"Kunst ist, wenn man's nicht kann, denn wenn man's kann, ist's keine Kunst." (Johann Nestroy)




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 Leinwand selber spannen ? 
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Beitrag  Leinwand selber spannen ?
Wer von Euch hat schonmal eine Leinwand selber gespannt und wie stelle ich das am besten an bei einem Bild im Riesenformat ??? :mhh:
Ich ueberlege schon seid laengerem ein wirklich Grossformatiges Bild auf Leinwand in Acryl zu malen....wuerde es sehr gerne auf Leinwand malen und dann selber spannen.
Bin mir blos nicht sicher ob ich das wirklich so hinbekomme.
Sollte ich dann die Leinwand erst spannen und dann bemalen oder ist es sinnvoller das fertig gemalte Bild aufzuspannen ??
Das Bild soll ein Panoramabild im Format 80 cm x 300 cm werden....ich kann es also gar nicht wegbringen um es woanders spannen zu lassen, wie soll ich es dann noch transportieren....und zu kaufen gibt es sowas sicher auch nicht....
Also wer brauchbare Tips hat, immer her damit.

LG, Petra

.

Nach oben 22.10.2008, 13:39 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Das kann man alles machen, hab ich auch schon gemacht, aber ob der Aufwand lohnt, wenn man sowas nur einmal macht? Ich würd´s nicht nochmal machen, viel günstiger wirst du damit auch nicht kommen, mal abgesehen von deinem Spezialformat, nimm doch 2 Leinwände á 140x70 oder so...

Der Werdegang beim Basteln ist so, Rahmen konstruieren oder entsprechende Leisten kaufen, auf Gehrung sägen, alles zusammenbasteln, die Leinwand aufziehn, etwas anfeuchten, straffziehn, festtackern... usw... wenn ich das jetzt so lese, meine Güte, warum sollte man sich sowas antun... Oder nimmst Holzplatten und grundierst diese... :winken:

Nach oben 22.10.2008, 14:05 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
hm, das ist finde ich bei kleineren Formaten schon nicht sooo leicht. Ich habe auf jeden Fall immer vier Hände dafür gebraucht. :wink:
Ich würde auf jeden Fall vorher aufspannen, wie ärgerlich wäre es, wenn dem Bild beim Spannen etwas passiert. Außerdem weiß ich auch gar nicht, ob das so einfach geht, mit einem schon fertigen Bild.
Man steckt die Rahmen im rechten Winkel zusammen und schlägt um eine Seite die Leinwand, die man auf dieser Seite schon einmal festtackern kann, dann muss man mit Kraft die Leinwand auf der anderen Seite um den Rahmen ziehen, damit es nicht wabbellig wird (was bei so einem großen Format sicher schnell passieren kann). Mit den anderen Seiten macht man es ähnlich. Wie das mit den Kanten geht... schwer zu beschreiben. Such doch mal über Google, da gibt es irgendwo eine bebilderte Anleitung. Ich weiß bloß nicht mehr, woher ich die hatte.....

Ja, und dann hat Symar natürlich auch recht, das kostet alles recht viel und ist ARBEIT. Leinwand bekommt man glaub ich nur auf der Rolle, damit es sich einigermaßen lohnt und dann hast Du meterweise das Zeug zuhause (so wie ich :? ). Es stellt sich halt auch die Frage, ob das bei so nem Format was wird mit dem Spannen, dann musst Du auch noch Mittelleisten reinmachen, ab einem Format von 50 x 70, damit das Holz nicht in der Mitte durchbricht.
Ich würd das nicht noch mal machen :mhh:

LG
Martina

Nach oben 22.10.2008, 14:17 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
hmmmmmm :mhh: Danke Euch fuer Eure Meinungen und Tips.....ja ich weiss wirklich nicht so recht wie ichs anstellen soll....wenn das wirklich so ein Aufwand ist??!!

Habe vor einigen Monaten schonmal ein recht grosses Bild gemalt...das ist ca. 80 x 240 cm ...ist aber noch nicht aufgezogen, da steh ich jetzt vor dem selben Problem :mhh: .

Ich wuerde das Bild schon sehr gerne in einem Stueck malen, wenn es nur irgend wie geht....hat jemand von Euch schonmal sowas auf mehrere Leinwaende verteilt und dann so zusammenhaengend aufgehaengt? Wie kommt das denn rueber bei einem eher Fotorealistischen Bild? Geht da nicht was von der Wirkung verloren wenn da so eine Ritze in der Mitte ist????

Kann man so grosse Leinwaende ueberhaupt kaufen....mal ganz dumm gefragt.....???

:winken: :winken: :winken:

Nach oben 22.10.2008, 14:25 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
So große Formate habe ich bis jetzt noch nicht gemalt. Ich denke mal, es kommt auf das Motiv drauf an. Viele Bilder sehen ja gar nicht schlecht aus, wenn Sie gestückelt sind...

Nach oben 22.10.2008, 14:53 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Hallo Petra,

ich habe schon großformatige Bilder gemalt und bespannt. Ist wirklich nicht ganz so einfach.
Du musst schon bei den Leisten aufpassen, das Du genügend Kreuzleisten verwendest. Bei 3 Metern kommt nämlich eine riesen Spannung auf die Leisten und die biegen sich dann durch. Ich denke Du wirst bei 3 Metern so 5 Stück brauchen. Wenn Du den Rahmen in einem rechten Winkel zusammengesteckt hast geht das bespannen los. Man fängt immer von der Mitte aus an und arbeitet sich zu den Rändern. Dabei Du musst erst eine Seite fest tackern, dann wechselst Du auf die andere. Eine Spannzange ist dabei sehr hilfreich. Also andere Seite spannen und fest tackern. Wichtig ist das Du die Leinwand, an der sie getackert wird einmal umschlägst, damit sie doppelt liegt. Sonst kann es Dir beim spannen passieren, dass die Leinwand reißt. So arbeitest Du Dich wechselseitig nach Außen. Dann sind die anderen beiden Seiten dran. Wieder von Innen anfangen. Jetzt sind nur noch die vier Ecken offen. Die schlägst Du ein wie bei einem Geschenk und tackerst sie fest. Fertig.

Das erste mal ist ein bisschen schwierig und bei so einem Format auch Schweißtreibend. Aber ein Großformatiges bild wirkt ganz anders.
Viel Erfolg

Nach oben 22.10.2008, 15:09 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Hallo Frank
Vielen Dank fuer Diene ausfuehrliche Antwort, das hoert sich fuer mich schon ganz brauchbar an, mein Mann wird da sicherlich gut was mit anfangen koennen, denn er wird derjenige sein der das Teil dann auf den Rahmen bringen muss.
Muss ich bei so einem grossen Bild noch wegen der Leistenstaerke etwas beachten? Wie dick sllten die Leisten aussenrum mindestens sein damit sie sich nicht biegen?
Das mit den Kreuzleisten leuchtet mir ein, aber sicher muss man doch auch drauf achten das die leisten aussen rum nicht zu duenn sind oder ist das bei genuegend Kreuzleisten egal?

Vielen Dank nochmal :winken: :winken:

Nach oben 22.10.2008, 16:02 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Hallo

nein die Randleisten sind schon das Wichtigste. Bei so großen Bildern sind 20 mm Leisten bestimmt zu dünn. Ich würde hier mindestens 40 mm nehmen. Ich bin mir bloß nicht sicher, ob Du auch drei Meter Lange Leisten bekommst. Die größten die ich bislang gesehen habe waren 240.
Man kann sich die aber natürlich auch selbst machen. Dazu braucht man aber schon fast eine Schreinerwerkstatt mit entsprechenden Maschinen.


Gruß
Frank

Nach oben 23.10.2008, 12:40 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Danke Frank,
Werde mal sehen was sich machen laesst.
Nochmal Danke fuer die Tips !!

LG, Petra :winken:

Nach oben 23.10.2008, 12:58 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Ich habe heute eine Leinwand nachgespannt.
Bei meinem 1. Versuch war sie ein bißchen lose.
Größe: 2,40m x 1,30m
Rahmen 24mm x 48mm, 1 x ringsherum und 2 x querrüber, also 3 Felder 1,30m x 0,80 m.
Ich habe mir zum nachspannen 2 Leisten 40 x 5 mm besorgen lassen (von meiner Freundin, (Mäzen)) und diese auf der zur Leinwand zeigenden Seite mit einem Radius 3mm versehen. Dann auf 2,396m Länge abgesägt und die Enden auch oben abgerundet, damit die Kanten keine Löcher in die Leinwand drücken.
Dann habe ich diese Leisten einfach zwischen die Leinwand und den Rahmen geschoben und so weit wie möglich nach Außen geschoben, und es war fast pefekt.
Ich habe damit die Leinwand erst mal nur quer gespannt. oben und Unten muß ich das noch wiederholen. Außerdem liegt die Leinwand nun nicht mehr auf den Querstreben auf.

Nach oben 26.12.2010, 19:07 Nach unten

Eitempera

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Das ist ja wie Weihnachten, dass dieser alte Thread wieder nach oben gespült wird. Seltsam, dass ich ihn bislang übersehen hatte.

Um allen, die bislang geantwortet haben zu widersprechen: Es ist ganz einfach auch bei Großformaten, wenn man es bei kleineren Formaten kann. Das System nennt sich Keilrahmen und wurde vor etwa 500 Jahren erfunden. Nachgespannt wird mit Hilfe von Keilen, die in die dafür vorbereiteten Eckverbindungen getrieben werden. Irgendwelche Leisten auf Gehrung zu sägen kann man vergessen, weil denen dann genau diese vorbereiteten Ecken fehlen. Vorbereitete Leisten, die die Eckverbindungen haben, gibt es zum Preis von ca. 1,70 bis 2,50 EUR im Handel für Künstlerbedarf. Diese Keilrahmenschenkel haben auch die erforderlichen Aussparungen für die Zwischenstücke. Die Standarddicke ist knapp 2 cm. Es gibt Leisten, die 4 cm, 6 cm und dicker sind. Bei großen Größen empfehlen sich die dickeren Leisten. Man kann knapp 4 cm aber auch dadurch erreichen, dass man zwei dünneren Leisten mit Nägeln verbindet.

Der größte Rahmen, den ich gebaut habe ist 580 cm breit und 60 cm hoch. Ich habe nichts anders gemacht, als bei den kleinen. Was man benötigt ist ein guter Tacker ca. 30,- EUR und eine Spannzange ca. 20,- EUR. Natürlich gibt es keine 580 cm langen Leisten. Die längsten, die ich verwendet habe, waren bei diesem Rahmen 180 cm lang. Ich habe einen knapp 4 cm dicken Rahmen zusammengenagelt und die Längen dabei versetzt.

Mehr zum Thema hier: Rahmen

Falls jemand Interesse an Details hat, mache ich mal ein paar Fotos.

Frohes Schaffen!

Wolfgang

Nach oben 28.12.2010, 20:51 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Die Details würden mich jetzt schon interessieren,
Weil so große Größen gekauft, für mich ja unbezahlbar werden.
Also, würde mich freuen, wenn du Fotos einstellst,
denke andere auch!

Nach oben 28.12.2010, 21:48 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
mich interessiert welche Leinwand zieht ihr auf die Keilrahmen ?
die fertig grundierte ? oder reines rohes Leinen oder etwa Nessel ?

ciao

Mario

Nach oben 30.12.2010, 16:22 Nach unten

Eitempera

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
.... dann will ich noch schnell im alten Jahr ...

Das erste Foto zeigt den kompletten Keilrahmen.
Auf dem zweiten Foto sieht man, wie ich das ganze aus kürzeren Leisten zusammengesetzt habe. Die Schicht, die der Bespannung zugewandt ist, ist an dieser Stelle gestoßen. Bei der anderen Schicht ist hier eine Zwischenleiste. Die beiden Schichten aus 18 mm dicken Leisten habe ich zusammengenagelt, bevor ich den Stoff aufgezogen habe.
Auf dem dritten Foto sieht man die sauber gefaltete Ecke, die ich so schon tausende mal gemacht habe. Sie sieht auch nicht anders aus, als bei einem Rahmen 20 x 20 cm.

Als Stoff verwenden wir standardmäßig, und auch hier, einen Baumwollköper mit knapp 300 Gramm/m². Als vor 500 Jahren der Keilrahmen erfunden wurde, war Leinwand das gängiste Gewebe. Baumwolle gab es in Europa noch gar nicht. Das ist wohl der Grund, warum noch heute von der "Leinwand" gesprochen wird, die bemalt wird. Witzigerweise wird bei Billigst-Keilrahmen aus Fernost die verwendete Baumwolle so eingefärbt, dass man sie für Leinen halten kann. Ich persönlich trage sehr gerne Kleidung aus Leinen. Zum Bau von Keilrahmen und zum Bemalen ist allerdings Baumwolle viel besser geeignet und auch preiswerter als Leinen. Einzige Ausnahme: Man möchte, dass beim fertigen Bild die Struktur des Gewebes erkennbar ist. In diesem Fall empfiehlt sich Leinen, Nessel, Jute, Hanf etc.
Köper bezeichnet eine Webart ("Bindung"), die zum Beispiel bei Jeansstoff und Arbeitskleidung verwendet wird, weil sie voluminöser und stabiler ist, als die einfachere Leinwandbindung. Bis zu einer Rahmengröße von ca. 2 m x 2 m ist der genannte Standardstoff (Bezeichnung: Köper 2:1) bestens geeignet, auch zum Bespannen durch Ungeübte.

Wie man sieht, hat eine sogenannte Leinwand oft weder durch das verwendete Material, noch durch die Bindung etwas mit Leinen zu tun.

Frohes Schaffen!

...Nachtrag:
Ach und wegen der Grundierung: Wenn man beim Bespannen nicht so viel Übung hat, ist es einfacher, mit einem ungrundierten Stoff zu arbeiten, als mit einem grundierten, weil dieser elastischer ist. Es hat allerdings zur Folge, dass man die Ränder auf der Rückseite einschlagen sollte, was auf dem dirtten Foto ganz gut erkennbar ist. Grundierte Stoff fransen nicht aus und müssen/können nicht umgeschlagen werden.
Vor ein paar Jahrzenten war die Grundierung noch eine richtige Wissenschaft und sehr aufwändig. Es ging darum, dass sie zum einen elastisch sein musste und zum anderen eine bestimmte Saugfähigkeit aufweisen sollte. Große Bahnen wurden in Spezialfirmen in aufwändigen Verfahren mit Hasenleim, Kreide und vielen weiteren Zutaten bemalbar gemacht.
Mit heutiger Acryl-Fassadenfarbe (Innen-Wandfarbe ist nicht elastisch genug!) lässt sich ähnliches ganz einfach erreichen. Ich würde - weil es einfacher ist - immer ungrundierten Stoff beim Selbstbespannen bevorzugen. Mit einer Rolle ist der fertige Keilrahmen dann ruck, zuck grundiert. Fertige Billigkeilrahmen sind mit grundiertem Stoff bespannt, weil das so etwas schneller geht.
Viel wichtiger ist es, dass die Grundierung schön reflektiert, zum Beispiel durch die Verwendung von Titandioxyd. Ich habe an anderer Stelle beschrieben, wie diese "Hintergrundbeleuchtung" die aufgetragenen Farben brillanter erscheinen lässt. Wenn man selbst grundiert, kann man sicher sein, den optimalen Untergrund zu haben.

Nach oben 31.12.2010, 19:59 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Vielen Dank fuer die tollen Tips und Anregungen .....aber ich denke mal sowas wuerde ich im Leben nicht hinkriegen :mhh: oder ist es doch einfacher als es aussieht ?? :kapituliere: ,
Ja , welche Leinwand nimmt man am besten ?
Und was , wenn ich jetzt einfach auf die lose Leinwand malen wuerde und es dann in Fachmaennische Haende geben wuerde zum Rahmen, bzw Spannen ...geht das ? Und wieviel unbemalten Rand sollte man auf der Leinwand lassen ? :winken:

Nach oben 03.01.2011, 19:11 Nach unten

Acryl, Öl, Kohle

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Beitrag: Re: Leinwand selber spannen ? - 31.12.2010, 19:59 pigmenttankstelle hat geschrieben:
Viel wichtiger ist es, dass die Grundierung schön reflektiert, zum Beispiel durch die Verwendung von Titandioxyd. Ich habe an anderer Stelle beschrieben, wie diese "Hintergrundbeleuchtung" die aufgetragenen Farben brillanter erscheinen lässt. Wenn man selbst grundiert, kann man sicher sein, den optimalen Untergrund zu haben.

Hallo,
kannst du mir bitte sagen, wo du das mit dem Titandioxyd beschrieben hast? Das hab ich noch nie gehoert, wuerde mich aber sehr interessieren.
Vielen Dank schon mal

Nach oben 03.01.2011, 20:03 Nach unten

Eitempera

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Hallo peintures,

es steht hier:
http://www.kritzelmeister.de/viewtopic.php?f=25&t=10849&p=189040&hilit=Titandioxyd#p189040
(Kleiner Tipp, aber nur, weil ich derzeit nicht die Möglichkeit habe, schnell zu antworten: Oben >>Forum<< anklicken, dann >>Erweiterte Suche<<. In das erste Suchfeld "Titandioxyd" eingeben und >>Eingabetaste<<. Dann findet man alle Vorkommen des Begriffes hier im Forum.

Hallo Irish,
Zitat:
oder ist es doch einfacher als es aussieht ??

Ich würde sagen: Es ist so einfach, wie es aussieht...

Zitat:
Ja , welche Leinwand nimmt man am besten?

Wie gesagt, empfehlen würde ich Baumwollköper.

Zitat:
Und was , wenn ich jetzt einfach auf die lose Leinwand malen wuerde und es dann in Fachmaennische Haende geben wuerde zum Rahmen, bzw Spannen ...geht das ? Und wieviel unbemalten Rand sollte man auf der Leinwand lassen ?

Im Prinzip ja, aber.... Das allergrößte Problem bei meinem Keilrahmen ist der Transport. Zum Glück müssen wir ihn nur vom Obergeschoss ins Erdgeschoss transportieren, und das geht zum Fenster raus und unten wieder rein. Und dann hoffen wir, dass wir hier nie wieder ausziehen werden...
Selbstverständlich kann man den Stoff auch ohne Keilrahmen bemalen, aber irgendwie spannen muss man ihn dazu schon. Wenn Du den fertig bemalten Stoff dann auf einen Rahmen spannen lässt, hast Du hinterher wieder das Transportproblem. Da kannst Du auch gleich auf einen fertigen Keilrahmen malen.
Stoffzugabe: Auf der Seite mit Webkante: Rahmendicke (z.B. 4 cm) plus die halbe Rahmenbreite (z.B.: 4,5 cm : 2 = ca. 2,5 cm, also insgesamt 6,5 cm). Falls der Stoff nicht grundiert ist, auf den Seiten mit Schnittkante 2 cm zusätzlich, damit man umschlagen kann. Wenn man den Stoff vor dem Spannen bemalt lieber etwas großzügig berechnen, abschneiden kann man immer.

Frohes Schaffen!

Wolfgang

Nach oben 05.01.2011, 22:13 Nach unten

Beitrag  Re: Leinwand selber spannen ?
Vielen Dank Wolfgang ,

Das muss ich mir jetzt alles nochmal durch den Kopf gehen und auf der Zunge zergehen lassen ....vielleicht mache ich dann doch nochmal einen Versuch :winken:

Nach oben 05.01.2011, 22:39 Nach unten
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