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 Komposition watn dat??? 
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Beitrag  Komposition watn dat???
Im Folgenden und angeregt durch Vera, werde ich versuchen das sehr komplexe Thema der Bildkomposition zu erläutern.

Dabei gibt es keine allgemeingültigen Normen, sondern höchstens Hilfestellungen wie eine Komposition gelingen kann.
Das Wort Komposition kommt aus dem lateinischen und bedeutet „zusammenstellen“, also bezogen auf ein Bild, das Zusammenfügen der verschiedenen Bildelemente oder der Aufbau eines Bildes. Dabei bestimmen natürlich unsere westlichen Sehgewohnheiten, was z.B. als kompositorisch ausgewogen empfunden wird, wobei z.B. im asiatischen Raum ganz andere Kompositionsformen als ästhetisch gelten.

Wie ich schon an anderer Stelle Das Sehendargelegt habe, ist unser Sehapparat in seinen Funktionen sehr eingeschränkt und daraus resultiert wahrscheinlich auch unser Bedürfnis, einfachere strukturiertere Kompositionen als schön zu empfinden, im Gegensatz zu komplexen chaotischen Strukturen in denen sich das Sehen verliert. Als Beispiel: man nimmt eine beliebige Buchseite und betrachtet sie aus einer Entfernung, in der die Schrift als solche nicht mehr zu erkennen ist. Entsteht aus der Entfernung gesehen im Schriftblock ein mittleres einheitliches Grau, so ist das Verhältnis zwischen Papierweiß und dem Schwarz der Schrift ausgewogen und das Lesen des Buches wird automatisch von jedem als angenehm empfunden. Dieses Beispiel zeigt aber auch das wir unsere Aufmerksamkeit normalerweise beim Lesen völlig auf die Schrift richten und uns darüberhinaus die Komposition von Papierweiß und Schriftschwarz nicht bewusst wird, da unser Sehapparat und die Verarbeitung des Gesehenen zielorientiert ist. Unser Gehirn braucht bei einer großen Menge von visuellen Eindrücken mehr Zeit um diese zu verarbeiten und wir empfinden bei einem visuellen Überangebot, Unruhe, Konzentrationsschwäche usw. bis hin zu körperlichen Schmerzen, wie Versuche bewiesen haben. Das Beispiel der Buchseite trifft natürlich nur auf die zweckgebundene Komposition zwischen Schrift und Papierweiß zu, da in der freien Kunst gerade auch durch ein Entgegenwirken zur visuellen Ausgewogenheit eine eigenen Ausdrucksform entstehen kann.

In der Bildkomposition gibt es generell zwei Arten von Kompositionsformen. Da gibt es zum einen die offenen Komposition, in der ein Motiv als ein Bildausschnitt widergegeben wird und sich über den Bildrahmen hinweg imaginär fortsetzt und als zweites die geschlossenen Kompositionsform in der sich das Motiv auf den Bildraum begrenzt.
Offene Komposition:
Dateianhang:
Caspar David Friedrich.jpg

Geschlossene Komposition:
Dateianhang:
Samuel van hoogstraten.jpg


Schon in der Auswahl des Formates für ein Bild unternimmt man den ersten Schritt zur Komposition. In früheren Zeiten gab es standardisierte Ausgangsformate wie z.B. rechteckiges Hochformat für Portraits usw. und auch wenn diese Standartformate heute ihre Gültigkeit verloren haben, ist die Auswahl des Formats entscheidend für die Gesamtkomposition. Als Beispiel: malt man ein Ganzkörperportrait einer schwer übergewichtigen Person, so bietet es sich an ein großes quadratisches Format zu wählen, da das Format schon für sich alleine Schwere vermittelt.

Beim Bildmotiv selbst handelt es sich in der Regel um die Anordnung von mehreren Bildelementen. Die Anordnung der Bildelemente im Format können dabei mit unterschiedlichster Motivation angeordnet werden und sie können durch ihre Anordnung Gefühle wie Bewegung, Harmonie, Spannung usw. beim Betrachter erzeugen. Als Beispiel: ein Bildelement bekommt besondere Aufmerksamkeit beim Betrachter durch seine Größe oder Farbigkeit, es hebt sich also von den anderen Bildelementen ab und kann im Zusammenhang mit den anderen Bildelementen Spannung oder Ruhe erzeugen. Schauen wir uns das Bild „Eismeer“ von Caspar David Friedrich an, so wird unser Blick zuerst automatisch auf die große Eisschollenspitze in der Mitte gezogen und erst beim Abgleiten des Blicks entdecken wir das zerschellende Schiff, also Spannung erzeugt durch eine Komposition in der unser Blick geführt wird, durch den Einsatz von verschiedenen Bildelementen.

Ebenso gibt es die Möglichkeit die Bildelemente nach den Sehgewohnheiten anzuordnen wie z.B. die logische Abfolge wie Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund, der Lesegewohnheit folgend von Links nach Rechts oder die Bildelemente folgen einer erzählerischen Handlung. Sehen wir uns das Bild von Samuel van Hoogstraten an, setzen wir automatisch den Blick links an, um die einzelnen Gegenstände abzulesen und gleichzeitig erzählt das Bild uns eine Geschichte, die jeder für sich entwickeln kann.

Als Kompositionshilfe zur Anordnung der Bildelemente wurden schon vor langer Zeit Systeme entwickelt wie der „Goldenen Schnitt“ oder die „Dreieckskomposition“, die aber keine Garantie geben, das eine Bildkomposition gelingt. Überhaupt ist im Schaffensprozess die Komposition eines Bildes eher ein intuitiver Vorgang, der aber hauptsächlich auf Erfahrung beruht.

Im Folgenden werde ich versuche darzustellen, welche Überlegungen bei einer Anordnung von verschiedenen Bildelementen, wichtig sein könnten. Freundlicherweise hat mir dazu Eva ihre Buntstiftzeichnung „Masken“ zur Verfügung gestellt, bei der ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte.

Die ursprüngliche Zeichnung, mit insgesamt 8 Bildelementen:
Dateianhang:
Masken Bleistift 01.jpg


Reduziert man das Bild auf Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund ergibt sich folgendes Bild:
Dateianhang:
Masken Bleistift 02.jpg

Die Aufteilung ist dabei eine klassische, 2/3 Bodenfläche, 1/3 Himmel

Als erstes würde ich die Horizontlinie begradigen, aber um dem gesamten Motiv einen größeren Raum und mehr Tiefe zu geben, bietet es sich an die Horizontlinie zusätzlich zu krümmen.
Dateianhang:
Masken Bleistift 04.jpg


Mehr Spannung bekommt das Bild, indem ich den Bodenspalt nicht mittig setze, sondern etwas versetzt zur Bildmitte. Dabei verläuft der Spalt in einer Krümmung zum Horizont und der Betrachter folgt diesem Spalt und erfährt dadurch die Raumtiefe.
Dateianhang:
Masken Bleistift 05.jpg


Als nächstes positioniere ich die beiden Personen, die sich zwar fast auf gemeinsamer Augenhöhe befinden, aber durch ihre unterschiedliche Größe noch einmal die Räumlichkeit vertiefen und die Distanz zwischen ihnen wird nicht nur durch den Spalt, noch einmal erhöht.
Dateianhang:
Masken Bleistift 06.jpg


Zwischen beiden Personen positioniere ich dann die Masken, die in der Luft freischwebend einen Bogen ergeben, der beide Personen über den Spalt hinweg verbindet.
Dateianhang:
Masken Bleistift 07.jpg


Die gesamte Komposition ist dabei eine erzählende Komposition. Der Betrachter verfolgt die Geschichte über den Zusammenhang der Bodenspalte, den beiden Gestalten und das verbindende Element der Masken.

Wird fortgesetzt (wenn ich Zeit hab!) :grins:

Nach oben 08.09.2011, 23:34 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Wau! Danke Andreas, für die Erläuterungen. Ich hoffe, die Umsetzung ist so einfach, wie es klingt (was ich nicht glaube :dops: )
Finde ich super, dass du dir soviel Mühe gemacht hast das alles zu erklären! :danke2: :dafuer:
:winken:

Nach oben 09.09.2011, 06:11 Nach unten

Aquarell

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Spitze!!!!
Vielen Dank, Andreas :D

Nach oben 09.09.2011, 06:12 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Dankeschön Andreas :winken:

Nach oben 09.09.2011, 07:10 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Vielen Dank Andreas !!!! :danke2:

SEHR interessant und verständlich geschrieben
.. freue mich auf die Fortsetzung !

Nach oben 09.09.2011, 07:20 Nach unten

Öl, Aquarell, Kreide, Kohle

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Hallo Andreas,

es ist wirklich interessant und sieht so wahnsinnig einfach aus! Auch ich danke dir für diese tolle Beschreibung und die wichtigen Hinweise in deinem Beitrag! :-)

Viele Grüße

Sabine

Nach oben 09.09.2011, 07:30 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
:danke2: für die Erklärungen. Evas Bild wirkt jetzt harmonischer und die Tiefenwirkung ist enorm. Was mich persönlich allerdings stört, ist der Verlauf der Horizontlinie durch die Köpfe. Wie ich Dich kenne, gibt es dafür aber bestimmt einen Grund, oder? :winken:

Nach oben 09.09.2011, 10:13 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Vielen Dank, für eure netten Kommentare!!!

@Lucie, natürlich gibt es einen Haufen anderer Möglichkeiten die Bildelemente zu arrangieren, aber in diesem Fall habe ich mich auf die erzählerische Komposition beschränkt und versucht die verschiedenen Bildelemente untereinander in Beziehung zu setzen. Dazu gehört auch, dass beide Gestalten durch ein direktes Element, wie die Horizontlinie verbunden werden.
Dateianhang:
Masken Bleistift 08.jpg

Verändert man die Position einer der beiden Gestalten, so kann dies schnell dazu führen, dass beide verloren wirken und die Beziehung zueinander schwerer zu entziffern ist.
Dateianhang:
Masken Bleistift 09.jpg

Aber wie gesagt, da gibt es eine Menge Alternativen was die Anordnung betrifft. Außerdem habe ich bei diesem Beispiel Dinge wie Kontrast, Farbigkeit usw. außen vor gelassen.

LG :spanien1:
Andreas

Nach oben 09.09.2011, 11:01 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Hier mal für Zwischendurch ein klassisches Beispiel einer geschlossenen Komposition, die auch gleichzeitig eine offene Komposition ist.

Jan van Eyck, Arnolfini-Hochzeit, Hochzeitsbild des Giovanni Arnolfini und seiner Frau Giovanna Cenami, 1434, The National Gallery London
Dateianhang:
Jan_van_Eyck_001.jpg


Das Kompositionsgefüge entspricht dabei der Vorstellung einer Momentaufnahme, wie wir sie heute vor allen Dingen aus der Fotografie kennen. Die gesamte Komposition ist dabei streng nach einem zentralen Fluchtpunkt ausgerichtet und die beiden dargestellten Personen verteilen sich auf die zwei Bildhälften, wobei die Darstellungen der zusammengelegten Hände, sowie der Hund (als Symbol der Treue) die beiden Eheleute verbinden.
Dateianhang:
Jan_van_Eyck_002.jpg


Das Bildmotiv ist scheinbar begrenzt auf den Innenraum eines Zimmers, jedoch wird diese Begrenzung durch verschieden Gegenstände, wie das Fenster und dem Alkoven, dessen Tiefe wir nur erahnen können, durchbrochen. Aber hier gibt es noch ein zusätzliches Stilmittel um diesen geschlossen wirkenden Raum zu durchbrechen. Die Zentralperspektive führt das Auge des Betrachters automatisch zu seinem Zentrum, in dem ein für die damalige Zeit üblicher konvexer Spiegel hängt. In seinem Spiegelbild wird der Raum auch nach hinten hin geöffnet, also hinter dem Rücken des Betrachters und mit diesem Spiegelbild offenbart sich eine neue Dimension des Bildes.
Dateianhang:
arnolfini-detail.jpg


Wenn sich jemand das Bild in allen Details anschauen möchte, hier ein Link mit der Möglichkeit zur Vergrößerung, den wenn ich mich recht erinnere kommt man an das Original gar nicht so nahe ran, um alle Details zu bewundern.
http://www.nationalgallery.org.uk/paintings/jan-van-eyck-the-arnolfini-portrait

Nach oben 20.09.2011, 13:40 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
ein faszinierendes Bild
vor allem wenn man lernt, richtig hinzuschauen - danke

Nach oben 21.09.2011, 16:01 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Vielen lieben Dank für Deine Erklärungen, Andreas. :knuddelbunt:

Ja, das Bild ist von der Komposition her sehr interessant und mit dem Hinweis auf den Spiegel, der mir alleine wohl nie aufgefallen wäre, schaut man es nun noch viel erfürchtiger an.


Liebe Grüße,

Michaela

Nach oben 21.09.2011, 16:30 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Sodele, nun geht’s weiter mit Farbe, Kontraste, Gewichtung usw. Und dafür hat mir Claudia aka Spectrum freundlicherweise ihr Bild “Farbfelder” zur Verfügung gestellt.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia.jpg


Im Folgenden gehe ich rein analytisch vor, aber ich glaube, dass aus dieser Analyse klar wird welche Überlegungen bei dem Aufbau und der Komposition eines abstrakten Bildes sinnvoll sein könnten.

Zerlegen wir das Bild „Farbfelder“ in seine Einzelteile, so erkennt man:
1. Die verwendeten Farbfelder beschränken sich auf die rechteckige Form
2. Die Farbigkeit der Farbfelder insgesamt umfasst den Farbenkreis 1. und 2. Ordnung
3. Durch die vermehrte Häufigkeit und der Größe ihrer Farbfelder liegt das Grundgewicht bei der Farbe Blau und sie entwickelt sich in ihrer Farbigkeit einerseits über Violett zu Rot und andererseits über Grün zu Gelb.
4. Nur zwei Farbfelder unterscheiden sich vom Rest. Das rote Farbfeld durch seine reine Farbgebung, Sättigung und Helligkeit und dem daraus entstehenden Kontrast im Vergleich zu den restlichen Farbfeldern. Der gelbe Streifen durch seine Form, wie auch seiner Farbstruktur.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 001.jpg


Ausgehend von den Einzelteilen, kann man feststellen dass die Mehrheit der Farbfelder eine harmonische Einheit bildet, die durch den Farbverlauf wie auch ihrer Beschränkung auf die Grundform des Rechtecks, erzielt wird. Von dieser harmonischen Einheit heben sich das rote Rechteck und der gelbe Streifen ab.

Normalerweise ist die Größe eines Elementes natürlich bestimmend für die Präsenz in einer Komposition, aber die Farbe ist ebenso entscheidend und steht meistens über der Wertigkeit der Größenordnung der Elemente. Als Beispiel, ordnen wir die Farbfelder Blau, Rot und Gelb in einem leeren Raum und geben den Formen verschiedene Größen, kommt automatisch die gelbe Farbfläche, obwohl sie am kleinsten ist nach vorne. Die Anordnung nach Farbigkeit, Sättigung und Kontrast kann also entscheidend sein für die Visualisierung einer Räumlichkeit.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 002.jpg


Dabei gilt, dass in der Regel warme Farben, wie Gelb, Rot usw. dazu tendieren in einer Komposition mit anderen Farben automatisch nach vorne zu rücken, während kalte Farben wie Blau eher zum Hintergrund tendieren. Dazu kommt noch das wir unbewusst den Farben emotionale Werte geben, wie z.B. Blau = Kalt, Rot =Warm. Diese emotionalen Werte sind jedoch von der Kultur- und eigenen Erfahrung abhängig, da in anderen Kulturkreisen ein emotionales Farbempfinden ganz anders aussehen kann.

Damit ist klar, dass man, obwohl es sich bei diesem Bild nur um Farbflächen handelt, mit der reinen Farbgebung auch eine räumliche Vorstellung erzeugen kann. So ist eine klassische Aufteilung des Bildes in Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund nur mit Farbflächen und in der Abstraktion ohne weiteres möglich.

In diesem Beispiel könnte man z.B. als Vordergrund den gelben Streifen benutzen, als Mittelgrund die rote Farbfläche und die restlichen Farbflächen, die ja aufgrund ihrer geschlossenen Farbigkeit und Kombination schon miteinander harmonieren, als Hintergrund.

Da der gelbe Streifen eine Farbstruktur aufweist und eine Entwicklung der gelben Formen, von kleinteilig zu größeren Formen, bietet es sich an diesen Verlauf umzukehren, also der Leserichtung entsprechen von großen Formen ausgehend bis zur kleinteiligen Auflösung.

Um dem Bild mehr Spannung zu verleihen, könnte man den gelben Streifen im unteren Drittel des Bildes anordnen und als Kontrapunkt die rote Farbfläche, die man etwas vergrößert um somit die Größe des Streifens besser auszugleichen, im oberen Drittel.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 003.jpg


Als Hintergrund verwendet man nun die restlichen Farbfelder, die in einer Anordnung nach Farbigkeit, sich zum roten Farbfeld hin entwickeln können. Somit unterteilt der gelbe Streifen die Entwicklung der blauen Farbfelder zum Violett im oberen Bereich und die Entwicklung zum Grün im unteren Bereich des Bildes. Damit ergibt sich ein harmonischer Verlauf der Farbfelder sowie eine Bewegung die hin zum roten Farbfeld führt.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 004.jpg


Natürlich kann man mit dieser Anordnung des HG auch eine gegenläufige Bewegung erzeugen.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 005.jpg


Will man der gesamten Komposition noch mehr Räumlichkeit verleihen, so könnte man den HG in seiner Farbsättigung noch etwas zurücknehmen und dem roten Farbfeld wie auch dem gelben Streifen einen Schatten geben, der auf den Hintergrund fällt.
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 006.jpg


Denkbar wäre natürlich auch eine völlig andere Anordnung der Farbflächen im Hintergrund, wie z.B. eine Anordnung nach Größe, eine rhythmische Anordnung, eine Entwicklung aus verschiedenen Grundformen usw. dabei sind der Imagination und Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Nach oben 23.09.2011, 13:41 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Boah, ist das spannend :shock: . So was ähnliches muss ich unbedingt mal ausprobieren :lilanotfall: . :danke2: Andreas und wenn Du mal wieder Zeit und Lust hast, bitte mehr davon :anbet: :anbet: :anbet: :winken: .

Nach oben 23.09.2011, 22:53 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Na denn mal ran Lucie! Aber du musst dann das Bild auch hier einstellen und ich nehme es dann auseinander… he he :dops:

Nach oben 24.09.2011, 21:44 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Superinteressant und ergaenzt sich sehr gut mit meinem Kurs ..ich haeng mich hier gern hintendran und verfolge gespannt mit :mrgreen: :winken:

Nach oben 24.09.2011, 22:53 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Beitrag: Re: Komposition watn dat??? - 24.09.2011, 21:44 arte60 hat geschrieben:
Na denn mal ran Lucie! Aber du musst dann das Bild auch hier einstellen und ich nehme es dann auseinander… he he :dops:


Müssen es zwingend Rechtecke sein? Weil alles andere lässt sich ja schwer wieder zusammen setzen :gruebel: :winken:

Nach oben 25.09.2011, 09:39 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Ach was, nimm einfach die Formen die dir in den Sinn kommen! Auseinandernehmen und zusammensetzen kann man alles, aber für jemanden der anfängt abstrakte Bilder zu malen ist es einfacher sich erst auf die Grundformen zu beschränken und einfach mal auszuprobieren wie die Formen mit ihrer Gewichtung, Farbigkeit, Sättigung usw. untereinander agieren. :shock:

LG :spanien1:
Andreas

Nach oben 25.09.2011, 09:48 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Mir gefällt übrigens das gegenläufige am besten - da noch die Schatten vom letzten - für mich wär's das :klasse: .

Nach oben 25.09.2011, 11:16 Nach unten

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
Da hastes! Nur für dich...
Dateianhang:
farbfelder2 Claudia 007.jpg

Nach oben 25.09.2011, 11:29 Nach unten

Pastell, Aquarell, Öl

Beitrag  Re: Komposition watn dat???
:danke2: :hurra: :hurra: :hurra: :winken: .

Nach oben 25.09.2011, 15:01 Nach unten
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