"Wer mir sagen kann, warum ein Bild schön ist, dem bezahle ich eine Flasche!" (Edgar Degas)




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 Einführung in die Aquarellmalerei 
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Beitrag  Einführung in die Aquarellmalerei
Einführung in die Aquarellmalerei

Ein Aquarell (von lat. aqua „Wasser“) ist ein mit wasserlöslichen, nicht deckenden Farben angefertigtes Bild. Dabei werden die aus einem Bindemittel (Gummi arabicum) und Farbpigmenten bestehenden lasierenden Farben mit Wasser verdünnt und mit einem Haarpinsel auf Papier, Pergament oder andere Materialien aufgetragen. Im Unterschied zu Gouache und Tempera schimmert der Malgrund durch die Farben hindurch. Farbmischungen entstehen in der Regel durch das Übereinandermalen verschiedener transparenter Farbschichten. Weiß entsteht dort, wo der Papiergrund ausgespart wird.

Die Aquarellmalerei gehört zu den beliebtesten Maltechniken überhaupt. Sie fasziniert Einsteiger ebenso wie Profis und fordert durch die große Bandbreite an Möglichkeiten zu immer neuen Motivwahlen heraus. Wenngleich die Aquarellmalerei als schwierige Technik gilt, verzeichnen auch Einsteiger schöne Erfolge.

Aquarellpapiere und andere Untergründe
Es gibt spezielle für die Aquarellmalerei entwickelte Papiere, auf denen sich die besten Ergebnisse erzielen lassen. Aquarellpapiere sind in unterschiedlichen Größen, Qualitäten, einzeln und als Block erhältlich. Sie unterscheiden sich zudem im Herstellverfahren, in ihrer Oberflächenbeschaffenheit sowie in ihrem Gewicht.
Grundsätzlich sollten Sie auf eine gute Papierqualität sowie ein Mindestgewicht von 240 g/m2 und bei größeren Formaten von mind. 300 g/m2 achten. Für Spachtel- und Strukturarbeiten sollte eine Grammzahl von 350 g/m2 nicht unterschritten werden. Alternativ können auch zuvor grundierte Keilrahmen oder Malpappen für die Aquarellmalerei verwendet werden
Man unterscheidet die Oberflächen der Papiere, da diese die Wirkung der Farbe und den Farbverlauf beeinflussen. Matte Aquarellpapiere verfügen über eine leicht körnige, kaum strukturierte Oberfläche. Klare Farbabgrenzungen
lassen sich kaum erzielen, die Farbe verläuft an den Rändern
stärker. Daher sind matte Papiere insbesondere für Nass-in-Nass-Techniken zu empfehlen.
Raue Aquarellpapiere haben eine leichte bis stärkere Oberflächenstruktur,
die das Fließverhalten der Farbe beeinflusst. Sie sind für flächige Farbaufträge ebenso geeignet wie für die Nass-in-Nass-Technik. Auch der trockene Farbauftrag mit Granulierwirkung ist auf rauem Papier ideal. Einzig feine Detailarbeiten lassen sich schwieriger umsetzen.
Glatte und satinierte Papiere unterstützen die Farbbrillanz. Die Farben laufen kaum ineinander und feine Detailarbeiten
können problemlos ausgeführt werden. Korrekturen auf diesem Papier sind im Gegensatz zu anderen Papieren allerdings schwierig möglich.

Aquarellpinsel, Schwämme, Spachtel
Pinsel unterscheiden sich zum einen in ihrer Form, zum anderen in der Art der Pinselhaare. Grundsätzlich sollten sie bei Aquarellpinseln auf gute Qualität achten. Nur so sind eine hohe Farbaufnahme und Elastizität gewährleistet und die Voraussetzung für gute maltechnische Ergebnisse geschaffen.
Echte Naturhaarpinsel in hoher Qualität sind sicherlich die besten (aber auch teuersten) Pinsel für die Aquarellmalerei. Hochwertige Synthetik- oder Mischhaarpinsel sind jedoch – insbesondere beim Einstieg – eine sehr gute und strapazierfähige Alternative.
Rundpinsel sind für Detailarbeiten am besten geeignet, Flachpinsel für effektvolle Strich- und Flächengestaltungen, Linierer sorgen für präzise Linien und dicke Verwaschpinsel für großflächige Farbaufträge. Zudem gibt es eine Reihe spezieller Pinsel wie den Fächerpinsel oder einen Pinsel speziell für die Gestaltung von Gräsern und Halmen.
Auch mit kleinen Schwämmen lassen sich interessante Farbaufträge erzielen.

Aquarelltechniken
Es gibt in der Aquarellmalerei eine Reihe traditioneller Techniken:

    Lasur
    Lasierend aufgetragene Farbe lässt das, was darunter ist – bereits angelegte Farbflächen oder Papier – durchscheinen.
    Der Reiz übereinandergelegter Farbschichten besteht darin, dass zum einen die unterschiedlichen Formen durchscheinen und sich zum anderen
    spontane, sogenannte optische Farbmischungen ergeben. Um nicht zu verwischen oder ineinander zu laufen, müssen die Farbschichten unbedingt durchgetrocknet sein, bevor eine weitere Farbe darüber gelegt wird.

    Nass-in-Nass
    Bei dieser Technik unterscheidet man zwischen dem Farbauftrag
    auf nassem und auf trockenem Papier. Auf nassem (zuvor mit einem Schwamm angefeuchteten Papier) laufen die Farben nur bedingt kontrollierbar in alle Richtungen. Je nasser das Papier ist, desto stärker blühen die Farben aus.
    Auf trockenem Papier werden die Farben ineinander gesetzt,
    so dass sie bei abgegrenzten Außenrändern ineinander
    laufen.

    Verlauf
    Es gibt zweierlei Arten von Verlauf: Zum einen den monochromen
    Verlauf, bei dem die Farbe durch zunehmende Verdünnung mit Wasser in ihrer Intensität abnimmt (auch Lavieren genannt), zum anderen Verläufe von einem Farbton in einen anderen. Hierbei wird dem Ausgangsfarbton nach und nach ein zweiter Ton beigemischt. Im Anschluss wird der ausgewaschene, feuchte Pinsel durch gleichmäßiges Hin- und Herbewegen über den Verlauf geführt, so dass die Farbübergänge nahtlos ineinander fließen.

    Granulieren
    Hierbei handelt es sich um eine „trockene“ Malweise, bei der die Oberflächenbeschaffenheit des Papiers bzw. des Untergrundes eine wichtige Rolle spielt. Auf einem rauen, leicht strukturiertem Papier bleibt die kaum mit Wasser verdünnte Farbe an den erhabenen Stellen stehen, wenn der nur leicht feuchte Pinsel schnell und ohne Druck über die Oberfläche geführt wird.

    Spachteltechnik
    Für diese Technik nehmen Sie Tubenaquarellfarbe, die mit einem Palettmesser oder weichem Spachtel dünnschichtig aufgetragen wird. Für dickere Schichten mischen Sie die Aquarellfarbe mit AQUA-Pasto
    und verstreichen die Farbe dem Motiv entsprechend.
    Sie können auch mehrere Farben – gemischt mit AQUA-Pasto – in dünner Schicht in- oder übereinander spachteln. In Kombination mit anderen Aquarelltechniken wie Nass-in-Nass entstehen so reizvolle Effekte mit Tiefenwirkung.

    Spritzeffekte
    Für auflockernde Einzeleffekte lässt sich stark verdünnte Aquarellfarbe mit einem Borstenpinsel oder einer Zahnbürste
    senkrecht auf den Untergrund spritzen oder tropfen. Diese Technik sollten Sie zunächst auf einem separaten Papier üben, um die Wirkung einschätzen zu lernen.

Schlussbehandlung
Aquarellbilder bleiben auch nach Trocknung empfindlich
und können daher eine entsprechende Schlussbehandlung
erhalten. Es empfiehlt sich Sprühfixativ, das im Abstand von ca. 30 cm im Kreuzgang aufgesprüht wird. Sprühfixative und -firnisse vor Gebrauch kräftig schütteln.

Darf gerne ergänzt werden, nur Fragen hierzu bitte in einen neuen Post!


Signatur


Nach oben 17.05.2007, 12:01 Nach unten

Beitrag 
ich schieb hier mal die Dekalkomanie (Abklatschtechnik)
drunter damit sie nicht verloren geht.

http://www.kritzelmeister.de/viewtopic.php?t=1099

Gruß Marianne

Nach oben 03.11.2007, 07:07 Nach unten

Beitrag  Re: Tipps und Tricks in der Aquarellmalerei
Hallo,
2 neue Tipps die ich vor kurzem kennengelernt habe.

Es mag banal klingen,aber nach berührung des Papiers verliert der Pinsel seine schöne spitze form,daher hilft es nach längeren Strichen den Pinsel am oberen Rand des Wasserglases (ohne Wasserkontakt) zu "spitzen" so das er wieder seine schöne spitze erhält.
(Voraussetzung ist natürlich das der Pinsel ein Guter Rundpinsel,zb ein Harbin Kollinsky ist,bei nem Borstenpinsel wird diese Methode nicht viel bringen :rofl:

Der 2te Tipp betrifft das Absaugen von Farbe auf dem Papier.Da werden die meisten jetzt denken,ach das ist doch ein alter Hut mit taschentuch was abzusaugen,aber das meine ich nicht.Wenn mann nämlich anstelle der normalen Taschentücher,Küchen&Klo papiere usw ein Baumwoll-Taschentuch (jeder andere Baumwollstoff sollte auch gehen,zb altes T-Shirt usw) verwendet wird nur wenig Farbe abgesaugt und der Effekt ist nicht so stark.
Weiterhin lassen sich "Ohrenstäbchen" (hab den Fachausdruck vergessen) hervoragend verwenden um die Farbe in einer Runden Bewegung wegzunehmen,indem mann das Stäbchen einfach über das Papier rollt.Das kann nützlich sein um zb Wolkenumrisse in eine frisch lasierte Himmelsfläche zu "rollen",oder bei Wellen die Gischt usw.

Ich hoffe jemand findet diese Tips nützlich

Nach oben 16.03.2008, 17:00 Nach unten

Beitrag  Re: Tipps und Tricks in der Aquarellmalerei
Die Häufigsten Anfängerprobleme und ihre Lösungen:

Ich finde man sagt zurecht das Aquarell die einfachste und zugleich schwierigste Art des Malens ist.
Ich hab mich entschlossen mal eine Zusammenfassung der größten Probleme und deren Lösungen die beim Lernen des Aquarelierens auftreten können,bzw die mit denen ich am meisten zu Kämpfen hatte.Über Papier,Farben und Pinsel hab ich ja schon oft genug geschrieben,kurz gesagt Spart auf gar keinen Fall beim Pinsel.Ich habe mir viele Pinsel gekauft,und möchte mal kurz aufzählen welche ich für Unverzichtbar halte:

Rundpinsel Größe 10-12 am besten DaVinci Harbin Kollinsky Aquarellpinsel (der 12er kostet mehr als doppelt soviel wie der 10er,daher finde ich,bis größe 10 Harbin-Kollisnky Haar,ab Größe 10 Cosmotob B Mischhaar Pinsel)
Flachpinsel Größe 12 DaVinci Cosmotop B Mischhaar Aquarellpinsel (unglaublich praktisch für manche Technicken)
Verwaschpinsel mit fränzösicher Zwinge,zb Lukas Fehhaar Verwaschpinsel,oder Davinci Spin Synthetics Serie 488
Und zum Schlus noch den Breiten Lasurpinsel,ich möchte nie wieder eine Lasur mit nem anderen Pinsel als dem:
DaVinci fit for Hobby Serie 5073 Flachpinsel Größe 30 machen,könnt natürlich auch noch größere Größe nehmen.
Und ein oder Mehrere kleine Schwämchen,es gibt extra Aquarellschwämchen zu kaufen,es muss kein Naturschwamm sein,die sind meistens eh zu groß.Ich persönlich benutze die Aquarellschwämme von Kremer Pigmente.

Noch ein wichtiger Punkt:Kauft euch am besten gleich ein Stück DaVinci Pinselseife,und wascht die Pinsel nach jeder Aquarellsitzung mit dieser Seife aus,dann halten eure Pinsel Jahrelang!


Zu dem Flachpinsel gibts noch was ganz wichtiges zu sagen.Ich habe erst einen Flachpinsel DaVinci Größe 30 aus der "Forte Synthetics" Reihe genommen,äußerlich fast identisch mit dem Billigeren Fit For Hobby Pinsel.Aber der Fit for Hobby Pinsel hat viel bessere "Lasurhaare" als der Forte Synthetics,mit dem Fit for Hobby gelingen Lasuren immer perfekt,ich bin wirklich begeistert von diesen nur ca 6 Euro teuren Pinsel!

Die oben gennanten Pinsel kosten zusammen ca 50 Euro,und wenn ihr jemals einen DaVinci Harbin Kollinsky Aquarellpinsel benutzt habt,kommen euch die billigen Pinsel regelrecht wie betrug vor,weil sie so viel schlechter sind als ein Qualitätspinsel.Schaut euch dazu "In eigener Sache-Rotmarderpinsel" auf der DaVinci Homepage an,dort seht ihr auch aufgeschnittene Pinsel von DaVinci und der Konkurenz,und der unterschied ist sofort sichtbar.Wer einmal einen handgeklopften Pinsel hatte will nie wieder einen billigen maschinell faconierten nutzen,glaubt mir :)

So aber nun zum eigentlichen Thema:

Problem:Ich habe irgendwas angemalt,sehe dann das irgendwo noch Farbe fehlt,und male dann nochmal drüber,plötzlich laufen die Farben auseinander und es sieht aus als wenn ne Bombe explodiert wäre!
Lösung:Es ist zuviel Wasser und zuwenig Pigment im Pinsel,dadurch verdrängt das Wasser die Pigmente auf dem Blatt.Wenn mann in noch Nasse Farbe,mit der gleichen oder einer anderen Farbe reinmalen will,muss der 2te Farbauftrag immer mit mehr Farbe und weniger Wasser im Pinsel aufgetragen werden als die erste Schicht.

Problem:Meine Lasuren sehen immer fleckig aus,manche Stellen sind weißer als Andere,und wenn ich das dann versuche zu koriegieren sieht es nocht schlimmer aus als vorher
Lösung:
Bei Lasuren muss mann schnell sein,wenn das Blatt an manchen Stellen trockenet ist als an anderen sieht mann das Sofort und die Lasur wird schlecht.Wenn mann dann mit mehr Wasser nochmal versucht alles mit Farbe zu tränken siehts noch schlimmer aus.
Bei einer Lasur muss schnell gearbeitet werden.Alle Farben sollten aus 2 Gründen schon etwas vor Malbeginn angemischt werden.1. Sollen sie etwas eindicken so das ihr eine Art Pigment-Creme in Mischnapf habt,und 2tens muss es halt schnell gehen.Für eine gute Lasur solltet ihr das Blatt mit einem Schwämmchen nassmachen,auch darauf achten das die 4 ecken nass sind.Dann stellt ihr was unter den Block mit Papier oder das Malbrett so das es mindestens 30 Grad angewinckelt ist.Nun nehmt ihr einen Flachpinsel (am besten den oben gennanten Fit for Hobby) und tunkt in die vorher angemischte Pigment-Creme (Nass angemischte Farbe die mann ein paar Minuten stehen lässt so das etwas wasser verdunstet).Die erste Bahn von Links nach Rechts malen,neue Farbe in den Pinsel und die 2te Bahn malen,dann keine neue Farbe mehr in den Pinsel nehmen und die restlichen Bahnen bis zum Horizont malen,durch das Wasser auf dem Papier wird die Farbe immer heller und ihr kriegt einen Schönen verlauf von dunklen Blau nach ganz hellem Blau.Wer möchte kann nun noch Pariser oder Preußen Blau an den oberen Bildrand auftupfen und verlaufen lassen,dafür darf aber noch nichts getrocknet sein!

Problem: Mein Bild sieht sehr Bunt aus,die Farben sind grell und das Bild wirkt unnatürlich oder kitschig!
Antwort:
Farben brechen! Ich gehe mal davon aus das die meisten Wissen was Komplementärfarben sind,falls nicht hier eine Kurze erklärung.Komplemetärfarben sind die Farben die zueinander den stärksten Kontrast haben,sie liegen im Farbkreis immer gegenüber (Schaut euch mal den Farbkreiss nach Munsell an,der ist ne gute Hilfe).Wenn mann diese Farben mischt erhält mann immer einen lebendigen Grauton.
Das heist das wenn mann die Farben nicht so bunt und grell möchte,mischt mann einfach immer eine kleine Menge der Komplementärfarbe hinzu.Beispiel:Wenn ihr einen Grünen Baum malen wollt,gebt ihr einen kleinen Tick rot in das Grün,dadurch wird die Farbe gebrochen.Zum Thema Komplementärfarben,schaut euch mal die Bilder von VanGogh an,der benutze sehr oft Komplementärben.

Problem: Ich habe mir fast alle Grüntöne gekauft die es gibt,trotzdem sehen sie immer unnätürlich aus.
Antwort:
Die meisten Farben aus dem Napf sind sehr ungeeignet.Um Schöne Grüntöne zu mischen gibt es einige
einfach Rezepte:

Das wichtigste Mischgrün ist in diesem Fall Pthalo grün,das aleine so fies und giftig wirkt.Wenn ihr dieses Pthalogrün mit Erdfarben (Ocker,Siena,Umbra usw) mischt ergeben sich schöne Grüntöne,ebenfalls kann mann etwas Blau hinzugeben und schöne Grüns zu erhalten.Es kann allerdings auch aus Blau und Gelb (Kadmium-Gelb und Ultramarin) wunderbar viele Grüntöne gemischt werden,die dann wiederum durch zugabe von Erdfarben abgeändert werden können.
Ich habe mir 10 Grüntöne gekauft,von denen nur 3 wirklich sinnvoll waren (Saftgrün,Kobaltgrün-tief,Hookersgrün).

Grundsätzlich beachten:
Wasser verdrängt Pigmente,wenn mann mit Wässriger Farbe auf noch nicht getrockneter Farbe malt,ergeben sich diese Explosionsmuster.Korrekturen nie in frischer Farbe,2ter Farbauftrag muss mehr Pigmente und weniger Wasser als der vorherige erhalten.

Weiterhin gibts noch ne simple Regel: Immer mehr Farbe mischen als man glaubt zu brauchen,und immer einen größeren Pinsel nehmen als man denkt,ich habe extra bei meiner Pinselempfehlung keine kleineren Pinsel als Größe 10 gennant,da der Davinci Harbin Kollisnky Aquarellpinsel Nr.10 eine so feine Spitze hat das mann damit wie mit einem Filzstift schreiben könnte,er tropft nicht und der dicke Pinselkörper gibt die Farbe gleichmäßig an die Spitze ab,damit kann mann sogut wie alles machen.Wenn mann feine Linien braucht tupft mann diese mit der Kante des 12er Flachpinsels auf.Ihr könnt euch natürlich noch einen kleinen Pinsel in Größe 3 oder so kaufen wenn ihr viele Kleinarbeiten macht,allerdings würde ich dann eher zu einem Schlepper,oder auch Rigger gennanten Pinsel greifen,wie immer bei Aquarellpinseln aus weichen Haaren die viel Flüssigkeit aufnehmen können,vorzugsweise Sibirischer Kollinsky Rotmarder,oder Eichhörnchenschweif (Fehhaar)

Das waren die Probleme mit denen ich am meisten gekämpft habe,und trotzdem ich viele meist schlechte Aquarelllernbücher gelesen habe sind mir diese einfachen Lösungen erst spät klar geworden,deswegen dachte ich ich schreib sie mal in die Tips und Tricks ecke,vieleicht kann der ein oder andere damit was anfangen.

Weiterhin kann ich euch nur empfehlen,nehmt Qualitätsartikel von anerkannten Firmen wie Schmicke,Winsor&Newton,Lukas und so.Ich persönlich würde euch einen Kasten mit 1/2 Näpfchen empfehlen,viele Sagen zwar mann soll ganze Näpfchen nehmen weil der gute Pinsel sonst immer an der Plastikkante der Näpfchen scheuert und dadurch die Haare des Pinsels schneller abnutzen.Ich finde aber mann solllte die Farbe sowieso nicht direkt aus dem Napf nehmen,sondern sie erst in einer Mischmulde des Farbkastens anrühren.Das kann mann sehr gut mit einem Studio 50 Pinsel größe 3 von Pelikan,der eignet sich perfekt um die Farbe aus dem Napf in die Mischmulde zu transportieren.Auch immer erst Wasser,dann Farbe in die Mulde.Ein Schmicke Akademie Kasten mit 24 1/2 Näpfchen ist meiner Meinung nach Ideal für den Anfang.

PS:Ich habe einen solchen mit fast vollen Näpchen und vielen noch eingepackten Ersatzfarben zu tauschen/verkaufen :)

Nach oben 26.03.2008, 13:02 Nach unten
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