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 Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ... 
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Beitrag  Re: Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ...
Danke, ihr zwei, für die Info :winken:

Nach oben 24.05.2013, 12:08 Nach unten

kritzelkram

Beitrag  Re: Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ...
:winken:

Zum vorzeichnen verwende ich, was ich gerade in die finger bekomme, vom buntstift über bleistift :roll: bis kohle oder büro-durchschreibepapier 8) . Ich fixiere die vorzeichnungen für meine bilder mit schellack-firnis, sehr stark verdünnt. Abhängig vom haftvermögen (und bindemittel) des verwendeten zeichenmaterials werden einzelne partikel vom firnis "mitgenommen" und färben den malgrund. Der schellackfirnis selbst gibt dem malgrund nach dem trocknen einen leicht ockerfarbigen ton...

Man kann damit sogar wüste, schwere vorzeichnungen so fixieren, dass keine gefahr besteht, dass die farbe später vom zeichenmaterial verschmutzt wird. Nebeneffekt ist, der malgrund wird isoliert und saugt weniger.
Man kann es auch zur technik entwickeln und teile der vorzeichnung einfach stehen lassen...

Auf leimgründen funktioniert das prima, auf kunstharz-grundierungen unter vorbehalt, der in der firnis enthaltene alkohol greift die bindung vieler kunstharze an, so dass es möglicherweise zu veränderungen im molekulearen aufbau der grundierung kommen kann. Wenn man die haltbarkeit seiner bilder auf jahrhunderte plant, sollte man besser vorsichtig sein, ansonsten gehts...

:mhh: / :grins: / :winken:

Nachsatz zum silberdraht:
wenn man dünnen draht kauft und ihn sich "geradeziehen" lässt passt der sehr schön in die gängigen druckbleistifte (1 mm oder so...)
:winken:

Nach oben 24.05.2013, 19:21 Nach unten

Beitrag  Re: Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ...
Beitrag: Re: Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ... - 24.05.2013, 19:21 hermann hat geschrieben:
Man kann damit sogar wüste, schwere vorzeichnungen so fixieren, dass keine gefahr besteht, dass die farbe später vom zeichenmaterial verschmutzt wird.

Nur dann vielleicht wenn unterschiedliche Medien genutzt werden, z.B. Öl über Schellack. Würde man die Zeichnung mit Acryl fixieren, und dann weiter mit Acrylfarben darauf malen, wäre die Gefahr groß dass der Bleistift (=Graphit) irgendwann durchschlägt. Mir ist es sogar schon mal passiert, dass gewisse Linien erst nach dem Auftragen und Durchtrocknen der Firnis auf einmal zum Vorschein kamen. Dann lässt sich ja aber leider nichts mehr ändern.

Nach oben 24.05.2013, 22:19 Nach unten

kritzelkram

Beitrag  Re: Vorzeichnungen für ein Gemälde mache ich mit ...
Björn,

das stimmt.
Sperrschichten bedingen immer einen systemwechsel, wenn sie ihre funktion erfüllen sollen.
Ein harzfirnis wäre auch eine mögliche option, in verbindung mit ölfarben/verdünnungsmittel würde er sich aber anlösen und die aufgtragene farbe könnte mit der vorzeichnung reagieren...

Ein schellackfirnis widersteht aber sogar den gängigen abbeizmitteln...

:winken:

Nach oben 24.05.2013, 22:40 Nach unten
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