"Ein Bild wird erst durch den Betrachter fertig." (Otto Ludwig)




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 Malt Ihr "wohnzimmertauglich"? 
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Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Beitrag: Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"? - 04.12.2011, 13:27 Christiane hat geschrieben:
aquamarin hat geschrieben:
..........
In der Freizeit soll man sich doch erholen und nicht neuen Stress produzieren. Selbst ein Gammelsonntag vor dem Fernseher mit völlig idiotischen alten Filmen kann ab und zu genau das Richtige sein, um die Batterien wieder aufzuladen.


    Genau,
    kein Mensch kann dauernd unter Spannung stehen oder sich mit Problemen auseinandersetzen.

    Bei mir hieß das früher immer Mamas Bademanteltag.

Nach oben 04.12.2011, 14:28 Nach unten

kritzelkram

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
:winken:

Dank an christiane, dies ist einer der interessantesten threads seit langem...

Dank auch an michaela, deren baustellenbild die diskussion ja wohl ausgelöst hat, war damals schon kurz davor, einen thread mit dem thema "Was hängtn bei euch so über dem sofa?" aufzumachen, aber da bei mir nur alte langweilige bilder längst toter maler drüberhängen hab ichs dann doch gelassen (aber interessiert hätts mich schon...)

Irgendwie hab ich aber inzwischen das gefühl, dass die fragestellung anders hätte formuliert sein müssen, weil erst dann, wenn man sich bewusst ist, welche funktion ein raum hat, kann man die frage stellen, ob ein bild dafür tauglich ist oder nicht. Die frage der tauglichkeit impliziert für mich eine grundsätzlichere fragestellung, nämlich: inwieweit kann ich mich mit meinem wohnzimmer identifizieren, spiegelt es mich oder nur meine wunschvorstellung, wie ich sein könnte oder wie ich wirken will, wohnzimmer sind ja immerhin sowas wie halböffentliche räume, in die zuweilen auchschonmal wildfremde leute reinkommen...

Wenn man sich mal zeitschriften wie "Schöner wohnen" oder so ansieht scheint es, als würden sich viele menschen selbst ihre literatur nach der einbandfarbe aussuchen, damits die bücher auch gut zu den vorhängen passen...

Vielleicht sollte man diese dinge erstmal hinterfragen, bevor man zu den bildern übergeht?

Hermann r.
:winken:

Andreas hat gesagt, man darf hin und wieder mal provoziern
:grins:

Nachsatz: Wohnzimmer hiess hier früher immer die gute stube (gute stubb), war irgendwie unbewohnt und vom alltag abgeschottet...

Nach oben 04.12.2011, 14:45 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Eine Richtigstellung: Michaelas Bild war nicht der Auslöser, das gefällt mir sehr und warum sollte es nicht wohnzimmertauglich sein :shock: ? Ausgangspunkt war wirklich der Satz: Frauen malen "wohnzimmertauglich", Männer verwirklichen ihre Ideen. Also ganz abstrakt.

Wenn ich mir einen "Salon" leisten wollte/könnte, würde ich vielleicht diese Außenwirkung anstreben, ansonsten muss ich mich in meinem Wohnzimmer mit seinen Bildern wohlfühlen. Wem das nicht passt, der muss nicht kommen :rofl: .

Bild  Allerdings haben wir seit heute morgen eine neue Wohnzimmerdekoration, da unser Vermieter die Terasse hat aufnehmen lassen (im November!), nachdem über diese im Sommer unser Flur geflutet wurde. Und nun sieht es so aus(da fragt man sich schon: Ist das Kunst oder kann das weg :rofl: :?: ):

Nach oben 04.12.2011, 15:10 Nach unten

kritzelkram

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
[quote="Eine Richtigstellung: Michaelas Bild war nicht der Auslöser, das gefällt mir sehr und warum sollte es nicht wohnzimmertauglich sein :shock:"][/quote]

:mhh: Darfst du mich nicht fragen, musst du die kollegen fragen, die das damals thematisiert haben... ich hätts auch aufgehängt...

:winken:

Das ist ne installation, sacht der kunsthistoriker dazu... (und der installateur auch)
:grins:

Nach oben 04.12.2011, 15:23 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Nimm es als Kunst im engeren Lebensraum, dann geht es dir vielleicht leichter liebe Christiane. :winken:

Nach oben 04.12.2011, 15:24 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Beitrag: Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"? - 04.12.2011, 15:23 rommel hat geschrieben:
Das ist ne installation, sacht der kunsthistoriker dazu... (und der installateur auch)
:grins:


Dann bin ich ja beruhigt :lachen: :lachen: :lachen: .

Nach oben 04.12.2011, 15:28 Nach unten

Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
christiane, jetzt musst du nur noch aufpassen, dass es die putzfrau nicht wegschrubbt und es hoch versichern lassen... :rofl:
ein paar farbspritzer oder kalkflecken als verzierung würden sich vielleicht gut machen... :grins:

Nach oben 04.12.2011, 15:36 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Jetzt stehen zwei Handwerker auf der Terasse, pumpen Hunderte von Litern Wasser ich weiß nicht wohin, schweißen irgenwas und zugleich schüttet es wieder wie aus Eimern... die armen Kerle.

:offtopic: Ich male ja bekanntermaßen seeehr gern Blumen. Aber definitiv NICHT, um sie ins Wohnzimmer zu hängen, da würde mir Michaelas Bild viel besser gefallen. Bei den Vorzeichnungen lerne ich einfach wunderbar, blind zu zeichnen (so wie bei "Überkopfbildern"), meine verschütteten Biologiekenntnisse über Aufbau von Blüten der verschiedenen Arten?, Gattungen? werden aufgefrischt und die Farbgebung macht einfach Spaß, Spaß, Spaß... :dopsviele: . Ins Wohnzimmer hat es nur ein Lilienbild geschafft, weil es meinem Mann so gefällt :grins: :winken: .

Nach oben 04.12.2011, 15:55 Nach unten

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Christiane,das ist eindeutig Kunst in Deinem Wohnzimmer,kannste meistbietend versteigern :rofl: :winken:

Nach oben 04.12.2011, 16:07 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Beitrag: Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"? - 04.12.2011, 04:08 arte60 hat geschrieben:
Über die reine Vermittlung von Maltechniken, sollte aber ein guter Kurs oder ein guter Kursleiter noch andere Dinge dem Schüler auf den Weg geben, die mindestens genau so wichtig sind wie das Erarbeiten eines eigenen Werkes und dazu gehören Thematiken wie z.B. was kann Kunst bedeuten oder was bedeutet Kunst für mich selbst. Bei diesen Themen ist es aber oft von Vorteil wenn man eine, wenn auch nur gespielte, extreme Position einnimmt, denn mit ihr wird schneller klar, welche Position der Schüler für sich annehmen kann und inwieweit er sich ihr öffnet.

LG :spanien1:
Andreas


Bei zwei Tagen ein hoher Anspruch, aber Diskussionen darüber haben mit Veronika und Wolfgang durchaus stattgefunden - beim gemeinsamen Butterbrezel- oder Abendessen. Wirklich ein Ausnahme-Kurs :klasse: :winken: .

Nach oben 04.12.2011, 16:11 Nach unten

Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
rommel hat geschrieben:
deren baustellenbild die diskussion ja wohl ausgelöst hat,


öh, michaelas bild würd ich mir sofort aufhängen - nur nicht zwingend ÜBER dem sofa :rofl: , aber an der wand gegenüber, warum nicht?
NICHT wohnzimmertauglich wären für mich bilder von gewalt, krieg und so sachen, aber die würd ich mir auch sonst nirgendwo aufhängen, weil wir mit solchen bildern ohnehin pausenlos konfrontiert werden - die nachrichten leben bekanntlich mehr vom negativen als vom positiven.
in diesem sinne möchte ich mit meiner malerei eher positive und schöne dinge ausdrücken, die es ja ebenfalls zur genüge gibt, warum also den blick immer auf die grauslichkeiten lenken? warum mit bildern depressive stimmung verbreiten? - ohne jetzt deswegen das andere verdrängt zu haben!
meiner meinung nach machen gewisse motive keine guten energien - das gilt auch für derartige filme, videos, spiele, die ich ebenso meide.
manchmal schau ich auch deswegen tagelang keine nachrichten - aber keine sorge, man kommt ohnehin nicht umhin, die dinge mitzukriegen... :grins:

wir nordländer haben sowieso einen viel zu großen hang zur ernsthaftigkeit...obs an den temperaturen liegt? :hmm: jedenfalls meine erfahrung, in viel ärmeren, aber sonnigen ländern sind die menschen viel, viel lebensfroher als hierzulande, wo wir doch materiell alles haben. dort richten die menschen nicht ständig ihren blick aufs ernsthafte, schwere, problematische.
das spiegelt sich auch in sonstiger kunst wieder, filme z.b. sind, von je weiter nördlich sie stammen, tendentiell immer depressiver und schwerer, man denke nur an bergmann, während die aus südlichen ländern viel mehr leichtigkeit und lebensfreude beinhalten.
italiener etwa schaffen es auch, aus einem todernsten thema trotz allem etwas liebenswert leichtes zu machen, wie z.b. in "das leben ist schön"... ich glaub nicht, dass ein norweger oder schwede zu sowas in der lage wäre.

miss hat geschrieben:
Also wenn dann "Budget" freigegeben ist - dann steht oft der Druck dahinter dafür wenigstens etwas "Brauchbares" mit nach
Hause zu bringen. Der Einsatz soll sich ja lohnen :shock: ...Ich glaube da hängt oft der Haken - wenn Frau für sich Geld ausgibt, dann muss es irgendwelchen Sinn machen oder man sucht sich vielleicht damit eine Art "Rechtfertigung".
...
Entscheidend ist glaube ich,
ob man in sich selbst diese Kraft zur Verwirklichung spürt. Diese Kraft ist extrem wertvoll, aber bei vielen verloren gegangen.
Ich halte das für falsch - aber es ist eine Tatsache, das ein latentes "Burn out" unsere ganze Gesellschaft ergriffen hat.


miss, mir ist bewusst, dass du da dinge aus deiner umgebung wiedergibst, daher sind meine worte eher allegemein aufzufassen...

hat das nicht auch was mit unserem "nordländertum" zu tun? alles muss nützlich sein, und was nützlich ist, wird auf einer ausgesprochen materiellen ebene betrachtet?

was ist "nützlich"? im materiellen sinn könntest du doch gleich alle kunst in den boden stampfen, denn wem nützt die schon außer vielleicht dem maler, der damit geld verdient und denen, die mit bildern toter künstler millionen machen?

warum aber, völlig jenseits vom "nützlichen", beschäftigen sich menschen seit grauen vorzeiten, also seit abertausenden von jahren, immer schon mit kunst und kunsthandwerk? welchen "nutzen" etwa sollte es haben, ein trinkgefäß oder einen krug schön zu verzieren, oder ihn gar aus einem wertvollen/schönen material herzustellen?
warum sollte man singen, tanzen, musik machen? alles dinge, die keinen unmittelbaren materiellen nutzen haben.
so wie es auch keinen unmittelbaren nutzen hat, spazieren zu gehen oder den ganzen tag vor sich hinzugammeln, einen sonneuntergang zu betrachten oder aufs meer zu schauen.
und wir als augentiere haben einen starken drang nach schönheit!

also hat das ganze auch noch einen anderen, nicht materiellen nutzen: das wäre z.b. einfach spiel, spaß, freiheit, schönheit, oder etwas auszudrücken jenseits von worten, sich gut fühlen, einem inneren drang folgen und vieles mehr. also dinge, die einfach der seele gut tun, die gewiss nicht immer nach dem "sinn" fragt, schon gar nicht nach dem materiellen. meiner meinung nach braucht die seele auch die leichtigkeit, die schönheit und das spiel, wenn sie die nicht kriegen kann, dorrt sie vor sich hin wie ein pfänzchen, das nicht genügend gegossen wird.
sinn genug ist es doch, wenn es einem gut tut! wievielen menschen z.b. hat die malerei oder anderes kunstschaffen schon aus einer schweren lebenskrise geholfen? na, ist das nix? daran hat höchstens die pharmainudstrue keine freude, weil man dann keine bunten pillen braucht... :grins:

und den nutzen davon haben durchaus auch andere, jetzt mal jenseits von der tatsache, ob das künstlerische ergebnis dann auch wohzimmertauglich ist: wenn es mir gut geht und ich mich selbst und mein leben mag, bin ich doch viel besser in der lage, mit meinen mitmenschen gedeihlicher umzugehen!

und so wundert es mich dann auch nicht, dass menschen, die so denken und alles, selbst noch ihre oft karge freizeit, irgendwelchen "nützlichkeits-erwägungen" unterwerfen, innerlich trübe und ausgebrannt werden! weil sie einen wichtigen teil ihrere selbst, ein bedürfnis ihrer seele unterdrücken - nämlich jenes nach einfachem, freudigen tun, das im materiellen sinn eben sinnfrei ist.
die meisten menschen beschäftigen sich mit dem, was sie glauben tun zu MÜSSEN, weil "es sich so gehört", weil "das alle machen", weil "MAN leistung zu erbringen hat", weil "MAN sicherheit braucht" (wie sicher diese sicherheit ist, sehen wir ja gerade aktuell) - ein leben ohne feuer und leidenschaft... wer aber bitteschön ist "MAN"? an diesem wort hab ich mich bereits als kind gestoßen... :mrgreen: da hat man von mir die antwort gekriegt: ich bin nicht man, sondern ich... :rofl:

dazu hab ich immer schon die meinung vertreten, solange ich mit meinem tun niemandem in die quere komme oder schade, geht es niemanden was an! und was die leute über mich quatschen... was solls... :upps:

würde jemand, der sich mein partner nennen will, von mir direkt oder durch die blume verlangen, ich solle nicht malen - ticket richtung mond ist ihm sicher... :rofl:
nicht aus egoismus - das würde einfach bedeuten, dieser mensch akzeptiert mich nicht so, wie ich bin, und zwar einen teil von mir, der mir ausgesprochen wichtig ist!
und nicht der ist ein egoist, der sein streben danach leben möchte, sondern derjenige, der einem dabei aufhalten will! denn der hat meiner meinung nach ein problem mit sich selber...eins der eifersucht, oder des selbstbewusstseins, oder des besitzdenkens...

insgesamt finde ich es absolut grauenhaft, dass zunehmend alles nur noch nach kapitalistischer nützlichkeit, gewinnmaximierung und leistung betrachtet wird! sind wir menschen oder geldvermehrungs-roboter???

in diesem sinne hat kunst absolute berechtigung, für männer und für frauen, egal in welchem alter, weil es etwas für das menschsein, kulturübergreifend und weltumspannend, äußerst wichtiges ist, dessen nutzen man nicht nach materiellen erwägungen oder wohnzimmertauglichkeit festmachen kann!

und wer mit 50 denkt, er sei alt, ist selber schuld... :wink:


michaela hat geschrieben:
Zu Deiner Frage: ja, ich selbst bin vollkommen frei in meinem Leben zu entscheiden, wie viel Zeit und Geld ich in die Kunst stecke und ich denke in letzter Konsequenz ist das jeder...es sind die eigenen Prioritäten, die eigenen Entscheidungen, das eigene Leben!


bist du das wirklich?
das kann nur jemand sein, der entweder schon reich ist oder ein berühmter künstler und x tausende für ein werk kassiert. oder in pension, aber da wäre im normalfall wieder das geld beschränkt.
ansonsten ist die zeit jedes und in der regel - neben der kunst im fall der meisten hier - arbeitenden menschen und auch das budget grenzen unterworfen...
ich glaub niemand hier kann z.b. jeden monat zum bösner fahren und hunderte euros für neues material ausgeben.

solange ich dem zwang unterworfen bin, irgendwie außerhalb der kunst mein geld herbeischaffen zu müssen, bin ich beschränkt! selbst meine bloß drei tage arbeit beschränken meine zeit für die kunst...

dann gibts noch menschen, die haben kleine kinder, oder pflegebedürftige eltern etc.

Nach oben 04.12.2011, 17:20 Nach unten

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Liebe vera

Super Beitrag - und dankeschön fürs "genaue" Lesen.

und - NEIN - mit 50 ist "man" sicher nicht alt, der eine oder andere ist das heut schon mit 20 :mrgreen:

aber ich glaube mit 50 ist man eingefahrener in sein lange erprobtes Alltagsgeschehen ( so es denn funktioniert)
und "man" ist sich vielleicht auch bewusst, das man für die restlichen Jahre besser einen guten Plan hat,
da man nicht soviel Zeit hat diese zu "verschwenden".
Naja - und wie auch immer der aussieht - bei "man"
Mein Plan ist: sich mit gewissen Tatsachen nicht nur abzufinden, sondern möglichst auch anzufreunden.
Wenn die Mundwinkel es schaffen auch mit 60 noch nach oben zu zeigen, bin ich auf richtigem Weg 8)

..........hoff ich jedenfalls

:winken:

miss

Nach oben 04.12.2011, 18:07 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Beitrag: Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"? - 04.12.2011, 18:07 missacrylia hat geschrieben:
"man" ist sich vielleicht auch bewusst, das man für die restlichen Jahre besser einen guten Plan hat, da man nicht soviel Zeit hat diese zu "verschwenden".


Eben deswegen nehme ich mir die Zeit, zu malen und zwar was ich will. Und wenn es auch nicht "wohnzimmertauglich" ist, es erhält die gute Laune und die Arbeitskraft - ist also doch gesellschaftlich "nützlich" :grins: :winken: .

Nach oben 04.12.2011, 19:00 Nach unten

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Liebe Christiane

so isses - Deine Mundwinkel zeigen ja auch definitiv nach oben :mrgreen:
also alles richtig gemacht :grins:

:winken:

miss

Nach oben 04.12.2011, 19:18 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Momentan entwickeln sich zwei Diskussionsschienen. Neben der ursprünglichen Frage, nach dem "wohnzimmertauglich Malen" hat sich nun eine zweite Frage dazu gesellt, von Miss, nämlich die Frage nach den Freiräumen, die jeder bereit ist, sich zu geben, um seinen Wunsch nach der Malerei zu realisieren.

Ich finde auch diese Frage sehr spannend!!! Da es in diesem Bereich kein OFF-TOPIC gibt, kann eigentlich nur Missi überlegen, ob sie für diese Frage einen eigenen Thread aufmachen möchte. Denn, auch hierzu gibt es viele interessante Aspekte. Wenn nicht, ist das ebenso ok. Wird nur manchmal schwierig, wer jetzt wem auf was geantwortet hat.

Mir geht es ebenso, dass ich diesen Thread als den interessantesten seit langem empfinde.

:winken: Ellen

Nach oben 04.12.2011, 19:41 Nach unten

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Hallo Ellen,

naja - vielleicht sollte das eher die Urheberin dieses Threads entscheiden, ob sie die zwei Themen verbandelt lassen will.

Für mich persönlich ist die Ursprungs-Frage durchaus mit meinem Thema verbunden.

Die geschlechterspezifische Antwort auf die von Christiane in den Raum gestellte Fragen wirft für mich
beim näheren Hinsehen die weiteren Fragen auf - so leicht lässt sich keine Antwort eingrenzen.

Ich sause auch immer wieder hier rein, weil mir die Diskussion echt Spass macht.
Allerdings hab ich Arbeit ohne Ende.

Gerne dürft ihr mein Thema aufgreifen und weiterdiskutieren - ob hier oder anderswo.

Sagt mir aber vielleicht Bescheid wo es weiter geht :logisch: :wink:

Grüßle

miss

Nach oben 04.12.2011, 19:53 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Mir wäre es egal, balanciere ich doch auch ab und zu "OFF TOPIC" :rofl: . Aber verdient die von missi aufgeworfene Frage nicht einen eigenen Thread? So in etwa: Wieviel Selbstverwirklichung steht dem weiblichen Individuum zu? :grins: . Macht mal, wie Ihr wollt :winken: .

Missi, Deine Mundwinkel zeigen aber auch nach oben :D :winken: .

Nach oben 04.12.2011, 20:09 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Na, Ihr seid ja lustig...

Missi sagt, Christiane soll entscheiden, ...
Christiane sagt, die andern sollen entscheiden, ...

Mädels, das ist EUER Thread. Wenn keiner was ändern will, ist das auch ok :D

:winken: zisch-und-wech...

Ellen

Nach oben 04.12.2011, 20:28 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Also hier gehts weiter mit dem neuen Diskussionsstrang:

Wieviel Selbstverwirklichung steht einem weiblichen Individuum zu ?

In diesem Thread hier bitte nur noch "wohnzimmertaugliche" Aussagen zu "wohnzimmertauglichen" Bildern oder denen, die es nicht sind :rofl: .

Zufrieden, Rocky? :dops:

Nach oben 04.12.2011, 21:55 Nach unten

Öl

Beitrag  Re: Malt Ihr "wohnzimmertauglich"?
Christiane, supi. Jetzt sehe ich wieder klar, was wohin gehört ...
Vorher :sterne:
Nachher: :logisch:

Freut mich echt. Dann wird die Diskussion nicht so aufgedröselt, wie mä in Hesse säscht ...

:knuddeln: :winken: Ellen

Nach oben 04.12.2011, 22:01 Nach unten
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