Nach unten

Beitrag  Re: Monet im Von-der-Heydt-Museum, Wuppertal, 11.10.09-28.02.2010
Hier ist mein Bericht :grins:
"Nonsens for weekend"

Nach oben 07.12.2009, 20:12 Nach unten
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