"Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen." (Arnold Schönberg)




 [ 9 Beiträge ] 
 Fragen zu "Pen and Wash" Technik 
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Beitrag  Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Ich finde momentan die "Pen+Wash" Methode toll,wo Tuschezeichnungen mit Aquarellfarbe coloriert werden.
Was für Papier nehme ich da am besten ?`Das spezielle "Federzeichen" Papier in 250 G pro M² oder normales Aquarellpapier??
Hat da jemand Erfahrungen mit ?? Ausserdem welche Tuschestifte sind gut? Hab mir einen von Edding geholt,steht extra drauf mit echter lichtechter Tusche,aber die Spitze scheint sehr darunter zu leiden wenn ein Papier rau ist.Nimmt mann da doch besser eine richtige Zeichenfeder?



.

Nach oben 31.05.2010, 19:07 Nach unten

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Hallo Weedburner ,
Hab vor ewig langer Zeit mal Sepiatusche ausprobiert und die Bilder dann mit Aquarellfarben recht locker und leicht waessrig colloriert ....hatte damals das normale Ingresspapier dazu benutzt . Also Federzeichenpapier fuer Kalligrafie . Dieses kann ich Dir absolut gar nicht empfehlen, denn es Wellte sich sehr stark .
Hab dann mit feinem Aquarellpapier einen weiteren Versuch gestartet , das klappte ganz gut , die Tusche liess sich mit der Feder gut verarbeiten , allerdings hatte ich auch hier das falsche Papier als es zu den Aquarellfarben kam ...ich hatte welches genommen um die 200 gr , so ein Studienblock von Gerstaecker .
Ich hab es dann nicht mehr weiterverfolgt , aber ich denke mal das Du eventuell mit Deiner Papierwahl bei einem sehr feinen, glatten Aquarellpapier nicht unter 300gr und 4-seitig geleimt ansetzten solltest ....je nachdem , wie nass Du die Farbe dann vermalen willst .
Tuschestifte hatte ich bisher noch keine , hab immer echte Tusche aus dem Glass und Feder benutzt
Lass doch mal hoeren bei welchen Papier Du dann letztendlich gelandet bist . :winken:

Nach oben 31.05.2010, 21:24 Nach unten

Aquarell, Tusche, Kohle.

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Ich male in dieser Art ziemlich oft. Und ich nehme alles:
Wenn ich die Striche mit einbeziehen will, dann nehme ich einem Füllfederhalter mit schwarzer Tinte. Die Tinte verläuft beim kolorieren.
Oder ich nehme jeden Fineliner. Mal wasserfest, mal nicht.
Mit langer, schwingender Stahlfeder male ich mit Tusche, in schwarz. Aber auch weiße Tusche ist Klasse.
Als Papier nehme ich 300 mg jeder Sorte die nicht zu saugend ist.
Toll finde ich, wenn ich erst das Blatt mit Farbe bekleckse. Und dann nach meiner Fantasie das Bild mit Fineliner ausmale. Oben (oder unten) anfange und nicht aufhöre.
Ein ganzes Bild mit einem unendlichen Strich.
Es gibt so viele Möglichkeiten.

Nach oben 01.06.2010, 05:35 Nach unten

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Danke für die Antworten ;)
Welche Art von Feder sollte ich den nehmen? Da gibt es so viele? Habe mir mal ein Set gekauft,aber irgendwie sind die alle irgendwie komisch.Da sind "Bandzugfeder" "Reissfeder" "Zeichenfeder" "Schulfeder" und andere dabei.
Ich habe in einem Video eine biegbare gesehen,bei wenig Druck war der Strich ganz fein und bei viel druck etwa 2mm dick.
Weiss jemand was das für eine ist?`In dem Set scheint so eine nicht dabei zu sein.
Und bei diesen Bandzugfedern die aus 2 teilen bestehen,macht das einen Unterschied wohin mann dieses obere Teil auf der Feder schiebt? Soll das ganz vorne sein??

Ich hab mir nun mal diesn "Federzeichenblock" von Hahnemühle gekauft.Der hat 250 Gramm und scheint stark geleimt zu sein,er ist jedenfalls sehr "kartonmäßig".Aquarellpapiere hab ich ja genug zur Auswahl zuhause,aber werd erstmal den Federzeichenblock probieren.

Jetzt weiss ich nicht ob ich das Blatt wässern soll vorher.Bei Aquarellpapieren verfahre ich immer so,das ich das Blatt ne minute unter die Dusche lege und von lauwarmen Wasser berieseln lasse.Danach lege ich es auf ein Handtuch,und wenn die Pfützen weg sind klebe ich das Blattt mit Nassklebeband auf ein Holzbrett.Wenn es trocknet kann mann dann richtig knistern hören,wenn das Klebeband an der ein oder anderen Stelle nachgibt.Wenn es aber dann getrocknet ist,ist es richtig schön straff gezogen,dadurch wird es immer schön grade trocknen und nicht in wellenform ;)

Jetzt weiss ich nicht ob das bei dem Federzeichenblock auch sinnvoll ist,da das Papier wie gesagt stark geleimt zu sein scheint.Ich denke es ist besser wenn ich es lasse.

Nach oben 01.06.2010, 16:04 Nach unten

Aquarell, Tusche, Kohle.

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Also ich würde das Papier nicht wässern.
Wenn ich mit der Tusche, auch nach längerer Zeit, in eine Aquarellfarbe ziehe, dann verläuft die Tusche. Das Papier wird durch die Nässe aufsaugend und faserig.
Selbst wenn es schon trocken ist.
Ich habe eine Stahlfeder die nicht geteilt ist. Sie ist lang und biegsam beim Aufdrücken.
Das Bester wird sein: du probierst alle Möglichkeiten mal aus.

Nach oben 02.06.2010, 05:03 Nach unten

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Ich hab auch diese Sets zu Hause und ich mag die nicht besonders...wohl auch ein Grund warum es aufgegeben habe weiter damit zu malen :(
Nach der optimalen Tuschefeder suche ich eigendlich auch noch .....Nessie , hast Du vielleicht mal einen link zu der Feder die Du genau benutzt ?

Dieses geleimte Federzeichen Papier kenne ich auch nicht ...wie gesagt, ist schon laenger her das ich damit rumgetestet habe und damals gab es solche Bloecke noch nicht :hmm:

Aber selbst bei Aquarellpapier mache ich es so das ich nur noch geleimte Bloecke kaufe, das papier braucht man nicht waessern und spannen ...oder aber , wenn ich das gute Buettenpaier mit vierseitigem Buettenrand benutze , achte ich drauf das es ueber 400 gr hat . das braucht man dann auch nicht waessern ...davon abgesehen , all zu nass male ich sowiso nicht .

Aber bei dem Ingresspapier war's echt extrem , denn das war sehr duenn .....und das Studienaquarellpapier war auch nicht von allen Seiten geleimt :hmm:

Nach oben 02.06.2010, 17:45 Nach unten

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Ich habe mal einen Tuschtest gemacht.Ich habe Sepiatuschen verglichen.
Einmal echte Tintenfischtinte von Kremer Pigmente,einmal Acryl Kalligraphy Tusche von Winsor&Newton,und einmal "Nan King Zeichentusche" der Firma LeFranc$Burgeois.

Alle 3 sind Wasserfest nach dem Trocknen
Auffallend ist die viel stärkere Farbe der Winsor&Newton Tusche,die auch nach dem Trocknen kaum verblasst.Das echte Sepia ist sehr sehr blass.Die NanKing Tusche sieht genauso aus wie echte Sepiatusche,allerdings genauso blass.

Klarer Sieger ist die Winsor&Newton Acryltusche.Die ist stark genug um nicht völlig zu verblassen auf dem Aquarellbild,ausserdem ist sie 100% Wasserfest da Acryl.Konsistenz ist jedoch fein Genug um selbst "Aufzieh" Füller damit
zu nutzen,nicht nur eintauch-Federn.Ausserdem ist sie Preislich auch gar nicht so teuer.
Die anderen beiden Tuschen sind einfach zu schwach um neben Aquarellfarben "bestehen" zu können.
Allerdings muss mann positiv erwähnen das die Nanking in 250ml abgefüllt sind und wie echte Sepia aussieht.
Die echte Sepia hat da leider den Test verloren.Nicht Lichtecht genug,ekelhafter Fischgestank und zu blass.

Ich hoffe die Infos helfem dem ein oder anderem beim Tuschekauf ;) Klarer Sieger "Winsor$Newton Calligraphy Ink"

Nach oben 08.06.2010, 12:49 Nach unten

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Was Du so alles austestest :wink: ....find ich klasse ....danke fuer die Info !! :winken:

Nach oben 10.06.2010, 16:35 Nach unten

Aquarell, Tusche, Kohle.

Beitrag  Re: Fragen zu "Pen and Wash" Technik
Ich habe gerade mein altes Kalligraphie-Set von TCM gefunden. Zwei Federn sind sehr gut fürs Zeichnen. Sie haben einen Tank auf der Oberseite. Dadurch kann man sehr lange zeichnen.
Die mitgelieferte Tinte trocknet schnell auf dem Aquarellpapier. Und beim Kolorieren verläuft sie nicht.
Zeichne ich aber auf nasses Papier, dann verläuft sie stark.
Diese Wirkungen sind gut für die Bildkomposition.

Nach oben 15.06.2010, 11:30 Nach unten
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