"Ein Bild muss klingen und von einem inneren Glühen durchtränkt sein." (Wassily Kandinsky)




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 Wirklich zu viel Stress an Weihnachten? 
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Aquarell, Tusche, Kohle.

Beitrag  Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?

Nicht nur Kugeln können zerbrechen.

In der Apotheken Umschau (wer kennt sie nicht?) steht: 18,6 % würden Weihnachten am liebsten abschaffen.
Sind es nun Leser dieser Zeitung oder Bundesbürger, oder Menschen in aller Welt?
Man erfährt es nicht.
Egal, daraus kann es eigentlich nur den Umkehrschluss geben: weit mehr Menschen feiern gerne Weihnachten.
Trotzdem beschweren sich viele über besonders viel Hektik und Stress gerade in einer Zeit, die doch so besinnlich, ruhig und voller Vorfreude sein sollte.
Liegt das wirklich an der Musikberieselung in den Geschäften?
An den vielen Geschenken, die besorgt werden sollen?
An dem Weihnachtsgebäck, das natürlich viel zu früh angeboten wird?
Oder, oder….
Oder liegt es an den hohen Erwartungen die wir selbst haben, oder die an uns gestellt werden?
In dieser festlichen Zeit gehen nicht nur Weihnachtskugeln zu Bruch.
Da kommt manchmal tief verschüttete Themen ans Tageslicht (oder Kerzenlicht)
Ob nun gerade diese Tage zu „ehrlichen Aussprachen“ taugen, ? bestimmt nicht.
Sicher sollten aufkommende Meinungsverschiedenheiten nicht gewaltsam unterdrückt werden.
Aber wenn sich jeder vornimmt, zu diesem Fest Freude, Glanz und auch Harmonie beizutragen, - dann sollten es doch schöne Feiertage werden.
So wie jeder sich das wünscht.

Nach oben 17.12.2009, 13:51 Nach unten

Pastellkreide, Öl, Stifte

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Liebe Nessi,

du sprichst mir aus dem Herzen!

Liebe Grüße, Eva :schmatza:

Nach oben 17.12.2009, 14:03 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Denke ich auch so-schön geschrieben :knuddelbunt:

Nach oben 17.12.2009, 14:08 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Was ist denn so besonderes an Weihnachten?
Menschen, die das Glück haben Familie und/oder Freunde zu haben, werden sich einkuscheln. Da, wo schon vorher Streit war, wird dieser nicht für 3 Tage vergessen, sondern meist vergrößert. Durch Erwartungshaltung, durch zwanghafte Treffen, die ohne diesen Anlass ganz einfach unterblieben wären.
Menschen, die das ganze Jahr einsam waren, werden es an diesen Tagen umso mehr sein.
Ich frage lieber nach den 18,6% und warum ein "besinnliches" 3-Tage-Ereignis oft zu Verzweiflung, Trauer und Suizid führt.

Es ist doch v.a. ein kirchliches Fest... und wenn ich die Zahl der Kirchenaustritte sehe...


.. und da ist sie wieder, diese Erwartungshaltung.. und der Stress, diese Tage zu etwas Besonderen zu machen.
Wenn ich meine Tante nicht mag - dann mag ich sie eben nicht.. ist doch auch kein Verbrechen... ist einfach nur ehrlich!!!
Ich möchte an Weihnachten genauso nicht gemocht werden, so wie an den anderen Tagen des Jahres :grins:

LG
Monika :winken:

Nach oben 18.12.2009, 10:02 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Das mit Weihnachten und den 18,6 % stand auch in unserer Tageszeitung.
Vielen Dank an Nessie, die das mit so wunderbaren Worten aufgreift.

Ich lese auch im Beitrag von Monika, viel Wahres.
Aber deshalb Weihnachten abschaffen zu wollen?

Wer Weihnachten und die dadurch eigentlich "geschenkte Zeit für die Familie" dazu missbraucht, Beziehungen zu überdenken, Streit der das Jahr über gärt - anzuzetteln oder auszuleben, sich permanent über Weihnachtsstress zu beklagen, oder Weihnachten gar abschaffen zu wollen :shock:
- der hat wohl Weihnachten im eigentlichen Sinne noch niemals verstanden.

Weihnachten ist zum Stress-Geschenke-Fest verkommen.
Wir verknüpfen alle frühkindliche Erinnerungen mit diesen Tagen.
Freude, Trauer, Vorfreude, Enttäuschungen über nichterfüllte Wünsche, gutes Essen, Weihnachtsduft, Tanne schmücken, Mutter im Stress, Eltern im Streit, Kinder einträchtig beim Spielen oder beim Streiten.......
Das pralle Leben mit der kompletten Gefühls-Scala, gepackt in 3 Tage des Jahres.
Wie soll man das auf Dauer verkraften?
Ich glaube einige Suizide gehen direkt auf das "abgeschaffte Weihnachten" in den einzelnen Leben zurück. Verstorbene Angehörige, zerstrittene Familien, in denen kein Weihnachtsfest mehr möglich ist, fehlendes Geld um Geschenke zu machen, oder zu erhalten.

Warum hält keiner inne, um zu überlegen, dass die ganzen Äusserlichkeiten NICHT der Sinn vom Weihnachtsfest sind?
Liebe und aufeinander zugehen, Toleranz bei sich selber zuerst zu entwickeln.
Bescheidenheit und Zufriedenheit zu leben, ganz ohne Geschenke und KlimBim.

Ich war letzte Woche in der Adventsandacht - obwohl ich eigentlich keine Kirchgängerin bin.
Vielleicht muss man noch nichtmal Weihnachten mit einer bestimmten Religion verknüpfen, um den eigentlichen Sinn zu verstehen.
Ich habe mir fest vorgenommen über Weihnachten Lintschis Buch über das Liebesphänomen zu lesen und bin glücklich wenn wir es schaffen in der Familie, soviel oder sowenig wie sonst im Jahr zu streiten. Ich verlange von niemandem, an Weihnachten mit der rosa Brille rumzulaufen, geniese aber, dass an Weinachten, jeder mal ein kleines bischen über den anderen nachdenkt - denn übers Jahr funktionieren wir ja in unseren verteilen Rollen beinahe reibungslos.
Wer übers Jahr keine Kommunikation oder Streitkultur fördert, braucht sich nicht zu wundern, wenn die Gefühle an Weihnachten durch falsche Erwartungshaltungen explodieren.
Wir sind alle zu anspruchsvoll geworden und wissen nun nicht, ob man vielleicht Weihnachten am besten "verbieten" sollte, um sich den Abgründen der menschlichen Verhaltensweisen rund um dieses Fest garnicht mehr stellen zu müssen.
Ich glaube, das wäre das armseligste was wir uns antun könnten. Irgendwie hat dann keiner mehr die Chance, sich und seiner Familie diese paar Tage Auszeit so zu gestalten, das zum Schluss KEIN Jammern und Klagen übrig bleibt.
Sondern einfach ein paar Tage gelebte Wärme, Liebe und Zusammenhalt.

Ich grüß euch herzlichst

Eure Brigitte - auf dem Weg zum "entstressten Weihnachtsfest" - denn hätt ich den Stress, den ich hier manchmal so leichtfertig in den Mund nehm - dann säße ich nicht hier um zu tippseln.

Nach oben 18.12.2009, 10:31 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Für mich ist Weihnachten ein Ritual: Egal, was im Leben passiert, am 24.12. erstrahlt der Weihnachtsbaum in (echtem) Kerzenlicht. Die Geschenke hatte ich im Oktober zusammen (fange immer im Sommer damit an) und obwohl ich ein erklärter Einkaufsmuffel bin, kaufe ich gern Geschenke ein (oder fabriziere sie). Geschenke einpacken, backen, kochen macht mir Spaß und der einzige Weihnachtsstress, den ich kenne, ist der Lebensmitteleinkauf. Der allerdings steht mir auch noch bevor *arghh*. Ansonsten ist Weihnachten,wie Monika schreibt, "einkuscheln" :D , gern auch mal einen Film gucken, je kitschiger, desto heul :grins: und FAUL sein. :winken:

Nach oben 18.12.2009, 10:34 Nach unten

Fotografie

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Ich möchte keinesfalls auf Weihnachten verzichten. Wir gehen die Feiertage ruhig an, Geschenke besorgen wir frühzeitig. Wir haben ein Abkommen mit unseren erwachsenen Kindern getroffen - keine Geschenke hin und her. Beschenkt werden unsere 6 Enkel (6 bis 20 J.) und die Schwiemu, die im Haus lebt. Anfangs kamen alle an Weihnachten zu uns, da waren wir schon mal 20 Personen. Das ist Stress pur - für alle, einige haben eine weite Anfahrt. Jetzt machen wir das anders - wir besuchen die Enkel an 3 Weihnachtstagen, ohne den Eltern Stress zu bereiten.
Die 2 kinderlosen Kinder sind Heiligabend bei uns zum Essen eingeladen, zu Gänsekeulen, Rotkraut und Thüringer Klößen. Mein Mann packt kräftig mit an; Küchen- und andere Arbeit bleibt nicht an mir allein hängen. Wir brauchen auch keinen Anhänger, um die Beute aus dem Supermarkt heimzubringen, wir haben immer irgendwas Eßbares in der Truhe... Außerdem sind wir ja mind. 3 Tage unterwegs, auch das ohne Stress...

Dem ganzen Vorweihnachtstrubel incl. Weihnachtsmärkten (Idealziel unserer Freunde) konnten wir uns in diesem Jahr erfolgreich entziehen, ohne Ausreden erfinden zu müssen.
Geschenke kaufte ich notgedrungen im Internet, weil ich erst seit gestern wieder ohne Krücken laufen darf! :hurra: :freu:
Das ist sowieso für uns Beide das allergrößte Weihnachtsgeschenk.

Mein Mann und ich beschenken uns natürlich noch mit praktischen und unpraktischen Dingen, nach gut 6 Jahren Ehe kann man das noch nicht abschaffen... :hmm: :grins:
Den Weihnachtsbaum gibts auch, auf besonderen Wunsch meines Gatten. Aber nur einen Kleinen.

Nach oben 18.12.2009, 20:23 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Ein neues Jahr, das gleiche Weihnachtsritual?
Oder ist in diesem Jahr alles anders?

Heute wird hier der Weihnachtsmarkt eröffnet, bei Bilderbuch - und Glühweinwetter.
Ich lasse mich gerne von der Atmosphäre einfangen.
Von Weihnachtsliedern, Bratwurstduft und gerösteten Maronen.
Warum nicht?
Und? Wie ist es bei euch in diesem Jahr?

Nach oben 27.11.2010, 13:04 Nach unten

Aquarell

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Zitat:
Ich möchte an Weihnachten genauso nicht gemocht werden, so wie an den anderen Tagen des Jahres
und umgekehrt natürlich auch. :rofl: :rofl: :rofl:

Ach, ich habe mich längst dem Konsumrausch und der lauten Zeit abgewandt. Ich bastle mir jedes Jahr einen Adventblock, so richtig schön kitschig und da schreibe ich täglich einen positiven Gedanken hinein. Manchmal klebe ich auch Sticker dazu, welche meine liebe Großnichte doppelt hat und mir abgibt :D und und und.....am Hl. Abend ist das kleine Büchlein voll und ich habe 24 positive Gedanken, welche ich unterm dem Christbaum lege, so als Ritual.......
.......wir genießen ein gemeinsames Essen.......nur wir drei.......ohne Stress.....ohne großartige Geschenke.......echte Kerzen, künstlicher Baum, aber dafür mit selbstgebastelten Schmuck geschmückt und darunter echte Tannenzweige hingelegt. Jeder entzündet eine Wunderkerze und schickt damit viele positive Gedanken rund um die Welt. Das habe ich schon vor vielen Jahren eingeführt und wurde in meiner Familie gut angenommen und bisher haben wir es immer noch geschafft, unser persönliches Weihnachten zu feiern.
Heuer steht es zwar etwas unter der Trauer meines krebskranken Bruder und wir wissen nicht, ob er dann noch auf dieser Welt anwesend sein wird, aber ja......das ist Schicksal, dem man sich beugen muss, aber dem Konsumrausch muss man sich nicht beugen.
Allerdings bewundere ich die Menschen immer wieder aufs Neue :hmm: , wenn sie mit ihren vollbeladenen Einkaufswagen fahren und dabei einen Frust und einer Unzufriedenheit im Gesicht zur Schau tragen, ohne dass ihnen vermutlich gar nicht klar ist, dass nicht jeder einen vollbeladenen Einkaufswagen nachhause bringen kann/darf.

Ich liebe Weihnachten - für mich hat alleine schon der Himmel um diese Zeit einfach die schönsten Rosa-Töne und von allem anderen lasse ich mich schon lange nicht mehr treiben.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine zufriedene Adventzeit. :D :winken:

Nach oben 27.11.2010, 13:41 Nach unten

mein mann

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
es gibt so wenig schöne weihnachts- oder adventmärkte. alles ist im einheitsbrei und lichterorgasmus erstickt. das finde ich schade.

wenn man kleine, wirklich persönliche adventmärkte entdeckt, oder auch oft nur einfach ein paar standeln an einer ecke, dann kann das sehr heimelig sein und dann gibts ja auch punsch- und maroniduft.
aber sonst geplärre, stinkendes öl und hektisches lichtergeflimmer. ovr allem in der stadt. da ist es egal, wo du hin gehst, du siehst überall die gleichen hütten, die gleichen aussteller und viel fabrik- oder gar im osten von kinderarbeitern gefertigtes.

ich habe das große glück, meinen ganz persönlichen weihnachtssinn gefunden zu haben. ich habe ja erklärtermaßen ein nahverhältnis zu jesus. und sein geburtstag bietet mir viel weihnachtsstimmung!

für mich kommt tatsächlich jetzt die stillste zeit. ich schaue, dass ich jedes jahr vor dem 1. dez. mit allen arbeiten fertig bin. was bis dahin nicht erledigt ist, muss bis zum januar warten.
und dann gehe ich spazieren und treffe freunde, schreibe weihnachtstexte und lese sie, schreibe weihnachtskarten (die auch schon vorher gemacht werden müssen! aber meine weihnachtspost ist ganz wichtig für mich), mache weihnachtsbilder, weihnachtsvideos. ich besinne mich einfach auf das, was weihnachten sein soll.
aber bei mir gibt es keine dekoration, und keinen weihnachtsfirlefanz. nur kerzen und einen adventkranz.

und heute und morgen lese ich auf einer ganz entzückenden adventveranstaltung

Dateianhang:
breitenbrunn_advent.gif


und falls jemand in der nähe ist, der ist selbstverständlich herzlichst eingeladen!

Bild

Nach oben 27.11.2010, 13:44 Nach unten

Fotografie

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Weihnachtsmarkt war gestern - jährlicher Pflichtbesuch im Freundeskreis. Ein netter Weihnachtsmarkt im Freilicht-Museum Hagen/Westf. mit allerlei Leckereien, nur handwerkliche und kunsthandwerkliche Produkte, Vorführungen von Handwerkern, Posaunenchor etc... Obwohl gut besucht, musste man keine Angst um seine Zehen haben...
Ich bin sicher, dass es von diesen romantischen Märkten noch viel mehr gibt: http://www.weihnachtsmarkt-deutschland.de/

Einen schönen 1. Advent! Bild

Nach oben 28.11.2010, 00:45 Nach unten

Aquarell, Tusche, Kohle.

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Gestern hat der Weihnachtsmarkt hier auch eröffnet.
Es ist ein sehr schöner, romantischer Platz ums alte Rathaus.
Angeboten werden viel Kunsthandwerk, Strickwaren und natürlich gibt es die unterschiedlichsten Ess-Stände.
Auf dem Kalenderblatt vom letzten Jahr ist der Weihnachtsmarkt zu sehen.
Ganz hinten links ist das Lokal in dem Salish seine Bilder ausgestellt hat.
Natürlich haben wir sie gebührend bewundert und begossen.
Wenn die Tage bis Weihnachten so ruhig und besinnlich verlaufen, dann wäre das toll.

Nach oben 28.11.2010, 08:16 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Der einzige Stress, den ich haben werde, ist Babygeschrei - und positiveren Stress kann ich mir gar nicht vorstellen :dopsviele: . Heute kommen meine Söhne mit ihren Lebensgefährtinnen, da ist Hanna noch kugelrund :rofl: , aber am 1. Weihnachtstag ist mein erster Enkelsohn dann life dabei :freu: :hurra: :freu: .

Nach oben 28.11.2010, 12:49 Nach unten

Aquarell

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Mich haben gestern meine beste Freundin und ihre Schwester zum Nussknacker abgeholt.

Die Vorstellung fand direkt im lieblichen Schloss Katzelsdorf statt und es war eine bezaubernde - modern und klassisch vermischte Vorstellung. Am besten haben mir natürlich die Kleinen gefallen. Sie waren ganz allerliebst und haben ihr Bestes gegeben, aber auch alles andere war einfach überwältigend. :klasse:
Im www Buon[Nut]ale! kann man darüber nachlesen.

Ach....*schwärm*, was waren das gestern für wunderbare, erholsame Stunden. Danach waren wir direkt in der Ortschaft bei einem lieblichen Heurigen und es wurde sehr spät, bzw. früh :rofl: , bis ich müde, aber wieder frisch aufgetankt nachhause gekommen bin.
Einen schönen 1. Advent - Sonntag wünsche ich Euch allen. :winken:

Nach oben 28.11.2010, 13:05 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Meiner Meinung nach muss das jeder für sich entscheiden, wie er Weihnachten verbringt, ob es Stress ist oder nicht. Manche Menschen wollen und mögen diesen Stress. Es ist für sie positiver Stress. Dann ist es ja ok.
Wer das nicht möchte, der kann das doch offen und ehrlich sagen, und wenn dann die Verwandtschaft oder wer auch immer beleidigt reagiert, ist es doch auch egal. Man kann doch sein Leben nicht einrichten, wie es anderen gefällt.
Bei uns gibt es jedenfalls keinen Stress, im Gegenteil, so ruhig verlaufen sonst selten Tage im Jahr.

Nach oben 01.12.2010, 19:16 Nach unten

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Wir werden Weihnachten ganz gemütlich mit unseren Muttis verbringen. Meine wohnt gegenüber, Schwiegermutti kommt für drei, vier Tage zu uns (muss vorher das Gästezimmer - sprich Künstlerzimmer - noch aufräumen).
Es wird erzählt, gegessen und wir - mein Schatz und ich - gehen spazieren, während die Muttis Mittagsschlaf halten.

Große Geschenke gibt's nicht, eine Kleinigkeit für jeden, damit wir mit Geschenkpapier rascheln können. Schließlich wollen die Katzen was zum Spielen haben.
Ohne Kinder ist Schenken auch nicht so wichtig, denke ich.

Weihnachtsbaum? Bräuchte ich nicht unbedingt, aber dann wären die Muttis enttäuscht. Im Garten steht allerdings noch eine ca. 1,50 m hohe Fichte, die weg muss (aus einem Sämling gezogen und zwischen zwei Hainbuchen eingequetscht). Die kommt dann ins Wohnzimmer und anschließend in den Kamin.

Bei uns im Dorf gibt's seit ein paar Jahren eine schöne neue Tradition:
Unser Dorfverein veranstaltet am Samstag vor dem 4. Advent einen "Weihnachtstag". Mehrere Vereine tun sich zusammen und sorgen für gemütliche Atmosphäre und Leckeres zum Essen und Trinken. Nix mit Kommerz, nur Beisammensein und Einstimmung auf Weihnachten. Wenn ihr mal schauen mögt: 2008 und 2009.

Nach oben 01.12.2010, 21:57 Nach unten

Aquarell

Beitrag  Re: Wirklich zu viel Stress an Weihnachten?
Schade, ich kann es nicht öffnen. Der schreibt mir Vorschau wird noch erstellt, aber die Idee gefällt mir.

Zitat:
Man kann doch sein Leben nicht einrichten, wie es anderen gefällt.

Das unterstreiche ich absolut. :D :winken: Es ist auch tatsächlich wichtig zu unterscheiden: Positiver oder negativer Stress. Ich verausgabe mich schon auch mal gerne, wenn es für eine positive Angelegenheit ist, die natürlich mich selbst auch positiv stimmt. :D

Nach oben 02.12.2010, 18:25 Nach unten
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