"Ich kenne noch keine bessere Definition für das Wort Kunst als diese: Kunst - das ist der Mensch." (Vincent van Gogh)




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 Wann ist man Künstler? 
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Beitrag  Wann ist man Künstler?
In meinem Kopf schwebt schon seit Tagen dieses Thema rum.
Ab wann darf man sich denn als Maler - Künstler bezeichnen?

Ist es wichtig, Kurse zu belegen?
Weil man sonst vielleicht in der Kunstwelt gar nicht ankommt?
Wenn man sich genauer mit einem Künstler beschäftigt, schaut man meistens immer
auf seinen Werdegang...
Aber ist das wirklich so wichtig, daß man Berühmtheiten (wenn auch kleine) als seine Lehrer vorweisen kann?
Damit man in den Galerien etc. überhaupt ankommt?

Klar sind Kurse hilfreich, aber stubsen sie einen manchmal nicht in eine völlig andere Richtung,
in einen anderen Stil, den man eigentlich nicht hat/will?
Für mich ist malen "Freiheit" , das zu tun, was ich will!
Mich auf das Malen einzulassen, Gefühle ein oder auszuschalten...
Gedanken schweifen zu lassen und einfach ... ja eben frei zu sein!

Was mir als Künstler wichtig ist zu tun/malen... nicht was andere für wichtig halten (mit kleinen Ausnahmen , wie Proportionen ect.)
Nur manchmal stößt man da leicht an kopfschüttelnde Köpfe, weil man ja nichts vorweisen kann...

Man kann in Kursen viel lernen, das ist mir schon klar...
aber kommt man nicht weiter, wenn man keine macht...
Kann man sich nicht alleine einiges aneignen um anerkannt zu werden?
Ab wann ist man Künstler...ab wann darf man sich so nennen?
Kommt es auf den Werdegang an?
Oder auf die eigene Kunst ansich?
Auf die Zahl der verkauften Bilder?


Ich hab diese Gedanken, weil ich mich immer wieder ernsthaft mit meiner ersten Ausstellung auseinander setze.
Aber immer zurückschrecke, sobald ich darüber nachdenke, daß ich keinerlei Kurse vorweisen kann.

Vielleicht interessiert ihr euch für dieses Thema und wollt mir euere Meinung dazu schreiben.

Nach oben 13.11.2012, 10:36 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Gutes Thema Mel. Nur eine ergänzende Frage und Anregung: Ist es wichtig sich als Künstler zu bezeichnen, wann, warum, weswegen? :mhh: :winken:

Nach oben 13.11.2012, 10:46 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
hi mel, :D

gutes thema! :logisch:

ich mach mir auch gedanken über das ausstellen meiner bilder - dabei ist es mir nicht wichtig, mich als künstler oder maler zu sehen.
ich möchte schon, dass meine bilder gefallen finden, wenn nicht, so gefallen sie wenigstens mir und das finde ich viel wichtiger.

viele künstler sind doch auch erst richtig berühmt geworden, als sie schon gar nicht mehr hier verweilten, solange möchte ich nicht warten! :grins:

kurse hab ich auch keine nachzuweisen - verschiedene techniken von verschiedenen menschen probiere ich aus, um meinen technischen hintergrund zu erweitern und tipps zu erhalten, was ich vielleicht noch anders machen möchte.
ob es wirklich wichtig ist, kurse und zertifikate vorzuweisen, nein, das denk ich nicht!! :winken:

Nach oben 13.11.2012, 11:05 Nach unten

Mixed

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Es geht nicht um Kurse
Es geht ums Koennen

Anderen zum Gefallen?
Malen, um zu verkaufen?

Als ich meine erste Ausstellung hatte, fragte mich eine oertliche Kuenstlerin: "Hast du etwas an jemanden verkauft, der/die dich NICHT kannte?" - also hier ist ein Merkmal eines Kuenstlers, einer Kuenstlerin.

Ein Kuenstler ist ein Mensch, der (die) interessant genug malt, dass jemand Unbekanntes, ein Kunde, ein Bild/eine Skulptur kauft.

Das muss man ausprobieren.
Indem man zeigt, was man macht, Preise draufsetzt und schaut, ob man was verkauft.

Kunst ist fuer mich persoenlich nicht ein Ergebnis, sondern DER PROZESS ZAEHLT. Ich fuehle mich wie eine Kuenstlerin! Ich naehere mich Situationen/Problemen immer oefter wie eine Kuenstlerin.

Es kommt darauf an, was andere von einem halten. Und oft hat man Beziehungen zu anderen Kuenstlern, zum Kunstprofessor, der Verbindungen herstellt usw.
Wenn du eine Ausstellung in einer grossen Galerie willst, dann werden die einen Lebenslauf und einen Artist Statement wollen.... Da geht es dann um Investition .... - die werden dich ihren Kunden vorstellen, wenn sie dich fuer gut halten... na, die Kriterien kann man erfragen.

Sich trauen, in eine Ausstellung investieren... Werbung machen oder jemanden finden, der einen ausstellt.... dann lernt man was ueber sich und die
Akzeptanz von aussen.
Mel, ran an den Speck!

Nach oben 13.11.2012, 11:15 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Liebe Astrid, du schreibst, daß man Künstler ist, wenn ein Unbekannter kauft. Soweit, so gut. Aber nach meiner Meinung ist man nicht erst Künstler, wenn man was verkauft, an wen auch immer.
Obwohl es natürlich in mehrerer Sicht schön und wichtig ist, keine Frage.

Nach oben 13.11.2012, 11:23 Nach unten

Aquarell

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Ich unterschreibe Astrids Worte absolut und habe auch gar nichts hinzu zu fügen. :ja:

mel
Ich freue mich schon darauf zu lesen, :D dass Du Dich getraut hast. :ja: :hurra: :hammer: :ja: :winken:

Nach oben 13.11.2012, 11:35 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
:ironie: Künstler ist man, wenn man nix zu essen hat :shock: .

Spaß beiseite, Mel trau' Dich und berichte :doppeldaumen: .

Nach oben 13.11.2012, 11:37 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Hola Mel, gute Frage, nächste Frage! :grins:

Das wäre zu einfach, aber ich will mir mal Mühe geben!

Nach dem Gesetz sieht der Künstler so aus: „Künstlerin/Künstler im Sinne dieses Bundesgesetzes ist, wer in den Bereichen der bildenden Kunst, der darstellenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Filmkunst oder in einer der zeitgenössischen Ausformungen der Bereiche der Kunst auf Grund ihrer/seiner künstlerischen Befähigung im Rahmen einer künstlerischen Tätigkeit Werke der Kunst schafft.“ – § 2 (1) KünstlerSozialversicherungsfondsgesetz
Tja, berechtigterweise ist diese Definition recht schwammig abgefasst und das hat auch seinen Grund, da die Definition „Werke der Kunst“ folgendermaßen aussieht:
„Werke der bildenden Kunst (§ 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG) sind alle zwei- oder dreidimensionalen Gestaltungen, die mittels Farbe, Linien Flächen, Raumformen und Oberflächen ausgedrückt werden können (vgl. Wandtke 2010, S. 70 m.w.N.). Beim Begriff der Werke der bildenden Kunst handelt es sich um einen Oberbegriff. Dieser umfasst nach der gesetzlichen Konkretisierung u.a. Werke der Baukunst und der angewandten Kunst, sowie Entwürfe solcher Werke. Nicht gesondert genannt, aber Bestandteil des Oberbegriffes sind sie Werke der reinen bildenden Kunst.“
Und:
„Werke der reinen bildenden Kunst werden mit den klassischen Medien der Malerei, Bildhauerei, Zeichnungen und Grafiken erstellt.
Beispiele: Gemälde, Radierungen, Plastiken, Collagen etc.
Sie unterscheiden sich von den Werken der angewandten bildenden Kunst vor allem dadurch, dass sie keinem Gebrauchszweck unterliegen. Vielmehr dient die reine bildende Kunst vor allem ästhetischen Zwecken.“

Also, das hilft einem nicht weiter!

Aber nun zu deinen Fragen. Ob man Kurse belegt oder nicht, ist eine persönliche Entscheidung und letztendlich davon abhängig inwieweit man bereit ist, sich etwas beibringen zu lassen oder offen für neuartige Inspirationen ist. Mal ganz abgesehen von den pädagogischen Fähigkeiten des Dozenten. Natürlich ist es für Außenstehende interessant zu wissen, ob du bei Meister X in die Lehre gegangen bist, aber dieses Interesse bedeutet nicht, dass deinen eigenen Arbeiten automatisch aufgewertet werden, weil du bei Meister X einen Kurs belegt hast. Was letztendlich immer zählt sind deine eigenen Werke und die Beständigkeit mit der du daran arbeitest.

Besuchst du Kurse, dann bist immer noch du diejenige die bestimmt inwieweit du neu erlernte Techniken oder Sichtweisen in deine Arbeiten einfließen lässt und ein guter Dozent geht auf deine Bedürfnisse ein und versucht nicht, dir seine Malweise aufzudrücken. Aber auch wenn es so wäre musst du ja nicht darauf eingehen! Das ist auch gleichzeitig der große Vorteil den die Kunst bietet, die grenzenlose Freiheit aber auch die Forderung nach Eigenverantwortlichkeit und damit haben wohl die meisten ihre Schwierigkeiten. Kunst ist kein Beruf den man erlernen kann und es wird niemanden geben der dir sagt: „ Das muss morgen aber fertig sein!“ oder „Hier musst du aber noch mal mit der Farbe Rosa drübergehen!“, also keiner der Druck ausübt, Anweisungen gibt, motiviert, lobt oder dich am Ende des Monats bezahlt und somit bist du völlig auf dich alleine gestellt und auch für deinen eigene Motivation verantwortlich. Hier liegt für fast alle das Problem, den eigenen Schweinehund zu überwinden, sich selber zu motivieren, Ideen zu produzieren usw. und das nicht nur an 2 Wochenenden im Monat, sondern sein Leben lang, Tag ein Tag aus.

Das Dasein als Künstler beginnt deshalb auch nicht mit einer Lehre bei Meister X oder verkauften Bildern, sondern es beginnt im Kopf und drückt sich unmittelbar in den eigenen Werken aus.

LG :flaggede:
Andreas

Nach oben 13.11.2012, 12:13 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Ich glaub ihr versteht mich falsch!
Ich leg keinen Wert drauf, mich Künstler zu nennen.
Und genau das ist das Problem.
Ich male gerne! Freu mich natürlich, wenn die Leute immer wieder kommen,
andere meine Bilder gesehen haben und auch eins wollen.
Wer verkauft schon nicht gerne seine Bilder.
Aber mich deswegen Künstler nennen?

Aber gehts nicht genau darum bei Austellungen!
Ein Künstler stellt seine Werke aus!
Er hat sich sein Können erlernt. Mit Kursen ect.
Und das ist ein sehr großer Aspekt bei den Leuten.
Hast du viel gemacht - kannst du auch viel!

Aber wie oft sieht man jemanden, der gerade das nicht macht!
Der einfach malt und nicht alles fein säuberich dokumentiert,
wie , wo, was er gemacht/gelernt hat?!
Gibts nicht viele! :mhh:
Und ich spreche hier nicht von berühmten, bekannten Künstlern.
Schreibt nicht auch fast jeder auf seiner selbst angelegten Homepage auch alle seine Kurse mitrein?
Also scheint sowas doch ein wirklich großer Punkt zu sein!
Ist also wichtig oder?

Vielleicht wirds Zeit mich einfach wirklich mal ran zu trauen,
ohne großartig darüber nachzudenken.
Einer unserer Freunde sagt immer: Wenn alle vorher so viel denken würden wie du,
gäbs keine Peinlichkeiten mehr auf der Welt. :hmm:
Aber ich war immer schon so, vorher wird halt alles penibel durchbedacht :rofl:
Es ist schön euere Meinungen zu diesem Thema zu lesen, sie bringen mich etwas weiter :grins:

Nach oben 13.11.2012, 12:24 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Hallo Andreas!
Unsere Beiträge haben sich überschnitten!
Ich bin froh, daß du mir das geschrieben hast. :D
Weil mich das jetzt etwas mutiger macht, an die Sache ranzugehen.
Ich muß meinen Schweinehund überwinden und schauen, wo es mich hinführt!
Ob mit oder ohne Kurse , das stellt sich noch heraus!
Ich verteufle Kurse keineswegs. Für mich war halt noch nie der richtige Zeitpunkt
Dank dir! :bluemchen:

Nach oben 13.11.2012, 12:33 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Hi Mel,
nur soviel - zu meiner Erfahrung habe ich anfänglich einen Kurs für Ölmerei besucht, der mir nur teils etwas gebracht hat. Nach dem Malkurs wurde uns eines mitgegeben, daß wir keine Maler sind, sondern - "Künstler".
Ansonsten ist der Künstlerbegriff schon oben ausführlich beschrieben worden.

@ Andreas ich stimme bei deinem Beitrag den letzten Satz ganz treffend zu.
LG Günther

:winken:

Nach oben 13.11.2012, 12:40 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Bei meiner letzten Ausstellung war mein Nachbar und
der wusste nicht, dass ich gerne in meiner Küche bin
und male. Und er sagte dann auf der Ausstellung zu
mir, dass er gar nicht wusste, gegenüber eine Künstlerin
wohnen zu haben.
Da bin ich erst mal erschrocken. Denn ich selbst fühle
mich überhaupt nicht als Künstlerin. Trotzdem machen
Ausstellungn Spass.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Und Kunst
ist ja Geschmacksache. Die einen finden deine Bilder toll
die anderen ( :mhh:[size=85] kann ich zwar nicht verstehen][/size
können damit nix anfangen.
Deine Bilder haben es absolut verdient, gezeigt zu werden. Also
mach die da keinen Kopp. Wenn du keins verkaufst isses auch
nich schlimm.

LG Karin :winken:

Nach oben 13.11.2012, 12:43 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Liebe Mel,

natürlich gibt es als Anfänger im Ausstellungsgewerbe die Schwierigkeit seine Biografie aufzupumpen, da man kaum was vorzuweisen hat. Dabei sollte man jedoch sorgfältig überlegen ob es Sinn macht jede kleinste Ausstellung in einer Cafeteria oder ähnliches aufzuführen oder zahllose Kurse in der VHS. Dabei geht es auch gar nicht um einen vermeintlichen Standesdünkel, sondern eher um die Wichtigkeit die man selbst den einzelnen Ausstellungen oder Kursen beimisst. Du würdest ja auch nicht deine für dich schlechtesten Bilder in einer Ausstellung freiwillig präsentieren. :grins:

Was die Leute im Allgemeinen für Erwartungen und Meinungen haben ist erst einmal unerheblich, denn die große Mehrheit lebt gerne mit Klischeevorstellungen und du bist nicht angetreten diese Vorstellungen zu erfüllen. Deshalb noch einmal: Was zählt sind in erster Linie deine Werke!!!

LG :flaggede:
Andreas

Nach oben 13.11.2012, 12:45 Nach unten

Aquarell und Tempera

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Andreas hat es sehr schön beschrieben.

Deine Bilder sind gut genug für eine Ausstellung, wenn du keine Kurse besucht hast, dann sag einfach nichts darüber. Du entscheidest doch selber was von deiner Vita du preisgibst. Lass doch diesen Punkt einfach aus. Ich persönlich finde es sehr albern jeden Pimpelskurs in seiner Vita aufzuzählen. Das würde ich lediglich dann machen, wenn ich bei einem sehr berühmten Künstler, den ich persönlich sehr gut finde, einen Kurs belegt hätte. Ansonsten gar nicht.

Die ortsansässigen Künstler die ich kenne, schreiben auf ihre Homepage auch nicht jede einzelne Ausstellung dezidiert auf. Da steht dann "zahlreiche Ausstellungen in Deutschland und den Niederlanden". Aber da man irgendwann anfangen muss, kann ja am Anfang nix da stehen.

Mach es doch einfach mal, was soll denn schon schlimmstenfalls passieren?

Nach oben 13.11.2012, 12:55 Nach unten

Aquarell und Tempera

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
....noch vergessen: Ja, du bist Künstlerin!

Nach oben 13.11.2012, 12:55 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
:mhh: mel :winken: :winken:

ich glaube du fasst da mal wieder in Worte, was so einige (mich auch) immer mal wieder umtreibt
wenn die Selbstzweifel mit dem Mut in den Ring steigen.....

Im Moment bin ich ob der äusseren Eindrücke die wir so tief in uns reinlassen, dass sie uns zermürben, entmutigen und
zweifeln lassen, stinkesauer....

Natürlich ist in deinen Gedanken viel Wahrheit, denn würdest du es nicht so erleben würdest du nicht so denken.
Keiner kann sagen, dass du da völlig irrst.

Aber Farbfreundins Zwischenfrage greift auch schon die direkte Lösung auf:

Warum zum Henker machen wir uns da solche Gedanken ??
Arbeite an Deinem Mut in die Öffentlichkeit zu gehen.
Falls Du Dich Künstlerin nennen willst, dann tu es einfach - ist doch wurscht wenn das jemandem nicht passt...
Wenn Du selbst Probleme damit hast dich Künstlerin zu nennen, dann denke über ein kreatives Bild/Beschreibsel nach, das
dir liegt und mit dem du dich wohler fühlst.

Nur - den Mut herauszugehen und seine Bilder zu zeigen, sie bewerten zu lassen oder sie durch Preisgebung selbst bewerten zu müssen
- den müssen wir uns selbst zusammenkratzen und bündeln :knuddelbunt:

Mir fehlt dieser Mut im Endeffekt auch, daher habe ich schon 2x Termine zu einer Ausstellung gecancelt bzw. verschoben.
Nun solls Juni nächsten Jahres soweit sein - aber ich hab immer noch gefühlte tausend Ausreden parat warums dann auch da nicht
klappen wird.....

So wirds nix - es liegt echt einzig und allein an mir - nicht daran wie die Welt mich sieht.

Von daher hat Farbfreundin zu 100% recht.

Falls es bei Dir nicht am Mut liegt - sondern an sonstwasauchimmer - dann schau mal ob du im Umfeld ein paar Leutchen hast,
die dir in den Hintern treten können :grins: :logisch:

Ich drück dir die Daumen da drüber zu steigen.
Künstler sind wir doch alle - das ist garnix Besonderes.
Also bei den "Lebenskünstlern" stell ich mich sofort in die Reihe.

misslebenskünstlerin grüßt von der kurvenreichsten "Rennstrecke" der Welt

- dem Leben -

:winken:

upppsi - dachte ich hätte das längst losgeschickt *huch :shock: :shock: :shock: :rofl: :rofl:
da ist soooviel getippselt worden - ich schicke das jetzt einfach so los - dann lese ich.

:winken:

Nach oben 13.11.2012, 13:19 Nach unten

Mixed

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Also dann doch

RAN AN DEN SPECK!

Nach oben 13.11.2012, 13:21 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Beitrag: Re: Wann ist man Künstler? - 13.11.2012, 12:55 Augenschokolade hat geschrieben:
....noch vergessen: Ja, du bist Künstlerin!



Bild 

Nach oben 13.11.2012, 13:43 Nach unten

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Beitrag: Re: Wann ist man Künstler? - 13.11.2012, 12:13 arte60 hat geschrieben:
Hola Mel, gute Frage, nächste Frage! :grins:

Das wäre zu einfach, aber ich will mir mal Mühe geben!

Nach dem Gesetz sieht der Künstler so aus: „Künstlerin/Künstler im Sinne dieses Bundesgesetzes ist, wer in den Bereichen der bildenden Kunst, der darstellenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Filmkunst oder in einer der zeitgenössischen Ausformungen der Bereiche der Kunst auf Grund ihrer/seiner künstlerischen Befähigung im Rahmen einer künstlerischen Tätigkeit Werke der Kunst schafft.“ – § 2 (1) KünstlerSozialversicherungsfondsgesetz


:logisch: hab nun alles gelesen - also echt - ich habe getippselt, das stand grade mal die farbfreundin drin 8)
dann ging ich kochen und essen - und schwupps steht da sooooviel zu lesen -WOOOWWWWW
ein wirklich gutes Thema - da kommen alle aus den Büschen gesprungen, weil sich da wohl auch alle die nicht davon leben müssen
mit auseinandersetzen müssen, wann der Zeitpunkt da ist, dass man zuviele Bilder stapeln muss oder einfach niemanden mehr
findet dem man was schenken kann :rofl:

*grins - also ich gehe mit arteandreas konform - besonders gut find ich aber den Satz: auf Grund ihrer/seiner künstlerischen
BEFÄHIGUNG :rofl:
das ist wirklich schwammig und beinhaltet alles und nix - aber auf keinen Fall beinhaltet es eine Notwendigkeit irgendwelche
Kurse besucht zu haben.

Es ist aber schon so, (mein Eindruck) dass es hilfreich ist bei den ortsansässig angesagten Künstlern einen Kurs zu belegen
und zu gucken ob man sich da in die Riege/Liga einreihen will, oder kann.
Das verfolge ich des öfteren mit, da kanns mit dem Erfolg total schnell gehen, erfordert aber auch die nötigen gegenseitigen
Sympathien und manchmal auch Ehrerbietungen und Bücklinge (hüstel)
Mit grossem Glück triffst Du aber auch einen superlieben Menschen, der dir zeigt wie es geht, der dich bissi an die Hand nimmt.....
wer weiss das schon bevor er es nicht selbst ausprobiert hat.
Mir persönlich hats aber schon gereicht zu sehen wer da dazu gehört - *uiuiui - neeee - da schreib ich jetzt nix zu.....
Grundsätzlich würde ich den Einstieg über Kurse auf keinen Fall verdammen oder abwerten wollen.
Ich bin das Anti-Herdentier und ich lass mich äusserst ungern unter Druck setzen. Wenn mich hier täglich einer unter Druck setzt,
das tu ich dann schon selber exzessiv, ausufernd und kräftezehrend genug :rofl:
Für mich scheiterts schon an der Wahrnehmung von Terminen....

Was man so alles outet auf seiner homepage...... :mhh: :hmm: da bastelt man halt was man in der Zeit des Bastelns grad
so wichtig findet.
meine homepage besuch ich selber viel zu selten, weil sie sich mittlerweile selbst überlebt hat.
Da gefällt mir vieles nimmer, hab aber nicht die Zeit sie umzuschreiben, weil ich auch die Lust nicht dazu hab - wenn, dann wird
sie komplett neu - oder wird versenkt im Nirwana des Internet.
Mangels Alternative schlepp ich das Ding halt mit mir rum :rofl:

Liebe mel - wie viele schon getippselt haben - tu einfach wonach DIR der Sinn steht.

ich erschrecke auch wenn mich jemand "Künstlerin" nennt, aber wenns jemand so sieht, ist doch gutt?
Wenns dir reicht, dass es einfach Spass gemacht hat, auch gut.
Das einzige was mich nachhaltig belasten würde, wäre ein vernichtender Beitrag irgendeines Kritik-Schreiberlings in der Zeitung.
Aber ich glaube das passiert so schnell nicht. Mit Künstlern hat man viel Geduld und ist wortschöpfungskreativ um jedem Werk seine
Berechtigung einzuräumen.

Da fällt mir schreibenderweise (eine Erleuchtung :logisch: :hmm: ) auf: ICH habe keine Angst auszustellen, aber auch keinen Mut :mhh: :mhh:
klingt irgendwie unlogisch - ist aber trotzdem die Wahrheit.

:winken:


:knuddelbunt:

Nach oben 13.11.2012, 14:03 Nach unten

Eitempera

Beitrag  Re: Wann ist man Künstler?
Malkurse, Malkurse, auf jeden Fall Malkurse!!!

Ne, Quatsch, das sage ich nur, weil ich Mitveranstalter von Malkursen bin.

Veronika sagt: Schöpfungstiefe, und ich stimme arte60 zu (hola Andreas), dass es das Werk ist, das zählt und füge noch eigene Handschrift und eigenes Empfinden hinzu.

Das Wesentliche bei einer Ausstellung sind nicht die Vita und nicht die Verkäufe und nicht ob/oder nicht Künstler.

Frohes Schaffen!

Wolfgang

Nach oben 13.11.2012, 19:14 Nach unten
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