"Kunst scheint mir vor allem ein Seelenzustand zu sein." (Marc Chagall)




 [ 5 Beiträge ] 
 Pastellkreiden und Ölpastellkreiden 
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Hallo tinto!

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pastellkreiden und Ölpastellkreiden :roll: ? Und welche benutzt du? Ich hab mich mit den Malmedien noch gar nicht auseinandergesetzt. Ich hab ne Packung Ölpastellkreiden, die ich manchmal zum Vorzeichnen für Ölbilder benutze. Aber die hab ich irgendwo total billig gekauft. Ich glaub für 2 Euro 24 Stk.

Gruß diemalfee :D

Nach oben 21.06.2007, 07:23 Nach unten

Beitrag 
:D :D :D
------------- > Verschiedenste :

LISTE:
--------------------------------------------------------------------------------
Pastell_Technik:
==========

CretaCOLOR - Aquarellith - wasservermalbar ...

Pro STIFT ca. 1,60 EURO
--------------------------------------------------------------------------------

PASTELLE_Kreiden

REMBRANDT

LANDSCHAFT > 90 teilig > Sag ja zu Boesner > 122,34 Euro
------------------------------->
PORTRAIT > 90 teilig > derselbe Preis
==============================================

AIRBRUSH -> ACRYL

Winsor&Newton (36 teilig)

Liquithex -ACRYL in Tuben

TALENS -> Tusche
-----------------------------------------------------------------------------------
SONSTIGE >

POLYCHROMOS
< Kuenstlerfarbstifte > nicht *verwischbar (nur mit * Terpentin) WICHTIG : DIESE STifte sind einzeln NICHT lieferbar !

DERWENT < Rexel Cumberland
< 38 teilig - AQUARELLSTIFFTE - mit Wachsminen

Nach oben 21.06.2007, 09:59 Nach unten

Acryl

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Hallo Ihr Lieben,

habe malfees Frage zu Pastellen unter Material verschoben, damit uns die tolle Auflistung von Tinto unter Penelopes Auge nicht unter geht!

:danke2:

Grüssle Eichhörnchen

Nach oben 21.06.2007, 10:27 Nach unten

Beitrag 
hallo Malfee

der Unterschied zwischen Pastellkreiden und Ölpastellkreiden liegt darin
das die Pigmente bei Pastellkreiden mit wenig Leim gebunden und dann gepresst (Blöcke oder runde Stäbchen) sind. Je nachdem wieviel Leim
ergibt den Unterschied zwischen harten bzw. Softpastellen.
Die Pastellkreide lässt sich somit sehr leicht verwischen
neigt beim Auftrag aufs Papier auch sehr dazu das sich viel Kreidestaub löst. Braucht somit auch schneler auf. Es gibt einen matten Farbauftrag.
Pastellkreiden lassen sich auch mit Wasser vermalen.
Die Bilder müssen nach Fertigstellung mit einem Sprühfixativ
fixiert werden da sie sehr empfindlich sind
und die Farbpigmente sich ansonsten vom Papier lösen.
bzw. bei Hinterglaseinrahmung durch die statische Wirkung
aufs Glas setzen.
Zur Aufbewahrung der Bilder in Mappen
sollte man ein Pergament zwischen legen was zusätzlich noch schützt.
Es gibt sie übrigens noch als Stifte welche für feine, detaillierte Arbeiten
sinnvoll sind.

Bei Ölpastellkreiden sind die Pigmente mit öligen Bindemittel gebunden
haben somit einen festen, glänzenden Farbauftrag
sie lassen sich mit den Fingern nicht so einfach verwischen,
obwohl es dort auch unterschiedliche gibt, weiche und harte
je mehr ölige Bindemittel desto schlechter zu verwischen.
Sie sind auch nicht wasserlöslich, das Wasser perlt ab
(im Zusammenhang Aquarellfarben, generell Wasserfarben, gibt das sehr schöne Effekte dadurch).
Zum Anlösen der Ölkreiden (um damit weiche Verläufe zu erzielen)
kann man Terpentin oder Terpentinersatz nehmen.
Babyöl soll auch gehen.

Malfee zu deiner Preisfrage
es gibbet halt die Unterschiede von teuer und billig
ich habe auch nur die billigen von Lidl
(sind eigentlich auch Softpastelle, gegenüber die von Reeves
ist da aber schon ein Unterschied zu merken. Die von Reeves lassen sich wesentlich besser verreiben)
sie reichen mir aber da ich sie eh meist nur für Mischtechniken nutze
aus nem anderen Forum weiß ich aber das man damit auch für seine ersten Schritte ein paar gute Ergebnisse mit erziehlen kann.
Sollte einen die Pastelltechnik zusagen würde ich aber auf jedenfall
zu einer besseren Qualität raten.
Weiter ausschlaggebend ist für mich aber auch das Papier,
ich wollte die Softpastelle nur mal so ausprobieren,
hatte mein mattes Aquarellpapier bzw. Tonpapier verwendet.
Auf dem Aquarellpapier liessen sich die Farben nicht zuriedenstellen verreiben, auch wenn diese grobe Art auch ihre Reize hatte.
Auf dem Tonpapier hatte ich das Prob, die Farben ließen sich zwar gut verreiben aber mehre Schichten übereinander malen war äußerst schwierig, zum anderen hab ich bein verwischen Farbe wieder abgelöst.
Für nen Anfänger ist Tonpappe nicht wirklich zu empfehlen.
Das sind meine persönlichen Erfahrungen dazu
denke aber der ein oder andere Pastellmaler
wird dir dazu bestimmt noch ein paar Tips zu geben können.

LG Marianne

Nach oben 01.07.2007, 05:47 Nach unten

Beitrag 
Liebe Marie,

vielen, vielen Dank für deine informative und ausführliche Erklärung.
Jetzt weiß ich BescheidBild.

Schönen Abend noch und Bild

Gruß sendet die malfeeBild

Nach oben 02.07.2007, 22:19 Nach unten
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