"Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch, was er in sich sieht." (Caspar David Friedrich)




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 Aquarelle, was für eine Malunterlage? 
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Beitrag  Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Ich hab eine Frage, was ihr beim Aquarell malen für eine Malunterlage benutzt, wie könnte ich auch evtl meine Feldstaffelei nutzen? Habt ihr ne Idee? Ich bin noch ziemlich grün hinter den Ohren.
:mhh:

Nach oben 28.06.2009, 21:24 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Du könntest zum Beispiel eine größere Pappe von einem Skizzenblock nehmen und deine Aquarellbögen z.B. mit Klammern festklammern oder auch mit entsprechendem Klebeband befestigen und die Feldstaffelei dann fast waagerecht positionieren, hab ich auch schon gemacht....einfach versuchen, aber sicher haben die Aquarellprofis da noch bessere Tipps. LG :winken:

Nach oben 28.06.2009, 21:35 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
werd ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp ! :D

Nach oben 28.06.2009, 21:56 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Hallo,
Aquarellpapiere gibt es in verleimten Blöcken oder Einzelbögen, die man individuell zuschneiden kann/muss. Verleimte Blöcke sollten unbedingt rundum verleimt sein und nicht nur an einer oder zwei Seite.
Papierbögen ab 300 g/m² kann man direkt mit kleinen Klebestreifen oder Reisnägeln auf einem Holzbrett befestigen und losmalen.
Papierbögen unter 300 g/m² sollte man auf einer Sperrholz- oder MDF-Platte aufspannen sonst wellt es sich wenn es zu nass wird. Hierzu wird das Papier von beiden Seiten gleichmäßig nass gemacht, auf das Holz gelegt und an den Rändern mit speziellem gummiertem Feuchtklebeband festgeklebt; Luftblasen ausstreichen. Das aufgespannte Papier sollte zur Trocknung waagrecht gelagert werden. Sofort bei "Nass in Nass", oder nach einer Trocknungszeit von einigen Stunden kann dann gemalt werden und das Papier wird sich nicht oder wenig wellen. Beim Trocknen wird es auf auf alle Fälle wieder glatt.
Achtung das ganze geht nur mit "amtlichem" Aquarellpapier, bei Billigstpapier kann es schon sein das es beim Aufspannen schon fasert oder sich beim Ausstreifen die ersten Papierwuzerl ablösen. :twisted: => ist dann höchstens zum Testen von Farbmischungen zu gebrauchen.

Das Aufspannen erfordert etwas Geschick und Übung und ist am Anfang zeitaufwändig. Daher ist für Anfänger der verleimte Block (z.b bis 30x40cm) dem Einzelbogen vorzuziehen, sofern man nicht auf großen Papieren oder Sonderformaten malen möchte und mit den etwas höheren Preisen des Blockes (in €/m² Papier) klar kommt.
Es gibt Künstler, die das Aufspannen als meditative Einstimmung auf die Malerei empfinden und für die diese Vorbereitung einfach dazu gehört.

Hier ein paar Bilder (nicht stören lassen das hier ein gezeichneter comoc aufgespannt wird, das ist egal)

http://www.himmelsstuermer.ch/level2/ar ... 40606.html

Unter "Aquarellpapier aufspannen" findest Du mit google noch viel mehr Details.

und auf Englisch sogar videos:

http://www.youtube.com/watch?v=X_uedfZuvXo

also "Wasser marsch" Becareful


und schau Dir das noch an: Welches Klebeband zum Kleben von Nassen Papier?

Nach oben 28.06.2009, 22:51 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Ich bin ja manchmal ungeduldig :grins: . Nach dem aufziehen von einem feuchten Blatt auf einem Malbrett hole ich den Fön :D .

Nach oben 28.06.2009, 23:08 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Beitrag: Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage? - 28.06.2009, 23:08 Rendel hat geschrieben:
Ich bin ja manchmal ungeduldig :grins: . Nach dem aufziehen von einem feuchten Blatt auf einem Malbrett hole ich den Fön :D .


.. das ist dann nicht sooooo ganz meditativ! :rofl:

"englisch" ohne klebestreifen soll es auch gehen, habe ich selbst aber noch nicht probiert:

der lustige kerl demonstriert das:

http://www.youtube.com/watch?v=x25QNwmrwjM

Nach oben 28.06.2009, 23:18 Nach unten

Beitrag  Re: Aquarelle, was für eine Malunterlage?
Klar kannst du deine Feldstaffelei nutzen - sofern du nicht zu nass arbeitest, wirst du auch in der Senkrechten zurecht kommen. Ich benutze ein einfaches, lackiertes Sperrholzbrett als Unterlage. Aufziehen tu ich allerdings nicht, da geb ich lieber ein bischen mehr Geld für richtig schweres Aquarellpapier aus.

Nach oben 29.06.2009, 09:11 Nach unten
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