"Die einzig wahre Quelle der Kunst ist unser Herz, die Sprache eines reinen kindlichen Gemütes." (Caspar David Friedrich)




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 Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos 
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Beitrag  Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Ich spiele mit dem Gedanken,falls das Zeichnen nach dem Betty Edwards Buch weiterhin so gut funktioniert mir hochwertige Farbstifte zu kaufen.Meine engere Wahl sind jetzt die beiden gennanten Sorten,Lyra Rembrandt und F-C Polychromos.
Von den Lyra gibt es "nur" 60 Farben,von den anderen doppelt soviele,aber 60 soltten doch reichen oder?

Kann mann eine der Marken als der anderen Klar überlegen bezeichnen??Hab schon gemerkt das die meisten im Forum Polychromos benutzen,aber vieleicht auch weil die Lyra Rembrandt nicht so bekannt sind?


PS: Habe übrigens grade eine neue Digicam bestellt,so das ich bald auch mal was von mir zeigen kann.Meine alte lief nicht
mehr under Windows Vista,hat Bluescreens produziert usw.Eben habe ich bei Neckermann ein tolles Angebot gefunden,und das beste war mann konnte auf Rechnung mit 77 Tagen Zeit zu bezahlen bestellen,ich bestell nämlich am liebsten auf Rechnung weil es dann am leichtesten ist von seinem 14-Tägigen Rückgaberecht gebracht zu machen,falls Händler meinen irgendwelche Regeln wie "Artikel XY ist vom Umtausch ausgeschlossen" einzuführen,was sie nach dem deutschen Fernhandelsrecht gar nicht dürfen.

Wer auch ne neue Kamera braucht,ich denke das Angebot von Neckermann ist ganz gut.Eine Kodak Easyshare C 713 mit
optischem Zoom,13cm min Entfernung vom Motiv und 7 Megapixel für knapp 90 Euro.Wenn mann den Auslöser drückt misst die Kamera erst das Licht usw und wenn alles perfekt eingestellt ist gibt sie ein Signal und wenn mann dann den Auslöser loslässt sollte mann ein perfektes Foto haben.Auch gibt es mehr als ein Dutzend einstellungen wie Porträt,Landschaftsaufnahme,Nachtaufnahme usw.Videos kann mann natürlich auch drehen.
Bei Digicams sollte mann weniger auf die Megapixel achten,das ist so ein Werbeschlagwort wie bei Grafikkarten der Arbeitsspeicher,halt etwas was auf "laien" eindruck macht.Ich finde am wichtigsten sind min Entfernung zum Motiv und Optischer Zoom wenn mann Dinge wie Bilder Fotografieren möchte,ne gute einstellung der Belichtung ist natürlich auch wichtig,zb sollten Iso Wert und Weißausgleich,zb bei Halogenlicht möglich sein.

Nach oben 24.04.2008, 13:23 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Hallo Weedbyrner

Also ich habe sowohl die Polys,sowie die Lyra Stifte.Davon gibt es 72 Stück.
Der Unterschied zwischen den beiden ist der Abrieb und auch etwas die Farbbrillianz,sowie der Preis.
Die Polychrmos sind etwas härter als die Lyra Rembrandt Polycolor.

Mein Absoluter Favorit ist aber der Sanford Prismacolor Premium Stift.Der ist superweich und man kann die Farben auch sehr gut mischen.Da gibt es auch 120 Stück von.

Viele Stifte bedeuten auch viele verschiedene Farbnuancen der einzelnen Farben.Je nachdem was man zeichnet braucht man schon viele verschiedene Farben um einen bestimmten Farbton auch zu erzielen.
Ich benutze auch Stifte der verschiedenen Hersteller zusammen.

Ich bin mir sicher Du wirst die richtigen Stifte für Dich finden und freue mich schon auf die Bilder damit.

Liebe Grüße Karina

Nach oben 24.04.2008, 13:47 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Hallo,
Das Problem was ich mit den Polychromos habe ist das in der Beschreibung der kleineren Kästen mit weniger Stiften immer nur die 3 Grundfarben in vielen feinden nuancen drin sind,das mann sich praktisch direkt einen großen Kasten kaufen muss.Deshalb bin ich auf die Lyra Rembrandt gekommen.Da sind schon in den 24er Kästen viele Farbtöne drin.Die von dir gennanten Stifte kenne ich noch gar nicht.
Eigentlich dachte ich das es vieleicht am besten ist einen 60er oder 72er Kasten zu kaufen,so das ich alle benötigten Farben wenigstens in einem Tonwert habe,diese Stifte kann mann doch bestimmt nicht mischen,oder geht das vieleicht doch mit so Papierwischern die mann auch bei Kohle und Pastel nutzen kann?

Bei "Buntstiften" gibt es ja wirklich riesige unterschiede obwohl sie äußerlich recht gleich aussegen.Die ganz billigen scheinen ja wirklich aus 95% Ton und 5%Pigmenten zu bestehen,das merkt mann immer stark daran das sich nur ein buntes Pulver von den Stiften abreibt,aber kaum Farbe auf dem Papier ist.Soweit ich weis ist in den guten Künstlerstiften so ein öliger Pigmentteig drin,oder irre ich mich da?

Nach oben 25.04.2008, 11:59 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Warum kaust Du die Stifte nicht einzeln??? Dann kannst Du Dein eigenes Sortiment anlegen - ist dann auch meist preiswerter!!!

LG
Monika

Nach oben 25.04.2008, 12:42 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Man kann diese Stifte mischen indem man die Farben übereinander malt.
Oder mit dem Rembrandt Splender.

Die Lyra Stifte sind voll in Ordnung.
Du kannst Dir ja wenn Du meinst es fehlen noch ein paar,welche dazu kaufen.Das können dann ja auch Polychromos sein.

Diese Künstlerstifte haben einen hohen Wachs-bzw.Ölanteil und mehr Pigmente.Dadurch haben sie ja auch die brillianten
Farben.

Die Sanford Stifte gibt es in Deutschland kaum.In Amerika sind es die Stifte.Diese Stifte kann man super mischen.Bin gerade an einem neuem Bild,welches ich mit den Stiften zeichne.Häng Dir mal was dran,damit Du den Unterschied zu normalen Stiften siehst.
Entweder über Ebay
oder hier.Da sind sie aber auch nicht ganz billig.
http://www.karismacolor.de/

oder hier:
http://www.mp-artware.de/


Liebe Grüße Karina

Nach oben 25.04.2008, 13:00 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Ich habe mir jetzt das Set mit 72 Lyra Rembrandt gekauft.Das sind ja alle die es von dieser Sorte gibt,deswegen denke ich das ich dann eine bessere Auswahl an Farben habe als wenn ich mir eine 60 oder 72er Kiste hole von einer Firma wo es insgesamt 120 von gibt,da wären 60 oder 72 ja nur ca die hälfte,vieleicht fehlt dann doch schon mal der ein oder andere Farbton.

Ich hätte echt nie gedacht das ich mit Stiften mal was vernünftiges hinkriege.Wenn ich was abgezeichnet habe,habe ich oftmals mit linealen strecken nachgemessen,oder mit einem klein-kästigen Hilfsraster gearbeitet.Das führt aber dann dazu das mann zb anfängt die Kästchen abzuzählen,zb 2 nach links,3 nach unten usw..Das führt im Sinne von Betty Edwards ja dann dazu das sich die rechte Gehirnhälfte nicht einschaltet und mann alles mit der linken macht,die mit ihren im kindesalter gelernten Symbolen und für das Zeichnen unnützes wissen (Gespeichertes Wissen führt oft dazu das die Perspektive nicht stimmt,zb weis mann ja das alle Stuhlbeine gleich lang sind in der Realität,aber wenn mann sie gleichlang zeichnet wird der Stuhl nicht wie in wirklichkeit aussehen) die ganze Arbeit versaut.Durch das Buch von B.Edwards sehen meine Zeichnungen schon so viel besser aus,bin mal gespannt wie gut oder schlecht :) ich zeichne nachdem ich das Buch durchgearbeitet habe.

PS:
Hat einer von euch irgendeinen Tipp,kann auch ein Buch oder ähnliches sein,das mir hilft Gefühle in Gesichtern zu zeigen,ohne das es so symbolhaft wird,damit meine ich zb ein zum O geöfneten Mund für jemanden der Erstaunt ist,halt so Comichafte Symbole,das möchte ich nicht.Und wenn mann jemanden bittet,kuck doch mal ängstlich oder so,erhält mann auch immer nur so "übersteigerte symbol-Gesichtsausdrücke".

Edit: Ich glaube ich suche mal nach Fotos von Menschen in Katastrophensituationen,vieleicht gibt es da das ein oder andere.Mir ist da zb das Bild von dem Soldaten aus dem Spanischen Bürgerkrieg eingefallen,das genau in dem Moment geschossen wurde als die Kugel den Soldaten trifft.Oder das Bild von dem kleinen vietnamnesichen Mädchen nach dem Amerikanischen Napalmangriff auf ihr Dorf,so Bilder helfen vieleicht realistische Gesichtsausdrücke zu studieren,dabei geht es mir auch hauptsächlich um negative Gefühle,Angst,Schrecken,Misstrauen usw,die finde ich viel schwerer darzustellen als glückliche Menschen.

Nach oben 26.04.2008, 11:32 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Die Lyra Rembrandt Polycolour sind heute gekommen.Es sind allerdings keine 72 Farben sondern 70 Farben und 2 dieser
"Splender",zusammen mit ner Anleitung wie der Splender zu benutzen ist.

Jetzt muss ich noch passende Papiersorten finden,es gibt ja einerseits diesen glatten Zeichenkarten,meistens mit 190G,
und es gibt diese Papiere die für Bleistift/Kohle/Pastell geeignet sind,meistens mit 100G,und dann gibts ja auch noch dieses Ingres Papier.
Gibt es eine Papiersorte die für so Stifte besonders zu empfehlen ist?

Nach oben 30.04.2008, 12:49 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Hallo Weedbyrner

Na dann mal ran an die Stifte.
Also ich nehme sehr gern Skizzenpapier Nostalgie von Hahnemühle.
Aber auch Fotokarton kann man sehr gut nehmen.

Ich glaube Du solltest probieren mit welchem Papier Du am besten zurecht kommst.


Liebe Grüße Karina

Nach oben 30.04.2008, 14:00 Nach unten

Beitrag  Re: Lyra Rembrandt Polycolour vs. Faber Castell Polychromos
Hallo,
Mir ist eben eingefallen das es im Künstlerbedarf in der nachsten Stadt so kleine DinA5 Testbögen gibt.Ich bin dann
nochmal schnell dahin und hab mir so Testpapier geholt,dieses "Nostalgie" war auch dabei,das ist ja so glatter Zeichenkarton mit 190G M²,dazu hab ich mir mal die Sorte "Skizze/Pastell" mitgenommen,das ist leicht rau,so strukturiert wie Löschpapier etwa,nur dicker,130 G M².Dieses Ingres Papier sah genauso aus wie das "Skizze/Pastell" und es gab leider keine Testblätter mehr.Naja jetzt hab ich ja glattes und raueres Papier,da kann ich ja schonmal die grundsätzlichen Unterschiede ausprobieren.

Nach oben 30.04.2008, 18:09 Nach unten
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