"Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen." (Arnold Schönberg)




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 Albrecht Dürer Aquarellstifte 
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Beitrag  Albrecht Dürer Aquarellstifte
Ich habe heute meine neuen Aquarellstifte von Faber Castell, "Albrecht Dürer" erhalten,und ich bin begeistert.Ich kannte schon Aquarellstifte von Faber Castell (Art Grip Aquarelle),Caran Daché und Daler&Rowney,aber die Albrecht Dürer sind viel viel besser.Selbt wenn mann den Stift stark aufdrückt und einen dicken Farbauftrag auf das Papier aufträgt,lässt sich alles spurlos,dh ohne sichtbare Farbstriche des Stiftes,mit Wasser vermalen.
Bei den anderen Stiften,also den Caran Dache und Daler&Rowney,durfte mann nur ganz vorsichtig Farbe aufs Papier bringen,weil mann sonst immer reste von Farbigen Linien erkennen konnte,und mann musste schon einen Pinsel mit starken Haaren verwenden,um die Farbe überhaupt mit Wasser vom Papier anzulösen.Die "Art Grip Aquarell" sind zwar auch von Faber Castell,aber nicht mit den "Albrecht Dürer" zu vergleichen,die Mine ist viel härter,es sind andere Pigmente,und vollständig vermalen lassen sie sich auch nicht.

Die Faber Castell "A. Dürer" Stifte sind ganz anderes,selbst ein dicker,mit Kraft aufgetragener Strich,lässt sich vollständig mit Wasser auflösen und vermalen,und das mit einem weichen Rindsohr-Haarpinsel.

Ich hätte nicht gedacht das Aquarellstifte so gut "funktionieren" könnten.Ich bin absolut begeistert
von diesen Stiften.Nicht nur die Vermalbarkeit ist super,auch die verwendeten Pigmente sind erstklassig und die Farben sehen gut aus.Vor allem wer mal gerne draussen in der Natur skizzen machen möchte,um dann später zuhause ein richtiges Bild zu malen,ist mit diesen Stiften super bedient.Eine Spritze mit Wasser und ein Pinsel reichen schon aus.

Nach oben 13.03.2009, 21:22 Nach unten

Aquarell,Acryl,Bleistift ev.Öl

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
Danke
und ich wundere mich immer, warum ich mit meinen Stiften nicht so schöne Werke schaffe wie andere Maler,man sollte wirklich mehr experementieren, nur einzelne Stifte kaufen und schauen,was einem mehr liegt.

Nach oben 14.03.2009, 08:09 Nach unten

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
Was für Stifte nutzt du denn? Mich würde interesieren wie die "Mondeluz" Stifte von Koh-I-Noor Hardtmuth (glaube die sind aus der Tschechei??) sind,denn in manchen Bereichen haben die echt gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Wie gesagt ich hatte folgende: Faber Castell-Art Grip Aquarell
Daler&Rowney-Artists Watercolour Pencils
Caran Dache-Neocolour II

Alle hatten das Problem das sich die Striche nicht ganz auflösten,und teilweise musste mann richtig mit dem Pinsel "schrubben" um überhaupt die Farbe anzulösen.Und wenn mann auf feuchten Papier gemalt/gezeichnet hat,haben sich
die Striche regelrecht "eingebrannt",dh die Striche waren so gut wie gar nicht zu verwaschen.Weiterhin waren die Farben oftmals "schaumig,schleimig",das ist bei den A.Dürer Stiften auch nicht so.Ausserdem waren die meisten teuren Pigmente durch imitate (Hue) ersetzt.Die Albrecht Dürer Stifte haben auch teure Pigmente,wie zb Kadmium.

Wer Aquarellstifte mit den oben gennanten Eigenschaften hat,dem kann ich nur empfehlen mal die Albrecht Dürer Stifte auszuprobieren.Die Box mit 24 Stiften enthält ein gutes Sortiment,die Sortierung,dh die Farbauswahl finde ich gut gewählt.Insgesamt gibt es 120 Farbtöne.Bestellt euch doch einfach mal einen Weißen und einen Schwarzen Stift,die kann mann in normalen Aquarellen wunderbar einsetzen um Details zu verstärken,und ihr könnt sie mal ausprobieren.

Es gibt auch dicke Minen ohne Holzfassung,Albrecht Dürer Aquarellsticks.Die sind wohl für größere Flächen gedacht.

Ich würde behaupten,das mann,genügend Stifte und "Aquarellsticks" vorausgesetzet,vollständig auf normale Napf/Tuben Farbe verzichten kann und trotzdem vollwertige Aquarelle malen kann.

Nach oben 14.03.2009, 13:35 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
Was, bitte, ist ein vollwertiges Aquarell??? :mhh:

Also ich benutze auch Albrecht Dürer Aquarellstifte, aber es ist doch ein ganz anderes Entstehen mit den Farben aus Napf oder Tube *verwirrtbin*. Also mir persönlich macht es mit Farben und Pinsel einfach mehr Spaß, auch oder gerade wegen der teilweise überraschenden Ergebnisse.

Den Ehrgeiz, "vollwertige Aquarelle" zu malen, hab' ich allerdings eh' nicht - ich freu' mich schon, wenn ein Bild nicht so grauselig wird, dass ich's gleich wegwerfe :flagge: .

Nach oben 14.03.2009, 14:39 Nach unten

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
Der Satz mit dem "vollwertigen Aquarell" verwirrt mich auch, da ich finde, der Effekt, den man mit Aquarellstiften erzeugt, doch ein ganz anderer ist als mit z.B. Aquarell-Tubenfarben. Auch ein flächiges nass-in-nass Malen geht meiner Erfahrung nach mit Aquarellstiften eher nicht. Zumindest nicht im Großformat. Der Satz ist also sehr verwirrend.

Andererseits sind selbstverständlich auch Aquarelle, die ausschließlich mit Aquarellstiften gemalt wurden, als "vollwertige Aquarelle" zu bezeichnen. Die Pigmente sind zwar in anderer Form vorhanden, aber das Medium ist immer noch Aquarell - wieso also dann nicht vollwertig? :mhh:

Genug der Belehrung *lach* : vielen Dank so oder so für Deinen tollen Erfahrungsbericht zu den Aquarellstiften! Es ist sehr hilfreich, Tipps dazu zu bekommen. Ich suche nämlich auch gerade nach guten Aquarellstiften. Habe bisher nur die Graphitint von Derwent. Die sind recht gut vermalbar, weil sehr weich. Und die Leuchtkraft ist super. Die Palette ist jedoch begrenzt, da die Graphitint eher auf Graphitstifte beruhen. Derwent hat aber noch "normale" Aquarellstifte (Inktense), die wohl sehr gut sein sollen. Hatte bisher noch nicht die Gelegenheit, sie mir zuzulegen. Vielleicht gönne ich sie mir zum Geburtstag. :dops:
Dann kann ich mal weiter berichten.

Allerdings finde ich es auch recht reizvoll, dass bei Aquarellstiften auch ein wenig der Strich erkennbar bleibt - das macht letztlich ja den Reiz dieses Mediums aus, sonst kann man ja gleich die Tuben-Farben oder Näpfe verwenden. :wink: Ist nur meine Meinung...

Vielen Dank also nochmal für den Tipp!

Viele Grüße,
Midge

Nach oben 14.03.2009, 16:12 Nach unten

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
na ja, ob sich der Anstrich eines Aquarellstiftes vollkommen vermalen lässt oder nicht, ist doch per se kein Qualitätskriterium, sondern eine Eigenschaft, die man brauchen kann oder eben nicht. Nicht jeder mags, wenn eine Farbstiftzeichnung komplett wegmatscht, sobald sie mit einem Wasserpinsel in Berührung kommt. Dabei entsteht eine interessante, schöne Pampe, die der von wasservermalbaren Wachsmalkreiden sehr ähnlich ist. Mit Aquarellfarben aus Tuben oder Näpfchen hat das allerdings herzlich wenig zu tun und lässt sich auch nicht vergleichen.

Und was das Cadmium angeht: ich denke nicht, dass es der Preis des Pigmentes ist, der den einen oder anderen Hersteller dazu veranlasst, darauf zu verzichten, sondern eher der Umstand, dass Cadmium ziemlich giftig ist. Überhaupt finde ich die Aussage mit den teuren Pigmenten sehr interessant. Woher stammt diese Information? Bis jetzt habe ich nämlich bei Faber Castell vergeblich nach Angaben zu Farbstift-Pigmenten gesucht, wie sie z. B. bei Caran d´Ache zu finden sind.

Nach oben 14.03.2009, 21:09 Nach unten

Beitrag  Re: Albrecht Dürer Aquarellstifte
Lucie hat geschrieben:
Was, bitte, ist ein vollwertiges Aquarell??? :mhh:

Also ich benutze auch Albrecht Dürer Aquarellstifte, aber es ist doch ein ganz anderes Entstehen mit den Farben aus Napf oder Tube *verwirrtbin*. Also mir persönlich macht es mit Farben und Pinsel einfach mehr Spaß, auch oder gerade wegen der teilweise überraschenden Ergebnisse.

Den Ehrgeiz, "vollwertige Aquarelle" zu malen, hab' ich allerdings eh' nicht - ich freu' mich schon, wenn ein Bild nicht so grauselig wird, dass ich's gleich wegwerfe :flagge: .


Mit "vollwertiges Aquarell" wollte ich nur sagen das es die gleiche Qualität wie ein mit normalen Farben+Pinsel gemaltes Aquarell haben kann.Auf die Künstlerische Qualität war das nicht bezogen :)
Ich meinte aber nicht mit den Stiften aleine,sondern mit den Albrecht Dürer Aquarellsticks dabei,von denen kann mann ja wie aus einem Napf,mit dem Pinsel Farbe abnehmen falls mann einen Pinsel braucht bzw größere Flächen färben möchte.
Mann kann sich ein raues Papier nehmen und darauf dick Farbe auftragen (mit diesen Sticks),und dann mit einem nassen Pinsel von dieser Stelle Farbe aufnehmen.Ich kenne das nur von meinem Caran Dáche Neocolour II Aquarellkreiden bzw sticks,sollte aber mit den A.Dürer noch viel besser gehen.

Ich benutze sie ja auch nicht aleine,sondern in verbindung mit Schmincke und W&N Farben.Aber sie schaffen neue möglichkeiten dadurch das mann feinste Details malen kann,zb feinste linien,die mann dann aber trotzdem verwaschen kann.
Ich kombiniere auch gerne Gouache mit Aquarellfarbe,die Schmincke Akademie bzw Horadam Gouache passt super zu den Aquarellfarben dazu.Zb zum tönen des Hintergrunds (zb Blumenbild mit schwarzen Hintergund) oder zum Aufhellen/Höhen von Details und Glanzlichtern.

Nach oben 17.03.2009, 18:34 Nach unten
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