"Alle Kunst ist der Freude gewidmet." (Friedrich von Schiller)




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 Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? 
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Aquarell und Öl und .......

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
...in diesem Zusammenhang denke ich gerne an Hape Kerkelings Interpretation des Werkes "Hurz".
Es treibt mir heute noch die Lachtränen in die Augen wenn ich die sich anschließenden Kommentare der dort anwesenden höre.
Es ist zu schön!
Ähnlich ist es mit Malern einer eher schlichten Kunst wie Meese oder auch Miró.
Kann ich nix mit anfangen. Bei allem Guten Willen zur Interpretation!
Frage mich oft ob die Sammelnde Upper-Class da nicht veräppelt wird.
Könnte doch sein! Millionen für einen Miró!?
Niemals!!
Auch für mich spielt handwerkliches Können einewichtige Rolle bei der Beurteilung von Malerei. Das sehe ich so wie Eva auch.


lg udo :winken:

Nach oben 30.08.2011, 14:23 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Beitrag: Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? - 30.08.2011, 14:10 Eva Zeller-Albert hat geschrieben:
Ich habe nun abschließend entschieden, Bilder gut zu finden, die mir gefallen, die handwerklich toll gemacht sind, die harmonisch sind, oder ein Thema beinhalten, das mich anspricht.


Huhu Eva, Du befindest Dich damit in guter Gesellschaft - das macht jeder so! Ich auch!
Aber wie ich Farbfreundin einschätze, könnten jetzt wieder Fragen kommen wie: :wink:
- Wann gefällt ein Bild?
- Wann sind sie handwerklich toll?
- Wann sind Bilder harmonisch?
- Wann ist ein Thema ansprechend?
Und dann kommen wir wieder genau dahin, wo diese vermeintliche "Einfachheit der Dinge" in ihrer Ursache sehr schnell sehr tiefgründig wird.

Beitrag: Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? - 30.08.2011, 14:23 Hillymaus hat geschrieben:
...in diesem Zusammenhang denke ich gerne an Hape Kerkelings Interpretation des Werkes "Hurz".
Es treibt mir heute noch die Lachtränen in die Augen wenn ich die sich anschließenden Kommentare der dort anwesenden höre.

Mit einem erstaunlich kompetenten Publikum: Gezweifelt hat dort jeder, einige haben es ausgesprochen "you want to test the audience", und trotzdem haben sie sich bemüht, mit Fragen dazu dahinter zu kommen. Der eigentliche Witz dabei ist ja: Das ist Kunst, allerdings nicht der Hurz-Gesang an sich, sondern durch den Einbezug des Publikums. Das dortige Publikum konnte den Gesamtkontext nicht erfassen, das konnten nur die Zuschauer am Bildschirm.

Beitrag: Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? - 30.08.2011, 14:02 vera-s hat geschrieben:
adrian hat geschrieben:
Auch wenn das jeder nachmalen kann, ist der Kontext jeweils ein vollkommen anderer, und damit auch ein vollkommen anderes Werk.

also, wieder mal ein wenig respektlos gegenüber schwarzen und roten leinwänden und fettflecken, fällt mir dazu ein: vielleicht hat sich der künstler diesen berühmten kontext erst im nachhinein dazu gereimt, um etwas banalem und jederzeit reproduzierbarem einen dramatischen anstrich zu geben?

Der Witz ist ja folgender: Kontext IST. Wenn jemand so tut als ob, dann ist dies bereits Teil des Kontexts. Kontext kann man nicht fälschen, allenfalls die Wahrnehmung dessen. Eine Fälschung ist eine Fälschung, auch wenn man sie nicht als solche identifiziert. Man kann sie enttarnen, entlarven, enthüllen, aber man kann die Tatsache ansich nicht ändern.

Nach oben 30.08.2011, 15:35 Nach unten

Pastellkreide, Öl, Stifte

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Ihr Lieben,

ich hatte mal vor einiger Zeit eine Diskussion mit meinem Sohn (studiert Informatik und Mathematik :? ). Es ging um Liebe. Ich muss dazu sagen, ich bin ein eher emotionaler Bauchmensch, mein Sohn ein Kopfmensch und sehr analytisch. Mit anderen Worten: Wir sprechen zwar beide deutsch aber trotzdem in unterschiedlichen Sprachen.

Er hat mir exakt erläutert, was da biochemisch in einem Körper abläuft wenn man sich verliebt, und dass da evolutionäre Auswahlprinzipien wie z.B. Körperbau, Symmetrie des Gesichtes etc. eine Rolle spielen (vermeintlich gute Gene).

Ich wollte das eigentlich gar nicht so genau wissen.... Keine Spur von "Schmetterlingen im Bauch" oder so....

Ich will emotional berührt sein, und das ist mir Erklärung genug :grins:

Beitrag: Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? - 30.08.2011, 15:35 Adrian hat geschrieben:

Huhu Eva, Du befindest Dich damit in guter Gesellschaft - das macht jeder so! Ich auch!
Aber wie ich Farbfreundin einschätze, könnten jetzt wieder Fragen kommen wie: :wink:
- Wann gefällt ein Bild?
- Wann sind sie handwerklich toll?
- Wann sind Bilder harmonisch?
- Wann ist ein Thema ansprechend?


Darauf ist meine "Killer-Antwort": "wenn ich es so fühle, dann ist es das Bild für mich, gut, harmonisch, ansprechend" :grins:
Das kann und will ich gar nicht erklären - das will ich empfinden.

Allenfalls das Handwerk kann ich vielleicht noch theroretisch begründen, der Rest ist bei mir Emotion.

Ich sag's ja, da bin ich simpel gestrickt :rofl:

Nach oben 30.08.2011, 16:19 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Lieber Udo, ich will auch lachen, kannst Du, wenn überhaupt, kurz uns den Witz von H.Kerkeling umreißen. Ich vermute fast, dort werden lange Debatten auf den Punkt gebracht und dann noch mit Humor.

Liebe Eva, Du kommst sehr genau mit und bist beileibe kein Banause. Gesunder Menschenverstand, gepaart mit künstlerischem Sachverstand, Einfühlungsvermögen und dann noch mit eigener aktiver künstlerischer Betätigung kann manchmal viel wertvoller und hilfreicher sein als all die manchmal scheinbar großen Künstler, wortgewaltigen Kunstkritiker und Entscheidungsgewaltigen über die Wertigkeit von Kunst.

Liebe Vera, ich empfinde eigentlich auch so und kann mich manchmal nur lustig darüber machen, wie für mich sichtbar einigen inhaltsleeren Bildern ein Sinn durch Kunstkritiker hineininterpretiert wird. Denn da müsse ja unbedingt was sein, weil der Maler ja berühmt und anerkannt ist.

Ich brachte mal das weiße Bild von Agnes Martin mit dem Namen "Roter Vogel" ins Gespräch, welches ich auf der großen MoMa-Ausstellung 2004 in Berlin sah. Ich sah wirklich nur weiß und suchte vergeblich nach dem roten Vogel. Ich stand automatisch längerei Zeit vor dem Bild und dachte dann, was für eine schlaue Titelwahl von der Künstlerin. Nur einige Worte aus der Besprechung zum Bild: "Zen-Stille", "Ihre sanften Rhythmen sind das visuelle Äquivalent eines monotonen, anhaltenden Gesangs - sie lullen das Auge in die Innenschau." "Ihre monastische Ateliermethode ist für sie eine Möglichkeit zu verhindern, dass das Ego die Stimme des Geistes beeinträchtigt, und so das stillschweigende Kontinuum des Lebens zu entdecken" (Amelia Arenas im katalog zur MoMa)
Und so weiter... Boah, Eva hier komme ich nicht mit. Das Bild bleibt für mich einfach weiß.

Huhu Adrian, sicher hast Du recht mit der Frage des Kontextes. Wenn ich so ein weißes Bild versuchen würde zu malen, wer weiß ob es überhaupt gelingen würde, hätte ich natürlich bestimmt einen anderen Schaffensprozeß und einen anderen Kontext als die Malerin Martin. Aber unabhängig von der Qualität meines imaginären Bildes eins steht jetzt schon fest: Ich wäre nicht bei dieser Ausstellung dabei! :mhh: :winken:

Nach oben 30.08.2011, 16:27 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Um das Hurz-Thema abzuhaken :grins:



@Farbfreundin: Ich glaube ganz verstehst Du meinen Ansatz von Kontext noch nicht. Es geht nicht nur darum WER ein Bild WIE malt (auch das ist wichtig), sondern aus welcher "inneren Notwendigkeit" heraus. Ein weißes Bild malen kann jeder, und mit etwas Übung auch mit denselben Pinselstrichen, aber eines ist bei jedem unterschiedlich: Der Grund (die Ursache), warum es überhaupt gemalt wird und letztendlich so ist wie es ist.

Will man also Werke schaffen, die einmal in einem Museum hängen, kann man sich zu Lebzeiten noch entweder einen gewissen Ruf als Künstler erarbeiten, sich entsprechend gesellschaftlich positionieren, Kontakte knüpfen, um letztendlich als "Künstler" anerkannt zu sein. Oder eben Werke schaffen, die Aufmerksamkeit erregen und aus der Masse herausragen - eben Werke, die ihren einzigartigen Kontext erkennen lassen und mit den Kontexten der Betrachter etwas offenbaren - im besten Falle "Kunst". Können kann dabei helfen, man sollte sich aber nicht darauf verlassen. Das gleiche gilt für Intelligenz oder Kreativität. Und manchmal ist es sogar hilfreicher, auf all das zu verzichten. Kunstwerke entstehen aus einer "inneren Notwendigkeit", sie sind wie sie sein müssen, und sind eben alles andere als beliebig. Je mehr man Kunst zulässt und sich als "Diener der Kunst" begreift, desto eher schafft man das.

Diesbezüglich bin ich übrigens auf einer Wellenlänge mit Jonathan Meese, und empfehle folgendes Video zur "Outsider"-Ausstellung in der Schirn Frankfurt: http://www.schirn.de/filme/jonathan-mee ... sider.html

Nach oben 30.08.2011, 16:52 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Adrian, ich weiß schon, daß zum Kontext mehr gehört als WIE und WER gemalt (warum, innere Notwendigkeit, gesellschaftliche Gesamtzusammenhänge etc.) Ich hab das nur mal eigegrenzt.

Schön, wenn manchmal es auch hifreich sein kann auf alles zu verzichten und Kunstwerke aus einer "inneren Notwendigkeit" entstehen zu lassen. Diese Freiheit kann zwar jeder zulassen und dementsprechend wirken, aber wie die Umwelt dann z.B. Bilder des kleinen Malers bewertet, ist eine andere Sache. :mhh:

Schönen Dank für das Video, bei etwas mehr Zeit schaue ich sehr gerne rein. :winken:

Nach oben 30.08.2011, 17:14 Nach unten

Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
farbfreundin hat geschrieben:
Ich sah wirklich nur weiß und suchte vergeblich nach dem roten Vogel.


ist das - vor allem die dazugehörigen texte - so ein bissl wie des kaisers neue kleider? :wink:

da fiele mir ein: hätten wir eine geeignete technologie, eine gedanken- oder vorstellungsprojektionsmaschine, könnte man eine ausstellung voller weißer leinwände mit titeln wie roter vogel etc. hängen, den besucher an die maschine anschließen, und dann darf jeder seine eigene vorstellung von roter vogel etc. auf die leinwand projizieren...

dann wärs ja vielleicht wieder kunst... :rofl:

Nach oben 31.08.2011, 13:05 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Vera, schade, daß die Technik noch nicht soweit ist, was wäre das bloß eine sensationelle Kunstinstallation. Aber im Ernst, die Gedanken der Betrachter bei solchen Bilder zu kennen, wär schon ect interessant, gar eine Studie wert.
Bei der MoMa-Ausstellung gab es auch ganz in Schwarz gehaltene Bilder. Davor beobachteten wir eine Reihe von Menschen sitzend und sinnend die Bilder betrachtend, wohl mit den Gedanken, oh, wie sind die schön und wertvol, aber was sagen sie uns nur? Mein Sohn meinte nur lapidar: Die Leute ruhen sich nur vom Schlangestehen aus! :winken:

Nach oben 31.08.2011, 13:49 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Huhu lieber Adrian und Udo, hier ist mal wieder ein Hochsommertag mit kühler Nässe. Ich bin echt bedürftig nach Freundlichkeiten. Da schaute ich mir HURZ an. Ich danke Euch, daß Ihr mir diese Freude bereitet habt. Ja, ja dies ist Kunst, gute Kunst und die Zuschauer ringen, diese gute Kunst zu verstehen. Ach, es ist zu köstlich, wie alles auf die Schippe genommen wurde.
Meine Laune ist nun einfach besser. :winken:

Nach oben 31.08.2011, 14:04 Nach unten

Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
farbfreundin hat geschrieben:
Mein Sohn meinte nur lapidar: Die Leute ruhen sich nur vom Schlangestehen aus!


:rofl:

vermutlich hatte er auch recht damit... :mrgreen:

Nach oben 31.08.2011, 23:01 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Vera, als wir aus der MoMa-Ausstellung rauskamen, sahen wir wieder die Schlange. Mein Sohn: Wieder neue Interessenten für das Schwarze Bild! Eine Einschätzung der besonderen Art über die Ursache des Kunstinteresses an bestimmten Bildern! :winken:

Nach oben 01.09.2011, 07:44 Nach unten

Öl, Mischtechnik

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
kinder und jugendliche haben halt einen anderen zugang dazu. deren köpfe sind noch noch nicht voll von gedanken darüber, wie bedeutungsschwanger nun eine schwarz bemalte leinwand wohl sein und was der künstler damit bloß sagen könnte... :upps:

Nach oben 01.09.2011, 12:23 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Na dann freut Euch doch einfach weiterhin darüber, dass Ihr diese "Verarschung" durchschaut und die ganzen anderen Kunstinteressierten MoMa-Besucher ja alle keine Ahnung haben und sich veräppeln lassen. Wenn ihr dann damit fertig seid, Euch in dieser vermeintlichen Überlegenheit zu suhlen und über Dinge lustig zu machen, die ihr offenbar nicht versteht, dann könnt ihr Euch ja wieder der Frage stellen, wann ein Bild ein gutes Bild ist.

Nach oben 01.09.2011, 17:11 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Zitat:
Na dann freut Euch doch einfach weiterhin darüber, dass Ihr diese "Verarschung" durchschaut und die ganzen anderen Kunstinteressierten MoMa-Besucher ja alle keine Ahnung haben und sich veräppeln lassen. Wenn ihr dann damit fertig seid, Euch in dieser vermeintlichen Überlegenheit zu suhlen und über Dinge lustig zu machen, die ihr offenbar nicht versteht, dann könnt ihr Euch ja wieder der Frage stellen, wann ein Bild ein gutes Bild ist.


Huhu Adrian, ja, ich nehme mir die Freiheit, mich weiter an der Kunst zu erfreuen, ernsthaft und lustig. Alles ist möglich und muß sein. Unser kleines Geplänkel hat ja auch indirekt etwas mit der Frage zu tun, wann ein Bild gut ist. Hier wurde nur die Betrachterebene gewählt und bewußt nicht die allumfassende Einschätzung solcher Bilder.
Wenn ich nur überlegen wäre und alles verstehen würde! Aber ich muß bekennen, daß ich es nicht bin!

Also weiter: Wann ist ein Bild ein gutes Bild? :winken:

Nach oben 02.09.2011, 09:48 Nach unten

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Liebe Farbfreundin,wann ist für dich ein Bild,ein gutes Bild?
Gruss co :winken: co

Nach oben 12.09.2011, 17:25 Nach unten

Acryl

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Liebe coco, diese Frage stelle ich mir sowohl bei meinen eigenen Bildern als auch bei Bildern berühmter und weniger berühmter Maler und natürlich auch beim Betrachten all der Kritzelmeisterbilder. (sollte man da eigentlich Unterschiede mache? :mhh: )

Beim Betrachten muß mich erstmal irgendetwas reizen, mein Interesse erregen. Tut es das, ist der erste Schritt getan, dann spielt als Grundvoraussetzung natürlich das Handwerliche eine Rolle mittels derer ein für mich anrührendes Thema dargestellt wird. Natürlich reagiere ich auf bestimmte bevorzugte Farben besonders.
Ich spreche jetzt nur für mich: Ein für mich einmal als gut empfundenes Bild, kann aber auch schon mal zu einer anderen Zeit für mich weniger gut sein. Da spielen natürlich veränderte Lebenssituationen, Interessen und Empfindungen eine Rolle. (das berührt jetzt aber weniger die kunstwissenschaftliche Einschätzung von Gemälden)

Nach oben 12.09.2011, 18:07 Nach unten

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Hallo Farbfreundin ,ich Denke man sollte Subjektive und Objektive Meinung trennen.Subjektiv bringen einem Meinungen zur Raserei,während Objektiv zum Denken.
Gruss co :winken: co

Nach oben 12.09.2011, 18:28 Nach unten

PC

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Ja, das mit der Objektivität ist so eine Sache in der Kunst. Objektiv wäre z.B. eine Feststellung, dass ein Portrait-Bild drei Augen anstatt zwei hat. Subjektiv ist allerdings die Frage, ob diese Erkenntnis wichtig ist...? :D

Das bedeutet: Man kann sich zwar in der Kunst über objektive Kriterien unterhalten (Proportionen, Farbgebungen, Techniken, etc.), sollte sich aber dabei bewusst machen, dass die Relevanz dieser Kriterien äußerst subjektiv ist.

Womit wir wieder bei der ursprünglichen Frage sind die nach einer Antwort sucht, "einer Antwort, die wieder eine neue Frage aufwerfen wird, und die nächste Antwort wieder die nächste Frage und so weiter und so weiter...Doch ist es am Ende nicht immer wieder die gleiche Frage...und immer wieder die gleiche Antwort?" (Zitat aus dem Film "Lola rennt") :winken:

Nach oben 12.09.2011, 19:30 Nach unten

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Ich denke,es läßt sich einfach nicht pauschal beantworten :winken:

Nach oben 12.09.2011, 21:22 Nach unten

Beitrag  Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild?
Beitrag: Re: Ansprüche an unsere Bilder! Wann ist ein Bild ein gutes Bild? - 12.09.2011, 19:30 Adrian hat geschrieben:
.................
....... ...........
Doch ist es am Ende nicht immer wieder die gleiche Frage...und immer wieder die gleiche Antwort?" (Zitat aus dem Film "Lola rennt") :winken:


    Ist glaube genau das ist es. :daumen:

    Jeder sieht ein Bild anders, jeweils aus seiner Situation heraus.

    Ich denke hier greift das alte, geflügelte Wort:

    "Der eine liebt die Mutter, der andere die Tochter."

    Ich finde an dieser Aussage nur wichtig dass beide lieben.


Nach oben 13.09.2011, 05:54 Nach unten
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