"Oft trifft man wen, der Bilder malt - viel selt'ner wen, der sie bezahlt." (Wilhelm Busch)




 [ 45 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste
 Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... 
Autor Nachricht

Öl

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Bei der Firma Schmincke habe ich gerade einige interessante (Produkt-)Infos zu den unterschiedlichen Weißtönen gefunden:
http://www.schmincke.de/profi-tipps/aka ... toene.html

Mischweiß könnte demnach eine interessante Alternative zwischen Titan- und Zinkweiß darstellen, wenn es darum geht, den Farbtoncharakter nach dem Aufhellen weitgehend zu erhalten.

JohnD, vielen Dank für Deine offenen Gedanken.

Nach oben 25.05.2013, 21:42 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Dieses Weiß ist Pigment PW5 lithopone-weiß. kann man auch nehmen, aber evtl. nicht die Studio Qualität von Schmincke, die Pigmentieren da nicht so gut wie es bei anderen Farben der Fall wäre... Kannst also haben das da eine Pigmentmenge wie in einer Sonnencrem drin ist :D dieses Pigment wird auch dafür benutzt.

Naja, hier kannst du alles nach lesen über das Pigment http://www.kremer-pigmente.com/media/fi ... /46100.pdf

Hier noch mal Zinkweiß http://www.kremer-pigmente.com/media/fi ... /46300.pdf

Titanweiß http://www.kremer-pigmente.com/media/fi ... /46200.pdf

Dann gibt es noch so ein Japanisches weiß, leider fällt mir der Name nicht mehr ein… Das soll so einen Porzellan Touch haben, damit werden Japanische Puppen bemalt die bis zu 10 000 Euro wert haben könnten.
Ist ein sehr lasierendes Weiß was sehr warm ist. Leider gibt es das aber nicht als fertige Farbe zu kaufen, da muss man sich das Pigment so kaufen.

Nach oben 25.05.2013, 22:35 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 25.05.2013, 15:23 JohnD hat geschrieben:
Nun ja, Björn… Mir ging es in dem Video nicht um das Gerede von diesem Typ, oder ob er die Farbe falsch ausgestrichen hat, oder ob sie unter einem Mikroskop im Mondschein noch schöner aussehen könnte…. Man sieht ja einfach dass die beiden Pigmente sind denn doch unterscheiden, egal ob im Voll Ton oder ausgestrichen, ändert daran nichts.

Bitte nicht etwas direkt ins Lächerliche ziehen wenn du es nicht verstehst! Er hat nichts "falsch" ausgestrichen, sondern ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass er trotz Spachteltechnik hier und da Lasuren erzeugt hat... und die Farbe deshalb so sehr leuchtet, weil der weiße Untergund von unten reflektiert. Und warum sollte man eine mit Weiß aufgehellte Farbe unbedingt über einen weißen Grund lasieren wollen? Da lässt man das Weiß einfach weg, und lasiert das Phthaloblau so über den weißen Grund... und erhält eine Leuchtkraft, an die Coelinblau nicht mal ansatzweise rankommt! Trägt man die beiden Farben deckend auf (also "echtes" und "imitiertes" Coelinblau), ist das Ergebnis ähnlich... zumal das Phthaloblau allein ausreicht sehr viele Nuancen zusammen zu bekommen, auch sehr dunkle und leuchtende. Da muss man nicht auf mehrere Pigmente zurückgreifen, der Farbauftrag wirkt dann auch homogener. :) Ich persönlich benutze auch Coelinblau sehr gerne, und zwar dann wenn intensive und dunkle Farbigkeit nicht von mir gewollt ist, und ich deckenden Farbauftrag meiden möchte.
Und um festzustellen, dass unterschiedliche Pigmente unterschiedliche Farbnuancen erzeugen... nun, dazu brauche ich nicht den Schlaumeier aus dem Video. ;)

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 25.05.2013, 21:42 Rocky hat geschrieben:
Mischweiß könnte demnach eine interessante Alternative zwischen Titan- und Zinkweiß darstellen, wenn es darum geht, den Farbtoncharakter nach dem Aufhellen weitgehend zu erhalten.

Nun, es gibt sogar Titanweiß dass derart fein ist, dass es vollkommen durchsichtig ist, also seine reflektierenden Eigenschaften verliert... aber noch seine absorbierenden Fähigkeiten ausspielen kann, z.B. als UV-Blocker. :) Daher kommt es bei Zink- und Titanweiß (und eigentlich auch bei allen anderen Pigmenten) auch auf den Feinheitsgrad an.
In deinem Fall ist das "Mischweiß" jedoch Bariumsulfat, eines der eher unüblichen Weißpigmente, welches wohl eine noch geringere Deckkraft als Zinkweiß zu haben scheint.
Das Lasurweiß von Mussini hingegen besteht überwiegend aus feinem Titanweiß. ;)

Nach oben 25.05.2013, 22:41 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Ich habe dich schon verstanden, aber mir ist es egal wie und was und ob.... Man sieht einfach so schon im Vollton die Unterschiede und auch ist dieser Grünstich so schon zu erkennen.
Außerdem hast du selbst gesagt “ähnlich“ damit haben wir es doch schon…. Ich bin auch der Meinung dass es ähnlich ist, aber nicht gleich.
Und welches Pigment hast du? Ist es PB 35 oder 36 da gibt es auch noch mal zwei unterschiedliche Coelinblau Sorten.
Aber was bringt mir ein enormes Chroma, wenn der hue doch ein anderer ist? ich persönlich mag eben den Farbton nicht besonders vom Phthalocyaninblau…

Hier steht auch alles an Informationen http://www.kremer-pigmente.de/45730.htm
Wenn du da gegen Einwände hast, schick ihm eine Mail… :wink:

Und hast du eine Quelle wo es steht, das Titanweiß transparent wird, je feiner es gemahlen wird? Dies ist mir nicht bekannt. Ich weiß das Kobalt Farben mit der Mahnung evtl. noch den Ton ändern, aber nicht die Lasurfähigkeiten eines Pigmentes damit beeinflusst wird. Entweder hat es eine Transparente Eigenschaft oder eben nicht.

Nach oben 25.05.2013, 23:08 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
JohnD, Deine Links zu dem Thema sind echt gut! Ich lese die ganze Zeit schon im Wehlte zu den Themen, Deine Links sind auch sehr interessant. Vielen Dank für das Heraussuchen und Einstellen!

Beowulf, dass der Feinheitsgrad eine große Rolle bei den Pigmenten spielt, habe ich vorhin im Wehlte gelesen. Schon beim Lesen überkam mich jedoch das Gefühl, dass ich mit dieser Information nichts anfangen kann, so interessant sie ist. Den Feinheitsgrad bestimmt die Industrie, der Hersteller. Da sind natürlich diejenigen Maler im Vorteil, die sich die Pigmente selber herstellen.

Das Thema WEIß interessiert mich schon seit einiger Zeit. Die Firma Schmincke empfahl dazu als Nachschlagewerk:
Titel: Weiße Farbmittel
Autor: M.H.Bernd Hering
ISBN: 3-00-005887-7

Dieses Buch ist, so weit ich das sehe, momentan nicht lieferbar oder vergriffen. Das fand ich echt schade.
Kennt jemand dieses Werk?

Auch die BLAU-Diskussion ist total interessant. Der WEIß-Thread ist nicht die richtige Plattform für eine BLAU-Diskussion. Was haltet Ihr davon, wenn Ihr Eure Diskussion per PN weiterführt?

Nach oben 25.05.2013, 23:30 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 25.05.2013, 22:41 Beowulf hat geschrieben:
Und warum sollte man eine mit Weiß aufgehellte Farbe unbedingt über einen weißen Grund lasieren wollen?


Oh, wollte noch auf diese Frage Antworten, habe ich vergessen :hmm:
Also das was ich meinte, nennt man scumbling, das sind sozusagen Lasuren die aufhellen und denn noch Transparent sind und auf dunklen Untergründen ausgeführt werden. Man redet da auch mehr von der Schichtenmalerei, als von der Lasur Technik.

Dies ist auch üblich in der Venetian Methode oder auch Bouguereau hat so gearbeitet, in dem er mit voller Farbstärke vor malte, und dann nutzte er das scrumbling um den eigentlichen hellen Hauptton zu erreichen. In dieser Verbindung scheint denn das Chroma, also die Leuchtkraft durch diese Weiße Schicht hindurch. Der Eindruck ist somit erweckt, als würden die Roten Blutgefäß und die Strömungen des Blutes wirklich wie real durch die Haut Schimmern. Das wäre ein Real-live Effekt. Und da ist eben das Weiß sehr wichtig...

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 25.05.2013, 23:30 Rocky hat geschrieben:


Auch die BLAU-Diskussion ist total interessant. Der WEIß-Thread ist nicht die richtige Plattform für eine BLAU-Diskussion. Was haltet Ihr davon, wenn Ihr Eure Diskussion per PN weiterführt?


Finde ich auch, wir sind da wohl abgerutscht… Aber ich habe zu Blau nun auch alles gesagt und Links geschickt. Da muss sich jeder selbst seine Meinung zu bilden und nachforschen. Am besten selbst ausprobieren.

Nach oben 25.05.2013, 23:53 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Hallo zusammen,

erstmal vielen Dank für den bisherigen interessanten Meinungs- und Erfahrungsaustausch. Zunächst einmal möchte ich hier noch das oft als "Deckweiß" verwendete Zinksulfid (PW7) in den Raum stellen, das (falls ich es nicht überlesen habe) hier noch nicht genannt wurde. Schmincke verwendet das z.B im Farbton 116 bei den Norma-Ölfarben. Echtes "Zinkweiß" ist dagegen bekanntlich ein Zinkoxid-Pigment (PW4), Titanweiß klarerweise "Titandioxid" (PW6).

Was mir dabei noch etwas zu kurz gerät, sind die spezifischen Farbunterschiede durch spezielle Herstellungsmethoden, die über die grundsätzlichen Pigmenteigenschaften hinausgehen. Dies beeinflusst meines Erachtens enorm die jeweiligen Deckungs-, Misch- und Trocknungseigenschaften (Stichwort "Rissbildung") etc., angefangen bei den Bindemitteleigenschaften, über Additive bis hin zur jeweils verwendeten Pigmentkorngröße.

Auffällig ist dies vor allem im High-End-Bereich. Als Beispiel nehme ich mal die Schmincke Mussini Harz-Öl-Farben mit den Farbtönen 103 (Titan-Deckweiß) und 105 (Lasur-Weiß). Beide Töne bestehen aus den Pigmenten PW6 Titandioxid und PW4 Zinkoxid, haben aber vollkommen unterschiedliche Weißeigenschaften und konträre Deckungseigenschaften. Dies liegt dabei nicht am unterschiedlichen Mischungsverhältnis. Die lasierenden Eigenschaften werden dabei durch ultrafeine Pigmentgrößen erzielt! (wie es Björn oben schon skizziert hat)

Daher meine Anregung für den allgemeinen Maler: Grobe Unterschiede wie z.B. zwischen den Pigmentklassen von Titan- und Zink-Weiß sollte man wissen - und das reicht meines Erachtens auch für den fortgeschrittenen Hobby- und Tubenmaler vollkommen aus. Details allerdings, wie sich eine konkrete Farbe eines konkreten Herstellers jeweils in Verbindung mit anderen Farbtönen, Malmitteln und Maltechniken verhält, halte ich nur für bedingt verallgemeinerbar und unterliegt immer auch persönlichen Erfahrungswerten mit seinen persönlichen Lieblingsmarken. Hierzu ist es wirklich notwendig, Roß und Reiter zu nennen (d.h. Hersteller und Marke) unter Berücksichtigung von individuellen Mal- und Vorgehensweisen, was diese Angelegenheit nicht gerade simpel oder gar übersichtlich macht.

:winken:

Nach oben 26.05.2013, 06:59 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Was für eine Diskussion. Das meiste findet sich sehr ausführlich in meinem 8-bändigen Lehrbuch über die Nass-auf-Nass-Ölmaltechnik wieder, vor allem im Buch: "Chemie & Co" (downloadbar auf meiner Homepage). Interessant ist nur, dass sich anscheinend keiner dafür interessiert.

Nach oben 26.05.2013, 11:22 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Hallo Manfred,

schön, dass Du etwas dazu geschrieben hast!
Ich gebe zu, hinter Chemie & Co hätte ich nun nicht einen Erfahrungsbericht über die unterschiedlichen Weißpigmente vermutet.
Danke für Deinen Hinweis hierzu!

Nach oben 26.05.2013, 12:07 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Die Materialeigenschaften der unterschiedlichen WEIßfarben geschickt für sich nutzbar machen zu können, ist wohl schon immer ein Wunsch in der Malerei gewesen.

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war es noch üblich, wegen der unterschiedlichen Eigenschaften Kremserweiß und Zinkweiß gemeinsam auf der Palette zu benutzen. Titanweiß gab es noch nicht. Und, es gab schon damals diese Frage, welche Weißfarbe wohl die beste sei?

Beim Querlesen über Weißpigmente habe ich Notizen dazu gemacht, um einen kleinen Überblick zu erhalten.
Ist natürlich nicht vollständig!

Kremserweiß deckt sehr gut, ist schnelltrocknend, neigt jedoch leicht in Ölfarbe zu vergilben. Was man jedoch für sich ausnutzen kann, wenn es um warme Töne geht.

Zinkweiß ist weniger deckfähig. Langsam trocknend, geringe Vergilbungstendenz, durch das Bindemittel: Mohnöl. Wegen der Eigenschaften des Mohnöls (längere Trocknungszeiten) wird es bevorzugt gerne in der NIN- und Portraitmalerei eingesetzt, zudem für Lasuren in der lichthöhenden Malweise (zarte Weißschleier). Mit zunehmender Güte = Feinheit der verarbeiteten Zinkweißstaub-Pigmente minimiert der Hersteller die Schwundrißgefahr.
Björn hat oben etwas von der DalerRowney-Seite kopiert, dass die DR-Zinkweißfarbe dazu neigt, eine harte, bröselige Schicht zu bilden.
Bei Schmincke habe ich auf der Seite keine Hinweise dazu gefunden. Werde mich darum kümmern.

Titanweiß übertrifft Kremserweiß an Deckfähigkeit. Wird nicht zum Lasieren eingesetzt.

Lithopone und Titanweiß stehen, was die Trocknungszeiten betrifft, zwischen Kremser- und Zinkweiß.

Lithopone haben ein besseres Vermögen die Farben aufzuhellen als Zinkweiß, geringe Lasierfähigkeit, normale Trocknungszeit.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 06:59 Adrian hat geschrieben:
... Als Beispiel nehme ich mal die Schmincke Mussini Harz-Öl-Farben mit den Farbtönen 103 (Titan-Deckweiß) und 105 (Lasur-Weiß). Beide Töne bestehen aus den Pigmenten PW6 Titandioxid und PW4 Zinkoxid, haben aber vollkommen unterschiedliche Weißeigenschaften und konträre Deckungseigenschaften. Dies liegt dabei nicht am unterschiedlichen Mischungsverhältnis. Die lasierenden Eigenschaften werden dabei durch ultrafeine Pigmentgrößen erzielt! (wie es Björn oben schon skizziert hat)...


Über Lasurweiß habe ich nichts bei Schmincke gefunden. Mich würde die Trocknungszeit noch interessieren, im Vgl zu Titan-Deckweiß und ebenso das Bindemittel...

Nach oben 26.05.2013, 12:20 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Kremserweiß ist nicht zu vergessen ein Pigment, nur die jeweilige benutzte in einem bestimmten Öl neigt zum Vergilben.
Auch Titanweiß oder andere Weißsorten würden auch in Leinöl vergilben, und Kremserweiß gibt es auch in anderen Ölsorten was ebenfalls stabil ist.
Zudem ist Bleiweiß eine Pigment, was Bilder mit am haltbarsten macht. Es ergibt eine Schichte die sehr flexibel ist und denn noch strapazierfähig bleibt.
Allerding neigt Bleiweiß mit der Zeit dazu transparent zu werden, durch Sonneneinstrahlung. Manchen Malern wurde es zum Verhängnis, weil mit Bleiweiß überdeckte Fehler wieder zum Vorschein kamen. Andere wussten von dieser Schwäche, und nutzten es für ihren Vorteil wie Rembrandt….

Mich würden näher Information interessieren, zu der Transparenz und der damit verbundenen Feinheit. Und ob man solche Pigmente kaufen kann, die sich im Nano Bereich befinden…

Nach oben 26.05.2013, 12:57 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 11:22 doc hat geschrieben:
Interessant ist nur, dass sich anscheinend keiner dafür interessiert.

Ich halte eine Diskussion für wertvoller als ein einseitiger, wenn auch sehr umfassender, Erfahrungsbericht. Wenn du willst, kannst du jederzeit in die Diskussion hier mit einsteigen.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 06:59 Adrian hat geschrieben:
Hierzu ist es wirklich notwendig, Roß und Reiter zu nennen (d.h. Hersteller und Marke) unter Berücksichtigung von individuellen Mal- und Vorgehensweisen, was diese Angelegenheit nicht gerade simpel oder gar übersichtlich macht.

Nun, aber es macht den Maler etwas mündiger. Man muss nicht alles hinnehmen, was ein bestimmter Hersteller einem als das ultimative Weiß vorsetzen möchte. ;)

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 12:20 Rocky hat geschrieben:
Kremserweiß deckt sehr gut, ist schnelltrocknend, neigt jedoch leicht in Ölfarbe zu vergilben. Was man jedoch für sich ausnutzen kann, wenn es um warme Töne geht.

Dies ist ein gutes Beispiel dafür, warum es wichtig ist Details zu kennen. Der Begriff "Kremserweiß" verschleiert schnell, dass es sich hierbei um das giftige Bleiweiß handelt, welches hierzulande nur noch von Restauratoren eingesetzt werden darf. Über dieses Weißpigment sollten wir uns also nicht weiter den Kopf zerbrechen.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 06:59 Adrian hat geschrieben:
Zunächst einmal möchte ich hier noch das oft als "Deckweiß" verwendete Zinksulfid (PW7) in den Raum stellen, das (falls ich es nicht überlesen habe) hier noch nicht genannt wurde.

Das liegt wahrscheinlich an der etwas geringeren Beständigkeit des Pigments, es wird nie die volle Anzahl der Sternchen bei der Lichtechtheit gegeben:
Nachteilig für die Anwendung als Pigment ist die eingeschränkte Beständigkeit von ZnS speziell bei Außenanwendungen. Sauerstoff oxidiert ZnS langsam zu löslichem Zinksulfat.
http://de.wikipedia.org/wiki/Zinksulfid


Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 12:20 Rocky hat geschrieben:
Titanweiß übertrifft Kremserweiß an Deckfähigkeit. Wird nicht zum Lasieren eingesetzt.

Oh doch! ;) Das von John angesprochene "Scumbling", also Verschleiern, lässt sich prima damit ausführen. Auch lässt sich die Opaleszenz von Titanweiß dazu nutzen, um bei der Lasurtechnik Grautöne zu erzeugen. Während man bei den Nass-in-Nass-Techniken aufpassen muss, dass man nicht alles zu sehr miteinander vermalt und somit grau wird, ist bei der Lasurtechnik gegenteiliges der Fall: Das knallige Einfärben ganzer Bildpartien ist kein Problem, das Entwickeln feiner Grautöne kommt aber oft zu kurz. Scumbling lässt sich zwar nur schwer fotografieren, erzeugt aber eine sehr interessante Bildwirkung, die mit Alla-Prima-Malweisen nicht zu erreichen ist.

Nach oben 26.05.2013, 13:21 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Aaah, danke, JohnD!
Bleiweiß, Kremserweiß ... nachdem ich im Wehlte nicht viel gefunden habe, fand ich folgende Informationen dazu auf der Schmincke-Seite:
http://www.schmincke.de/fileadmin/PI_Pr ... 121113.pdf

Deine Fragen bezüglich Transparenz, Feinheit der Pigmente und Nano-Größe lassen sich bestimmt direkt bei einem der großen Hersteller klären. Über KONTAKT hatte ich bei Schmincke mal ganz spezielle Nachfragen zur Zusammensetzung von zwei, drei Pigmenten sehr gut ausführlich beantwortet bekommen.

Siehste Björn, wie gut, dass Du mitliest! Dass man mit Titanweiß keine Lasuren ausführt, hatte ich dem großen Standardwerk Wehlte entnommen... Merci für Deinen Nachtrag!

Nach oben 26.05.2013, 13:43 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Ah, da hat Schmincke also einen Kremserweißton im Angebot, eine Mischung aus Titan- und Zinkweiß. Kann es sein, dass vor allem das verwendete Safloröl die Farbe so schnelltrocknend und filmstabilisierend macht? Die Ölexperten hier müssten das doch wissen. :)

Nach oben 26.05.2013, 15:55 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Weiß der Teufel was da drin ist. Was da zu einer schnellen Trocknung führt, und auch was man da unter schnell versteht, kann man nur spekulieren oder eben versuchen eine Einsicht zu bekommen. Eigentlich ist dies auch weniger Interessant, aber wahrscheinlich benutzten die Harze oder sonst was.

Und Bleiweißtöne gibt es wie Sand am mehr, und ich denke man muss sie nicht haben. Klar versprechen die einem das weiße vom Himmel, aber im Grunde kochen die auch nur mit den normalen Zutaten die man so bekommen kann.
Je mehr man weiß was zu tun ist und Wissen über die Materialen hat, umso besser kann man auch selektieren und umso weniger braucht man eigentlich.

Auch was die Hersteller betrifft, muss man nun auch nicht deren Titanweiß und Zinkweiß Sorten so genau vergleichen, denn, an der Pigmentherstellung was Titanweiß oder Zink betrifft, ist die Norm eigentlich so eng gezogen wie bei keinem anderen Pigment, man könnte da viel eher bei Umbra und Co, viel größere Differenzen vergleichen als bei Titanweiß. Also mit anderen Worten: ein noch reineres Weiß bekommt man nicht mehr hin.
Einziger Punkt wäre eben, auf eine gute Pigmentierung zu achten bei dem jeweiligen Hersteller. Aber wie fein was gemahlen ist, ich glauben diese Unterschiede merken wir nicht einmal mehr. Man kann sich zwar Infos holen, aber es hat null Auswirkungen auf die Malerei.

Und da wären wir beim nächsten Punkt. Und wenn ich ehrlich bin, müsste man auch an anderen Stellen ansetzten und tüfteln um evtl. bessere Bilder hinzubekommen und hat wohl auch “noch nicht“ oberste Priorität.
Es ist in etwa wie ein Statiker der sich einen Kopf um den Mörtel macht, aber noch kein Plan um die eigentliche Statik des Hauses hat.
Die Farbe an sich gibt den Ton an, nicht das Weiß.

Das einzige Weiß was etwas zu erzählte hätte, wäre Bleiweiß. Da gibt es wirklich verschiede Sorten und ist als Pigment sehr dynamisch. Von dem Alten Weiß aus dem Mittelalter bis zum modernen Bleiweiß gibt es schon Differenzen, aber ist nun mal verboten und somit hat man auch nichts davon.

Mir zumindest reicht nur eine einzige Sorte von Weiß, es ist gut und hat alles was ich brauche. Ich kann es zum Spachteln benutzten, ich kann selbst mit dünnen Schichten alles deckend malen und kann es auch verdünnen, um damit Lasuren zu machen.
Ich hätte nun auch nicht das verlangen mir andere Hersteller noch anzusehen, oder mir noch andere weiß Töne zu suchen.
Die Philosophie darüber wäre auch in etwa so, als würden wir uns über das zubereiten vom Tee unterhalten und dann auch nur über das Wasser, anstatt über den Tee selbst.
Ich denke das wichtigste sind eben die Eckpunkte was es für Weißsorten gibt und was es kann oder auch nicht.

Nach oben 26.05.2013, 16:38 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 16:38 JohnD hat geschrieben:
Aber wie fein was gemahlen ist, ich glauben diese Unterschiede merken wir nicht einmal mehr. Man kann sich zwar Infos holen, aber es hat null Auswirkungen auf die Malerei.

Nun, wie gesagt, hat der Feinheitsgrad Auswirkungen auf den Deckungsgrad. Aber dazu braucht man eigentlich nur einen Blick auf die Tube zu werfen, denn dort ist der Deckungsgrad in der Regel angegeben.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 16:38 JohnD hat geschrieben:
Und da wären wir beim nächsten Punkt. Und wenn ich ehrlich bin, müsste man auch an anderen Stellen ansetzten und tüfteln um evtl. bessere Bilder hinzubekommen und hat wohl auch “noch nicht“ oberste Priorität.
Es ist in etwa wie ein Statiker der sich einen Kopf um den Mörtel macht, aber noch kein Plan um die eigentliche Statik des Hauses hat.
Die Farbe an sich gibt den Ton an, nicht das Weiß.

Jein. ;) Ich möchte dein Gleichnis etwas abwandeln: Stimmt das Fundament nicht (wie beim schiefen Turm von Pisa), nützt auch die beste Gebäudestatik nichts mehr. Um es mal ins Malerische zu übersetzen: Für viele Techniken mag Zinkweiß Vorteile haben, aber in gewissen Situationen ist auch eine gewisse Aufhellungskraft vonnöten. Man müsste Zinkweiß schon dick auftragen bzw. sehr stark den Farben beimengen (was die Farbigkeit wiederum drastisch reduziert), um diese zu erreichen. Und gerade bei Öl können dicke Farbaufträge zum Problem werden, besonders mit Zinkweiß wie ich bisher rausgehört habe.
Es muss also von Vorhinein darauf geachtet werden dass gewisse Bildbereiche nicht zu dunkel werden, da Zinkweiß nicht genügend deckt und Titanweiß die Farben merklich trübt. Ich denke diese Erkenntnis ist ziemlich wichtig. Sie zeigt, dass es nicht das "Superweiß" gibt, die eierlegende Wollmilchsau... und dass Weißhöhungen in gewissen Sitationen einfach unerlässlich sind, um einen dunklen Grund wieder mit strahlenden, hellen Farben übermalen zu können. Und dafür finde ich Titanweiß einfach am besten.

Nach oben 26.05.2013, 17:21 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Aber wie ich ja schon sagte, langen eben nur die Eckpunkte welches Weiß was kann und was nicht. Schrieb ich ja oben schon….
Der Rest ist eben irrelevant.
Daher musst du meinen Texten auch im Kontext sehen. Man brauch eben keine 10 verschiedenen weiß Töne von Bleiweiß Hue und sonst was.

Bei Interesse können wir auch gern mal einen Blindtest machen, ich habe sogar echte bleiweißproben.

Schönes Beispiel mit dem schiefen Turm von Pisa. Aber das ist eine Sache wie man es eben auslegen möchte…. Ich könnte für mich nun auch Augmentieren- da ich ja den Mörtel als Metapher nahm für Weiß, dass eben der Architekt sich bei diesem Turm eben nur um den Mörtel kümmerte und nicht um das Fundament ;)
Der Mörtel war in dem fall klasse(punkt für mich) dass es sogar der schiefen Lage standhielt…. Also ist es eben nun eine Frage der Auslegung, wer welchen Faktor der Malerei in die Gewichtung des Fundamentes interpretieren will.



Also, wenn Weiß für dich nur das Fundament ist, und für mich eher der Mörtel. Finde ich, müsste man da eher die Balance halten, wir streben da vielleicht unterschiede-relative Vorstellung an. Schließlich war es auch die fehlende Balance die den Turm aus dem Gleichgewicht brachte. ;)

Nach oben 26.05.2013, 18:12 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 18:12 JohnD hat geschrieben:
Man brauch eben keine 10 verschiedenen weiß Töne von Bleiweiß Hue und sonst was.

Wer die Wahl hat, der hat zwar die Qual, aber nicht unbedingt die Pflicht wirklich alles zu kaufen... ;)
Ich denke eher, dass diese Alternative entwickelt wurde um Maler, die sich an Bleiweiß gewöhnt haben (sowohl in der Deckkraft, als auch in der Verarbeitung), etwas milder zu stimmen. Klar, es hindert keiner einen daran selber Titan- und Zinkweiß zu mischen, aber beim Bleiweißton scheint mir eher das verwendete Öl herauszustechen... bzw. andere Zusatzstoffe, die wir noch nicht kennen. Und wenn schon das Öl viele Nachteil von Titan- und Zinkweiß wettmachen kann, dann wäre der Bleiweißton als Ersatz für Zink- und Titanweiß doch einen Kauf wert... wobei sich allerdings die Frage stellt, warum die Titan- und Zinkweißfarben nicht schon derartiges Öl bzw. Zusatzstoffe enthalten.
Als Acrylfarbe lohnt derartiges jedenfalls nicht, beide Farben trocknen schnell und sauber durch, und lassen sich problemlos mischen.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 18:12 JohnD hat geschrieben:
Bei Interesse können wir auch gern mal einen Blindtest machen, ich habe sogar echte bleiweißproben.

Wie gesagt, Bleiweiß sollte besser Geschichte bleiben. Man sollte sich nicht Pigmente schmackhaft machen, die man aus gesundheitlichen Gründen sowieso nicht einsetzen kann. Selbst wenn manche tolle Bilder damit malen, ist es im Endeffekt ein billiger Triumph. Ähnliches empfinde ich da bei Harzölfarben. Selbst wenn man an der frischen Luft malt, empfinde ich die Ausdünstungen als sehr störend. Du malst da - soweit ich mich erinnere - auch gerne mit Old Holland, und da sind soweit ich weiß keine Sikkative oder ähnliches drin. Hast du da vielleicht noch konkretere Infos?

Nach oben 26.05.2013, 18:56 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 18:56 Beowulf hat geschrieben:
Und wenn schon das Öl viele Nachteil von Titan- und Zinkweiß wettmachen kann, dann wäre der Bleiweißton als Ersatz für Zink- und Titanweiß doch einen Kauf wert... wobei sich allerdings die Frage stellt, warum die Titan- und Zinkweißfarben nicht schon derartiges Öl bzw. Zusatzstoffe enthalten.

Weils dafür eigentlich spezielle Malmittel gibt, um das Oxidations- und Fließverhalten der Farben individuell einzustellen. Ich nehme daher an, dass das von Schmincke beim Kremserweißton verwendete Safloröl eher als Nebeneffekt eine Trocknungsbeschleunigung mitsichbring, und dass sich dies im Gegenteil bei der Farbimitation nicht "vermeiden" ließ.

Beitrag: Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich... - 26.05.2013, 18:12 Beowulf hat geschrieben:
Bleiweiß sollte besser Geschichte bleiben.

Meines Wissens wird echtes Bleiweiß (und generell auch andere frühere Farbtöne mit Bleigehalt) seit zig Jahren schon nicht mehr in Europa produziert - oder irre ich mich da?

Nach oben 26.05.2013, 19:12 Nach unten

Beitrag  Re: Die Farbe Weiß. Unterschiedliche Weißfarben im Vergleich...
Björn, ich habe doch nicht geschrieben dass es eine Pflicht sei, manche denken nur man bräuchte es.
Lass die aussagen doch so stehen wie sie nun mal sind. ;)

@Adrian: Das Zitat ist nicht von mir, das ist von Björn.

Aber ich bin da einer ganz anderen Meinung, ich finde Bleiweiß gehört eher in Geschulte Hände, nicht unbedingt in den Hobbybereich aber es wäre Legitim wenn Profi Künstler damit arbeiten dürften. Oder man eben einen Kurs belegt mit einer Bescheinigung. Denn ich finde es schon einzigartig und vor allem wäre es wichtig fürs Kulturerbe. Denn Untersuchen haben eben auch ergeben das Blei mit ein Faktor ist der Bilder Konserviert.
Was die Gefahren betrifft, will ich diese nicht leugnen, aber es wird auch zu sehr verteufelt. Wenn man weiß damit umzugehen ist es kein Problem und beeinträchtigt die Gesundheit nicht im Geringsten. Anders wie mit dem arbeitet mit Lösungsmitteln, die wir gewissermaßen immer etwas ausgesetzte sind.
Bleiweiß ist nur als Puder extrem gefährlich, weil der Staub eben überall hinkommt… Aber in gebundener Form sollte man eben meiden es nicht an die Finger zu bekommen, nicht zu essen und zu trinken. Wenn man mit Bedacht damit umgeht und es auch entsorgt, ist es kein Problem.
Natürlich ist auch das halb Römische Reich vom Blei vergiftet worden, da waren nicht nur Maler von betroffen sondern weil sie eben Blei Krüge hatten, in denen Fruchtsäuren eben das Bleikarbonat freisetzte...
Auch wurde es zum süßen benutzt, als Bleizucker und auch als Schminke…

Aber die Gefahr lag mehr darin, dass sie es nicht wussten, oder die Gefahr einschätzen konnten. Grade weil es das gemeine daran war, dass es einen nicht sofort getötet hat, sondern erst Jahre später…


Hmm…. Nein, ich benutze kein Oldholland, sondern Rembrandt und W&N Farben. Oldholland ist auch nicht mehr das, was es mal war. Die haben zwar noch den Ruf traditionell und so zu sein, ist aber nur Marketing. Die sind zudem auch sehr teuer und dafür das sie alles mit Leinöl an mischen ist es mir auch nicht wert.
Ich finde W&N besser. Die bieten noch echte Krapplacke an, und andere Pigmente, die Oldholland nicht hat, oder extrem teuer sind.

Aber Information habe ich keine genauen was sie da so drin haben. Aber wenn es dir um Harz geht, so kann man dies zumindest noch raus schnüffeln. Rembrandt und W&N benutzten da keine Zusätze.

Nach oben 26.05.2013, 19:48 Nach unten
 [ 45 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3  Nächste

 Ähnliche Themen 
 Thema   Autor   Antworten   Zugriffe   Erstellt 
Vergleich zwischen Balsam-Terpentinölen

in Material-Tipps

chmad

43

1388

01.05.2016, 16:00

Welche Farbe hält auf Kunststoff?

in Material-Tipps

Sorex

16

1267

02.04.2016, 12:32

Erbitte Hilfe bei Übertragung Motiv auf Holz / Farbe

in Technik-Tipps

Woodstock

9

1019

07.08.2013, 21:11

Woher wissen, ob einem Farbe liegt?

in Material-Tipps

Schimmelchen

22

1084

13.05.2013, 10:23

serviette und farbe auf leinwand...

in Material-Tipps

Melanie

23

630

09.05.2013, 07:44

Portraits in Farbe, aber welche Farbtöne

in Technik-Tipps

Cerberus

15

648

03.03.2013, 11:21

Workshop Acryl: Farbe und Struktur (Brigitte Waldschmidt) inkl. DVD

in Bücher-Tipps

Kritzelmeister

11

1719

20.08.2012, 10:26

Unterschiede zwischen Schminke Farbe und zb Louvre

in Material-Tipps

stäbchen

6

674

04.01.2012, 09:30

Farbe in der Tube watn dat???

in Technik-Tipps

arte60

26

649

05.09.2011, 12:28

Farbe deckt nicht, einfach was anderes nehmen??

in Material-Tipps

zwecke79

25

2250

27.03.2011, 00:02






© Kritzelmeister.de • Alle Inhalte, Bilder und Werke sind Eigentum der entsprechenden Rechteinhaber und dürfen ohne ausdrückliche Genehmigung nicht verbreitet bzw. kopiert werden!